Lassen Sie sich verzaubern – vom vielfach ausgezeichneten Schwarzweiss-Stummfilm THE ARTIST. Jetzt im SCALA Programmkino!
Samstag, 04.02.2012
Sonntag (20.11.) + Montag (21.11.2011)
ERÖFFNUNGSVERANSTALTUNG am Sonntag um 10.30 Uhr mit dem Vortrag „Konsum, Wachstum und Nachhaltigkeit: Darf’s auch etwas weniger sein?“ von Prof. Dr. Niko Paech von der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Dazu gibt es einen daran thematisch orientierten Büchertisch vom Eine-Welt-Laden im Heinrich-Böll-Haus.
FILME am Sonntag ab 12.15 Uhr bis Ende ca. 22.00 Uhr und am Montag ab 15.30 Uhr bis Ende ca. 22.30 Uhr
THEMENSCHWERPUNKTE Umweltzerstörung, Naturschutz, Konsum, Nachhaltiges Leben, Finanzkrise, Ernährung, Energie und ein Jugend-Filmblock zum Thema „Mobiltelefon“
SCHIRMHERR Oberbürgermeister Ulrich Mädge
FLYER zum Download als PDF

Im Anschluss an die Umwelt-Filmtage besteht vom 22. November bis 9. Dezember 2011 in Zusammenarbeit mit dem SchubZ wieder die Möglichkeit für Schulvorstellungen am Vormittag. Sie können sich das Programm aus dem gesamten Filmangebot der 12. Umwelt-Filmtage individuell nach Ihren Wünschen und Schwerpunkten zusammenstellen (gesamte Laufzeit ca. 100 min). Weitere Informationen und Terminvereinbarungen bzw. Anmeldung unter Telefon (04131) 224 32 22 (täglich ab 11 Uhr) oder per E-Mail an info@scala-kino.net.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Veranstalter:
TUN e.V., Bündnis 90/Die Grünen, BUND, NABU, Heinrich-Böll-Haus, VCD, Stadt Lüneburg, Landkreis Lüneburg und SCALA Programmkino – Vereinsrechtlich verantwortlich für die 12. Umweltfilmtage: T.U.N. e.V.
Unterstützer:
Leuphana Universität Lüneburg, Ad Fontes, Helmholtz-Zentrum Geesthacht, Dimkes Bauart, Haustechnik Will, SchubZ, Godehus – Naturkost und Naturwaren, Landeszeitung für die Lüneburger Heide
10.30 — Eröffnung
12.15 — Menschen für den Umweltschutz
12:15 — Konsumverhalten Verbraucher/Industrie
14:45 — Jugendfilm, Thema „Mobiltelefon“
14:45 — Zurück in die ökologische Zukunft
17:15 — Finanzkrise
17:15 — Nachhaltiges Leben
19:45 — Schutz des Lebens
19:45 — Umweltzerstörung/Umweltschutz
15:30 — Unser Wald (Zum „Internationalen Jahr der Wälder“)
17:45 — Ernährung
20:15 — Atomenergie
#01 Am Anfang war der Nachbarschaftsgarten
Stiftung Interkultur 2011; 7 min — Globale Erwärmung, explodierende Energiekosten und veränderte Gesellschaftsstrukturen erfordern auch neue, ökologischere Formen der Stadtplanung mit zukunftsfähigen Lebenswelten. Der Stadtmensch sehnt sich nach mehr Grün.
#02 Arche Warder – Zentrum für alte Haus- und Nutztierrassen
Imagefilm; ClaMiTo 2011; 5 min — In Europas größtem Tierpark für seltene und vom Aussterben bedrohte Nutztierrassen leben auf 40 ha rund 800 Tiere aus 70 Rassen: Rinder, Pferde, Esel, Schafe, Ziegen, Schweine und Geflügel – der Tierpark Arche Warder will sie retten.
#03 Das herzergreifende Schicksal des kleinen Mobiltelefons Eric Sun
Kurzfilm, Eco Innovators Ltd. 2010; 6 min — Ein humorvoller Blick auf die Lebensgeschichte eines unglücklichen Handys. Nur durch eine Sitzung bei einem erfahrenen Psychotherapeuten und Lebenszyklusexperten lässt sich das Schlimmste vermeiden.
#04 Der Euro am Abgrund – Wie Deutschland und Griechenland die Euro-Krise auslösen
SF/3sat 2011; Regie: Hansjürg Zumstein; 46 min — Der Dokumentarfilm „Der Euro am Abgrund“ von Hansjürg Zumstein deckt die Hintergründe der Krise auf und erklärt, wie Griechenland mittels gefälschter Statistiken Mitglied der Eurozone wurde. Der Film dokumentiert zudem, inwieweit Deutschland mitverantwortlich ist für die enormen Staatsschulden Griechenlands, die die Krise auslösten, und zeigt, was der Euroabsturz in Griechenland praktisch bedeutet: massenhaft geschlossene Geschäfte, marode Banken und einen ineffizienten Staatsapparat als Belastung für die Zukunft.
#05 Gnadenhof und Kuh-Altersheim – Stiftung Hof Butenland
NDR Sendung DAS! 2010; 8 min — Die Tierschutz Stiftung Hof Butenland leistet praktische Dienste an der neuen Mensch-Tier-Beziehung, die überall auf der Welt begonnen hat. Tiere sind keine Maschinen, deshalb müssen Menschen auch die sogenannten „Nutz“-Tiere schonen und herausfinden, wie man mit ihnen zusammen leben kann. Auf mehr als 30 ha Land ist das Wohl aller Tiere zeitlich unbegrenzt.
#06 Hannes Jaenicke: Im Einsatz für Gorillas
ZDF 2010; 60 min — Dokumentation über die Bedrohung der „Waldmenschen“, den roten Menschenaffen, deren Erbgut mit dem des Menschen zu 90 Prozent übereinstimmt. Sie ähneln uns stark in ihrer Mimik, zeigen Humor, sind kommunikativ, lernfähig, sozial und haben einen ausgeprägten Familiensinn. Aber ihr Lebensraum in den Regenwäldern Zentralafrikas schwindet, denn im Kongo tobt ein Krieg um die Rohstoffe der Region, um Gold, Kupfer und Erze, vor allem aber um Coltan, das zur Herstellung von Handys und Computern benötigt wird. Der bekannte deutsche Schauspieler Hannes Jaenicke engagiert sich für den Schutz dieser Tiere.
#07 Heimatgenüsse aus Niedersachsen
Imagefilm, BUND 2009; 25 min — Zu entdecken sind die Schönheit der Niedersächsischen Kulturlandschaften und ihre Produkte.
#08 Home
Dokumentarkinofilm 2009; Regie: Yann Arthus-Bertrand (Naturfotograf); 93 min — Der Film besteht zum Großteil aus Luftaufnahmen verschiedener Gebiete der Erde – vom tropischen Regenwald über die arktische See bis hin zu Großstädten wie Tokio, Dubai oder Lagos. Der aus dem Off gesprochene Kommentar thematisiert ökologische und soziale Probleme wie die globale Erwärmung, Überbevölkerung, Bodenerosion, die Ausbeutung natürlicher Resourcen, Trinkwassermangel und den Artenschutz. Im Schlussteil werden noch einige positive Entwicklungen wie der zunehmende Einsatz von Windenergie und Solarenergie und die Rolle des persönlichen Konsumstils gezeigt – denn „wenn wir hier alles ausgebeutet haben, dann ziehen wir weiter“ … das läuft so nicht!
#09 In Transition 1.0 – von der Ölabhängigkeit zu lokaler Widerstandsfähigkeit
Regie: Emma Goude; Transition Media 2009; 50 min; OmU — Als Antwort auf schwindende Rohstoffe und die ökologischen Auswirkungen der Globalisierung entstehen seit einigen Jahren überall auf der Welt sogenannte „Graswurzelbewegungen“ (Transition-Town-Initiativen). Menschen schließen sich in nachbarschaftlichen Gruppen zusammen, um selbst etwas zu bewegen. Ziel der Transition-Town-Bewegungen ist die Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe, die zunehmende Selbstversorgung von Städten und Gemeinden einschließlich der Einführung von Regionalgeld und schließlich der schrittweise Ausstieg aus der Abhängigkeit von fossilen Energieträgern. Nur durch Änderung des Lebensstils wird die Umwelt geschützt!
#10 Kampf um den Regenwald – Mascha Kauka und ihre Stiftung Amazonica“
ZDF 2011; 30 min — Die Verlegerin Mascha Kauka bringt mit ihrer „Stiftung Amazonica“ die moderne Welt ins Dorf Sharamentsa im Regenwald Ecuadors. Die 92 Achuar-Indios trennen Müll und trinken sauberes Trinkwasser, das mit Solarstrom betriebene Pumpen in jede Hütte bringen. Eine Satellitenschüssel vernetzt den abgelegenen Ort mit der Welt. Jetzt plant sie die erste Universität im Regenwald. Doch Erdölgesellschaften und die Regierung Ecuadors bedrohen das Projekt. Präsident Correa hat ein Ultimatum gesetzt, zu dem die Indianervölker sich einverstanden erklären müssen, dass die Erdölfirmen in den artenreichen Yasuní-Nationalpark, einem Regenwald, kommen – und ihre Flüsse verseuchen. Die Alternative: Präsident Correa fordert Kompensationszahlungen vom Rest der Welt.
#11 Kaufen für die Müllhalde
Frankreich 2010; Regie: Cosima Dannoritzer; 75 min — In den 1920er Jahren hatte eine Gruppe von Geschäftsleuten eine Erleuchtung: je länger die Lebenszeit eines Produkts, desto niedriger ihr Verdienst. „Geplante Obsoleszenz“ heißt der Fachbegriff, der die bewusste Verkürzung der Lebensdauer von Produkten beschreibt. Hinter der Idee steckt die Industrie, die eine Marktsättigung verhindern möchte. So werden immer hochwertigere Produkte immer schneller aussortiert, eingebaute Sollbruchstellen beenden das Leben von Druckern, Handys, Glühbirnen früher als nötig. Eine abwechslungsreich gestaltete Dokumentation mit Beispielen aus den USA, Deutschland, Frankreich und Spanien, welche bunte Werbespots, interessante Interviews und geschichtliches Filmmaterial vereint.
#12 Nomadisch grün, der Prinzessinnengarten in Berlin-Kreuzberg
Stiftung Interkultur 2011, 10 min — Globale Erwärmung, explodierende Energiekosten und veränderte Gesellschaftsstrukturen erfordern auch neue, ökologische Formen der Stadtplanung mit zukunftsfähigen Lebenswelten. Der Stadtmensch sehnt sich nach mehr Grün.
#13 Organismus Boden – Der Bauer mit den Regenwürmern
DENKmal-Film 2011; Regie: Bertram Verhaag; 45 min — Familie Braun erhöht auf fantasievolle, vielfältige Art die Bodenfruchtbarkeit ihrer Ökolandwirtschaft weit über die der konventionell arbeitenden Nachbarn hinaus, die nach wie vor auf chemische Düngung setzen. Das Besondere an ihrem Freisinger Hof ist neben biologischem Ackerbau auch eine biologische Viehzucht. Der Ökolandbau ist für die Familie Braun ihre Antwort auf den Klimawandel.
#14 Risiko Gen-Nahrung
NDR 2011; Autorin: Andrea Hauner; 45 min — Gentechnik ist in Deutschland schon weit verbreitet. Sie versteckt sich in Zutaten und Zusatzstoffen, vor allem in denen aus Soja und Mais. Schokolade, Kekse, Chips, Brot und auch Babynahrung können Spuren von genetisch verändertem Soja oder Mais enthalten. Auf der Verpackung steht das meistens nicht. Wo sind die unsichtbaren Genspuren in deutschen Lebensmitteln? Ist das eigentlich schädlich?
#15 Und ewig sterben die Wälder
BR 2010; Regie: Michael Miersch und Tobias Streck; 51 min — Der Wald stirbt. Davon waren vor 30 Jahren fast alle Deutschen überzeugt. Die Prognosen waren falsch. Die Autoren besuchen einen Forstwissenschaftler, der damals beschimpft wurde, weil er die düsteren Prognosen für falsch hielt, und einen Medienforscher, der untersuchte, wie Journalisten das Ende des Waldes herbeischrieben. Doch wie steht es heute um den Wald in Mitteleuropa und weltweit? Wird er die Klimaerwärmung verkraften? Und warum gibt es ein echtes, dramatisches Waldsterben in Südostasien?
#16 Unser Wald in 100 Jahren
ZDF hitec 2011; Regie: Bernd Reufels und Klaus Kastenholz; 30 min; Forscher und Förster müssen sich bereits heute Gedanken darüber machen, welchen Anforderungen der deutsche Wald in 50, 100 oder sogar 300 Jahren gerecht werden muss. Gibt es aufgrund des Klimawandels mehr Stürme? Wird es weniger regnen? Entscheidet die Baumart über das Ausmaß der Grundwasserneubildung im Boden unter dem Wald? Doch wie funktioniert das komplexe Ökosystem eines Waldes im Detail wirklich? Die Neupflanzung im Wald muss für das Klima des 22. Jahrhunderts geeignet sein.
#17 Unter Kontrolle
Regie: Volker Sattel in Zusammenarbeit mit Stefan Stefanescu 2010; 90 min — Mit der Kamera macht sich der Autor in Kernkraftwerken, Forschungs- und Schulungszentren der Kernenergie und stillgelegten Reaktorgeländen auf den Weg, die Technik und die mit der Kernkraft beschäftigten Menschen zu beobachten und sie bei ihrer Arbeit zu zeigen. Die Aufnahmen der Kontrollräume, Schaltzentralen und Sicherheitseinrichtungen, des Strahlenschutzes, der Entsorgung des radioaktiven Abfalls, der Automatisierung, der technischen Tests und der Diskussionen über die Vermeidung und Behebung von Störfällen fügen sich zu einem Gesamtbild des inneren Kosmos der derzeit wohl am intensivsten debattierten Energieerzeugung.
#18 Wahnsinn Handy – Eine große Hilfe oder ein Fluch?
SWR 2010; Regie: Wolfgang Luck; 72 min — Wie war es früher – ohne Handy? Das muss eine Ewigkeit her sein. Dunkel erinnert man sich an weit entfernte Telefonzellen und besetzte Festnetzanschlüsse – heute wird überall gequatscht und gesimst. Autor Wolfgang Luck dokumentiert den alltäglichen Wahnsinn. Ein Segen oder eine Gefahr für die Gesundheit? Er trifft Menschen, die sich nackt fühlen, wenn sie einmal ohne Telefon aus dem Haus gehen und spricht mit dem FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher, der glaubt, dass die digitale Plapper-Welt das Hirn zukleistert. „Wahnsinn Handy“ zeigt aber auch, wo die Reise hingeht. Zum Beispiel Internet-Handy-Programme, die noch kaum einer kennt, die aber schon bald den Alltag bestimmen werden. Dieser Filmblock zeigt aber auch die Probleme der Rohstoffgewinnung, der Produktion und des Recycelns auf.
#19 Was wir in der Zeit erreicht haben
Imagefilm; Greenpeace 2010; 7 min — Seit 30 Jahren kämpft Greenpeace für den Erhalt der Wälder weltweit: ein Erfahrungsbericht.
#20 Water Makes Money – Wie private Konzerne mit Wasser Geld machen
ARTE 2011; Regie: Leslie Franke und Herdolor Lorenz; 89 min — Immer mehr Menschen weltweit realisieren, wie wichtig es ist, die Machenschaften privater Wasserkonzerne in breiter Öffentlichkeit zu diskutieren und zu stoppen. Der Film befasst sich mit Hintergründen, Profiteuren und Auswirkungen der Wasserpolitik. Es ist ein investigativer Film, der vielen Menschen die Augen über das globale Geschäft mit dem Wasser öffnen wird. Das Ziel: Dass ein globales Umdenken angestoßen wird, dass Wasser eben keine Handelsware, sondern ein Menschenrecht ist.
#21 Whistleblower – ein Gentechnik-Forscher
DENKmal-Film 2010; Regie: Bertram Verhaag; 45 min — Im August 1998 gibt der führende Wissenschaftler für Nahrungsmittelforschung, Dr. Árpád Pusztai, im britischen Fernsehen ein kurzes Interview und fordert, dass vor der Zulassung genveränderter Nahrungsmittel unbedingt Langzeittests durchgeführt werden müssen. Seine Gründe für diese Äußerungen sind einfach – er hat Testreihen durchgeführt, in denen Ratten mit einer gentechnisch veränderten Kartoffel gefüttert wurden. Sie erlitten gravierende Organveränderungen, Entzündungen, Immunschäden und retardiertes Organwachstum. Zu dem Zeitpunkt, als Pusztai seine Entdeckung an die Öffentlichkeit gibt, ernähren sich die amerikanische und die britische Bevölkerung bereits zu zwei Dritteln von Lebensmitteln, die gentechnisch veränderte Bestandteile enthalten – ohne irgendetwas davon zu ahnen. Die Folgen: Pusztai wird von der Industrie und der Wissenschaft ins Abseits gestellt.
#22 Zocken bis der Staat hilft – Reißt uns die Finanzindustrie in den Abgrund
SWR 2011; Autorinnen: Wiltrud Kremer und Brigitte Schalk; 45 min — Krise in den USA, drohende Staatsbankrotte – wann platzt die nächste Blase? Hunderte von Milliarden schwerer Risiken schlummern in den „Bad Banks“, die Unbelehrbarkeit und Hinterlassenschaften zockender Banker und enthemmter Finanzjongleure werden den deutschen Steuerzahler sehr viel Geld kosten. Es waren gerade die Landesbanken mit Staatsgarantie, die unkontrolliert und unfähig die schlimmsten Giftpapiere gekauft haben, sie waren auch die trickreichsten Bilanztäuscher, aber immer mit Deckung der höchsten Politik. Auf der Suche nach Ursachen und neuer Krisengefahr treffen die Autorinnen vermeintlich Unschuldige, bankrotte amerikanische Häuslebauer, ehemalige Top-Banker und deutsche Politiker. Auch zwei Jahre nach der Finanzkrise ist diese weder aufgearbeitet noch haben die Deutschen viel daraus gelernt.












