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SCALA Programmkino Lüneburg

„Starke, unvergessliche Frauenfiguren, mit Liebe und schlauem Witz gezeichnet und wunderbar gespielt.“ (Brigitte)
JAHRHUNDERTFRAUEN mit Annette Bening, Greta Gerwig und Elle Fanning – ab 18. Mai im SCALA Programmkino

Programm in der Übersicht

Aktuelle Kinowoche:
18.05. – 24.05.2017
Nächste Kinowoche:
25.05. – 31.05.2017

Informationen zum Film

Beuys

BeuysD 2017 – Regie: Andres Veiel – 107 min – FSK: ab 0 – Prädikat: besonders wertvoll

Beuys. Der Mann mit dem Hut, dem Filz und der Fettecke. 30 Jahre nach seinem Tod erscheint er uns als Visionär, der seiner Zeit voraus war. Geduldig versuchte er uns schon damals zu erklären, dass „Geld keine Ware sein darf“. Er wusste, dass der Geldhandel die Demokratie unterwandern würde. Doch mehr als das.
Beuys boxte, parlierte, dozierte und erklärte dem toten Hasen die Kunst. Wollen Sie eine Revolution ohne Lachen machen? fragte er grinsend. Sein erweiterter Kunstbegriff führte ihn mitten in den Kern auch heute relevanter gesellschaftlicher Debatten.
Regisseur Andres Veiel und seine Editoren Stephan Krumbiegel und Olaf Voigtländer zeichnen in ihrer Collage unzähliger, oftmals bisher unerschlossener Bild- und Tondokumente das Bild eines einzigartigen Künstlers, der in seiner rastlosen Kreativität Grenzen sprengte. beuys ist kein klassisches Porträt, sondern eine intime Betrachtung des Menschen, seiner Kunst und seiner Ideenräume – mitreißend, provozierend und verblüffend gegenwärtig.

Regisseur Andres Veiel über Joseph Beuys

„Joseph Beuys hat mich schon als junger Mensch in den 70er-Jahren stark geprägt. Beuys sah in der Kunst eine Kraft, um in gesellschaftliche Prozesse einzugreifen – das war in einem Vorort von Stuttgart eine faszinierende Botschaft. Fettecken von Beuys gab es dort keine, und wenn es sie gegeben hätte, wären sie als Zielobjekt der schwäbischen Kehrwoche sofort beseitigt worden. Umso wichtiger wurde Beuys für mich und meine Vorortfreunde.
Mit dem Mauerfall verloren Beuys’ Ideenräume an Leucht­kraft, zurück blieben sein Fett und Filz in zahlreichen Museen, die auf Kunstmärkten zu immer höheren Preisen gehandelt wurden. Ich machte Filme über Opfer und Täter der raf, meine Schulklasse und den tragischen Verlust dreier Mit­schüler, die Lebensentwürfe junger Schauspieler – und zuletzt ein Theater­projekt zur Finanzkrise. In der Auseinandersetzung mit Akteuren dieser Krise bin ich immer wieder auf Argumente wie der vermeintlichen Alternativlosigkeit eines Marktes ge­stoßen, der der ‚Natur‘ eines auf den eigenen Vorteil bedachten Menschen entspräche und deshalb selbst ‚Natur‘ sei, also in sich nicht veränderbar. Einige wenige widersprachen dieser Gesetzmäßigkeit vehement. Und einige beriefen sich dabei auf – Joseph Beuys.“

Trailer

Aktuelle Kinowoche: 18.05. – 24.05.2017

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Nächste Kinowoche: 25.05. – 31.05.2017

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