Borga

Borga

BORGA erzählt von Ghanaern, die es im Ausland zu Wohlstand bringen wollen. Auch Kojo, der mit seinem Bruder auf einer Elektroschrott-Müllhalde aufwächst, möchte solch ein Borga“ werden…

Borga

Die zwei Brüder Kojo und Kofi wachsen auf der Elektroschrott-Müllhalde Agbogbloshie auf, die sich in Ghanas Hauptstadt Accra befindet. Ihren Lebensunterhalt verdienen sie mit dem Sammeln von wertvollen Metallen, die sie aus westlichen elektronischen Geräten gewinnen. Eines Tages trifft Kojo auf einen Borga aus Deutschland. Borgas sind privilegiert, weil sie im Ausland ein exzessives, wohlhabendes Leben führen. Zehn Jahre später lässt er seine Familie zurück, um sein lang erwartetes Ziel zu erreichen: ein Borga zu werden. Als er Deutschland nach einer fünfjährigen Irrfahrt über die Kontinente erreicht, bemerkt er schnell, dass sein Traum nur ein Mythos ist. Deutschland empfängt ihn nicht mit offenen Armen. Aber eine Rückkehr kommt so nicht in Frage! Erst muss er das Bild des wohlhabenden Borga aus Deutschland erfüllen …

Borga
Mit gleich vier Auszeichnungen war York-Fabian Raabes Drama BORGA der große Gewinner des diesjährigen Max Ophüls-Festivals. Und man versteht den Preisregen, ist Raabe doch ein bemerkenswertes Debüt gelungen, das weit über den eigenen Tellerrand hinausblickt und das große Thema Migration auf vielschichtige, ambivalente Weise behandelt.
programmkino.de

mehrsprachig, z.T. mit deutschen Untertiteln

ab 28. Oktober im Programm.

Auszeichnungen

Max Ophüls Preis 2021
— Bester Spielfilm
— Publikumspreis
— Preis für den gesellschaftlich relevanten Film
— Preis der ökumenischen Jury
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