Clashing Differences

Clashing Differences (Film & Gespräch)

Mal tragikomisch, mal beängstigend: Der pointierte Spielfilm wirft einen genauen Blick auf den Stand von Diversitätsdebatten. Merle Grimme ist eine deutsche Schwarze Filmregisseurin, Drehbuchautorin und Producerin. Für den Film entwickelte sie ein Herstellungskonzept für antidiskriminierendes und inklusives Produzieren, durch das Strukturen der Ungleichheit in der Filmbranche überwunden werden sollen.

Im Rahmen der Lüneburger Wochen gegen Rassismus – für eine offene Gesellschaft“ ist Regisseurin Merle Grimme zu Gast, die ihren Film persönlich vorstellt.

Clashing Differences

Das geplante Panel des Vereins House of Womxn“ auf der internationalen Frauenkonferenz steht auf dem Spiel. Die Konferenzleitung hat sich gemeldet: Ihr Panel ist zu weiß“! Sofern sie nicht schnell diverser besetzen, wird ihr Panel gecancelt! Ihre Gäst:innenliste muss schnellstmöglich an die Diversity-Checkliste angepasst werden: Sie brauche eine Schwarze Frau – vielleicht sogar zwei. Nicht zu vergessen: queere Personen, Personen mit Behinderung und noch ein paar Women of Color. Die neuen Gäst:innen, natürlich sehr unterschiedliche Frauen, und eine nicht-binäre Kameraperson müssen nicht nur einen Tag und eine Nacht in dem abgelegenen Vereinshaus in Brandenburg verbringen, sondern sollen auch noch ein gemeinsames Manifest verfassen. Es dauert nicht lange, bis sich die queer-feministische Gruppe in einer beängstigenden Get-Out-Situation wiederfindet, in der tagsüber ihre politischen Differenzen aufeinanderprallen, sie ein geheimes Zimmer finden und nachts ungebetene Gäste vor der Tür stehen.

Weitere Informationen zu den Lüneburger Wochen gegen Rassismus 2024:

Zeiten & Tickets

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15.03.