Das Glück zu leben – The Euphoria of Being

Das Glück zu leben – The Euphoria of Being

Das Glück zu leben – The Euphoria of Being

Kann eine Tanz-Performance all dies sein: Bewegungs­lust und schmerzhafte Lebenserinnerung, Traumatherapie, kindliches Spiel und intimer Dialog? Ja, das ist möglich und sogar auf strahlende, beglückende Weise. Die ungarische Regisseurin und Choreographin Réka Szabó schildert den Entstehungsprozess einer Performance, bei der die 90-jährige Éva Fahidi, die als einzige ihrer Familie das KZ Auschwitz überlebt hat, und die um 60 Jahre jüngere Modern-Dance-Ballerina Emese Cuhorka einen grandiosen Pas de deux erarbeiten. Tanzstilistisch ver­bindet die Performance Elemente von Modern Dance und ­Impro-Tanztheater; thematisch steht die Lebensgeschichte von Éva Fahidi im Mittelpunkt.

Das Glück zu leben – The Euphoria of Being
Eine wunderbare und unglaublich intensive Arthouse-Entdeckung: Es geht um ein ganz besonderes Tanzprojekt, bei dem eine Frau am Ende ihres Lebens gemeinsam mit einer jungen Modern Dance-Ballerina in die Vergangenheit reist – ein oft schmerzhafter Weg, denn die 90-jährige Éva Fahidi ist eine der wenigen Überlebenden des KZ Auschwitz. Die ungarische Regisseurin und Choreographin Réka Szabó hat ein großartiges Kunstwerk geschaffen, bei dem Musik, Tanz und das gesprochene Wort miteinander verschmelzen. Ihr Film zeigt die aufregende Probenarbeit, aber auch den Prozess des Kennenlernens und des Verstehens zwischen den drei Frauen. Am Ende steht eine bühnensprengende Performance – ein Tanz gegen das Vergessen als Hymne an das Leben.
programmkino.de

am 10.10. und 24.10. um 11:15 Uhr im Programm.

Auszeichnungen

35. Internationales Dokumentarfilmfestival München
— kinokino-Publikumspreis
Wir setzen ein Cookie für eine anonyme statistische Analyse. Einverstanden? Datenschutzerklärung