Die obskuren Geschichten eines Zugreisenden

Die obskuren Geschichten eines Zugreisenden

Ein großer Film, der in seiner Erzählweise sicherlich bizarr, aber auch höchst faszinierend ist … filmische Ekstase“ (programmkino.de)

Die obskuren Geschichten eines Zugreisenden

Nachdem sie ihren Mann in eine Psychiatrie gebracht hat, kehrt Helga Pato mit dem Zug nach Madrid zurück. Im Wagen fragt plötzlich ein Fremder: Willst du, dass ich dir mein Leben erzähle?“ Der Mann heißt Ángel Sanagustín, ist Psychiater, und arbeitet in derselben Klinik, die die Frau eben besucht hat. Daraufhin beginnt er, ihr von seinem Leben und seinem ungewöhnlichsten Fall zu erzählen: Ein Soldat begegnete im Krieg einer Ärztin, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, ein Kinderkrankenhaus zu erhalten, egal, wie schlimm der Kriegszustand momentan ist. Dabei erhält sie Hilfe von zwielichtigen Gestalten. Was anfangs wie ein zufälliges Treffen wirkte, stellt sich für Helga nach und nach als zukunftsweisend heraus. Dieses Aufeinandertreffen wird nicht nur ihr Leben verändern, sondern auch das der Figuren aus Ángels Geschichten…

Die obskuren Geschichten eines Zugreisenden

In bester Tradition surrealistischen Filmemachens hat Regisseur Aritz Moreno eine schräge, bizarre und bisweilen zutiefst beunruhigende Komödie geschaffen, in der die Kunst des Erzählens brillant und atypisch selbst zum Hauptprotagonisten wird. Gespickt mit unterhaltsamen Dialogen und schwarzem Humor ist der Film ein düsteres, aber faszinierendes Delirium voller Obsessionen, Perversionen, Wahnsinn und Raffinesse.

ab 20. August im Programm.

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