Die Rüden

Die Rüden

Vier verurteilte Gewaltstraftäter, drei hochgradig bissige Hunde und eine Frau, die bereit ist, in den Kampf zu ziehen gegen hilflose Institutionen und den Kreislauf der Gewalt. Vor allem aber gegen die eigenen Zweifel an der Erlösung von dem Bösen…

Die Rüden

DIE RÜDEN führt ins Herz einer Finsternis, die heute mit toxischer Maskulinität umschrieben wird – und leuchtet sie aus: In einer Arena aus dunklem, vernarbtem Beton treffen vier junge Gewaltstraftäter auf drei kampflustige Hunde mit metallenen Maulkörben. Testosteron pur also, wäre da nicht Lu, die angstfreie, hochkonzentrierte Hundetrainerin, die sich der Herausforderung stellt, Feuer mit Feuer zu löschen. Lu siedelt ihr so riskantes und von den Strafvollzugs-Autoritäten misstrauisch überwachtes Projekt jenseits der Fragen nach Täter und Opfer, Schuld und Sühne an. Sie lässt sich ein, auf das Unaussprechliche, das Unkontrollierbare und das Ungewisse, in das es führt. Die Täter, die Tiere, sie selbst. So wird sie zur Provokation und ihr Ansatz zum Sprengsatz für ein System, das noch immer glaubt, man könne Gut und Böse wirklich auseinander dividieren.

Ein ebenso faszinierender wie schwieriger Film und ein Ausflug in die Untiefen der menschlichen Seele. […] All das ist hoch spannend und macht den Film vermutlich zu einer der interessantesten deutschen Produktionen der letzten Jahre. Absolut sehenswert!
programmkino.de
Die Rüden

Lu lotet auch die Grenzen der Männlichkeit aus. Am Abgrund von Aggression, Gewalt und Uneinsichtigkeit wird die männliche zur menschlichen Grenze – und deren Überwindung zu einem Thema für uns alle: für die Zornigen wie die Zaghaften, für die Handelnden wie die Verdrängenden, vor allem aber: für Männer wie Frauen. DIE RÜDEN ist eine so eindrückliche wie verstörende Reise zum Mittelpunkt der Menschlichkeit.

ab 27. August im Programm.

Wir setzen ein Cookie für eine anonyme statistische Analyse. Einverstanden? Datenschutzerklärung