Eiffe for President

Eiffe for President – Alle Ampeln auf Gelb

Film- und Buchpremiere über den ersten Graffitikünstler Hamburgs! – UPDATE: Die Vorstellung findet heute ohne Gäste statt. Eine Veranstaltung mit den Gästen wird voraussichtlich im Laufe des Jahres nachgeholt.

Eiffe for President

Im Mai 1968 kommt niemand an ihm vorbei: Tag und Nacht ist Peter Ernst Eiffe in Hamburg mit dem Filzstift unterwegs und überzieht Toiletten, Verkehrsschilder, Briefkästen mit seinen Sprüchen. Vermutlich ist er der erste Graffiti-Writer Deutschlands. Höhepunkt seiner Karriere: Er fährt mit einem Fiat Topolino in die Wandelhalle des Hauptbahnhofs und ruft die Freie Republik Eiffe“ aus. Zwangseingewiesen in die Psychiatrie, gründet er die Partei Eiffe Brothers“. Weihnachten 1983 entweicht er aus der Anstalt und wird Monate später erfroren aufgefunden.

In den 1990er-Jahren fangen der Filmemacher Christian Bau und Artur Dieck­hoff an, sich mit Eiffe zu beschäftigen.

In ihrem Dokumentarfilm erzählen sie seine Geschichte. Verwandte, Freunde, Weggefährten erinnern sich und schildern seinen Werdegang und seine Außenseiterrolle im SDS.

Eiffe passt in keine Schublade – und er ist einer der Ersten, der die Frage Wem gehört die Stadt?“ durch seine Art, den öffentlichen Raum zu nutzen, aufge­worfen hat. EIFFE FOR PRESIDENT re­konstruiert die Geschichte eines aus der Ordnung ausbrechenden Menschen und verrückt die Perspektive auf 1968.

Die Zeit ist reif, Eiffe neu zu entdecken. Deshalb entschloss sich die thede, den Film zu digitalisieren und zusammen mit einem Buch neu herauszubringen. Der von Andreas Homann wunderbar gestaltete Band enthält zahlreiche Fotos, Sprüche und Texte von und über Eiffe, 1968 und Graffiti-Kunst.

UPDATE: Die Vorstellung findet heute ohne Gäste statt. Eine Veranstaltung mit den Gästen wird voraussichtlich nachgeholt.

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