Fisch für die Geisel

Fisch für die Geisel (Film & Gespräch)

Steffen Cornelius Tralles (Regie, Co-Autor und Produktion) und Hauptdarsteller Enno Hesse (Piet) stellen ihren Film persönlich vor!

Fisch für die Geisel

Eigentlich sollte es soll bloß ein kleiner Coup werden – rein-Kohle-raus“ und weg. Eine Villa, ein Safe, mit dem geklauten Geld die Schulden ihres Vaters begleichen, damit dessen Schreibwarenladen nicht schließen muss. Der sensible Piet sollte seinem Bruder Herm nur als Fluchtfahrer zur Seite stehen. Doch als Herm statt mit Safe oder Geld mit der Geisel Konstantin aus der Villa kommt und Piet zu einem leerstehenden Haus am Stadtrand dirigiert, wo sie sich verschanzen, wird Piet in eine Geiselnahme verwickelt. Die nächsten zwei Tage versucht er auszusteigen und Herm zur Vernunft zu bringen. Aber Piet kann Herm nicht umstimmen – vor allem, als sie von Konstantin erfahren, dass sie bei dessen Vater statt ihrer 50.000 sogar eine Million“ Lösegeld verlangen können! Alles könnte scheiß-easy“ sein, bis Piet Herm beichtet, dass Konstantin sein Gesicht gesehen hat. Für Herm ist klar, dass sie die Geisel umlegen müssen – und nun muss sich Piet etwas einfallen lassen, um das Leben der Geisel zu retten…

Der in Hamburg gedrehte Film FISCH FÜR DIE GEISEL feierte auf den Inter nationalen Hofer Filmtagen mit einer Nominierung für Beste Regie und dem Förderpreis Neues Deutsches Kino seine Premiere. Seitdem wurde der Film international auf diversen Festivals gezeigt und gewann beim London International Filmfestival den Preis für den besten Schnitt.