Gunda

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Viktor Kossakowsky (AQUARELA) zeigt in fein komponierten meditativen Schwarzweiß-Bildern das Landleben aus Sicht von Haus- und Hoftieren.

Gunda

GUNDA ist Kino pur. Der Film zeigt das Leben eines Hausschweins, einer Hühnerschar und einer Rinderherde mit meisterhafter Intensität. In herausragenden Schwarz-Weiß-Bildern begegnet Regisseur Victor Kossakovsky den tierischen Bewohnern auf einem kleinen Bauernhof auf Augenhöhe und erzählt sie als Geschöpfe mit eigener Wahrnehmung, eigenem Empfinden und eigenen Gewohnheiten – eine meditative Reise in das Leben seiner Protagonisten und ihren Kosmos mit seinem ganz eigenen Raum- und Zeitgefüge.

GUNDA ermöglicht uns, über das Geheimnis tierischen Bewusstseins nachzudenken und darüber, welche Rolle wir Menschen dabei spielen: ein poetisches Plädoyer für das Recht auf Leben der Lebewesen, die wir sonst nur als Nutztiere“ wahrnehmen.

Gunda

GUNDA, ausgezeichnet von der Deutschen Film- und Medienbewertung Wiesbaden FBW mit dem Prädikat besonders wertvoll“, lief im Wettbewerb Encounters“ bei den 70. Internationalen Filmfestspielen Berlin, war nominiert für den Europäischen Filmpreis European Documentary“ 2020 und gewann beim 28. Filmfest Hamburg im Herbst 2020 den Publikumspreis.

Ganz ohne erhobenen Zeigefinger oder eine direkt ausgesprochene Forderung stellt der Film ein eindrückliches Plädoyer dar: den Tieren, die wir Nutztiere nennen, mit viel mehr Empathie und Respekt zu begegnen als bisher.
FBW Filmbewertung
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