Heller Weg

Heller Weg (Film & Gespräch)

Der ukrainische Journalist Stanislav Aseyev berichtete von 2015 bis 2017 undercover aus der von Russland besetzten Volksrepublik Donezk“ im Osten der Ukraine. Eines Tages wird er verraten und im berüchtigten Foltergefängnis Isolation“ inhaftiert.

Öffentliche Vorstellung im Rahmen des Film- und Medienforums Niedersachsen. Zu Gast sind Regisseurin Iryna Riabenka sowie Produzent Felix Krumme.

Heller Weg

Der junge Journalist Stanislav berichtet aus seiner Heimatstadt Donezk, nachdem sie, wie weitere Teile der Region Donbas im Osten der Ukraine, im Mai 2014 unter die Kontrolle von pro-russischen Separatisten fiel. 2017 wird Stanislav verhaftet und verbringt den Großteil seiner 962 Tage währenden Gefangenschaft in der Isolation“ – einem berüchtigten, geheimen Foltergefängnis.

Während seiner Haft schreibt Stanislav über seine Erlebnisse an dem Ort, der zuvor noch die größte Kulturplattform der Region gewesen war. Schließlich wird er bei einem Gefangenenaustausch zwischen der Regierung in Kyjiw und den Separatisten am 29. Dezember 2019 freigelassen. Nach seiner Freilassung setzt er seine Arbeit an seinem Buch fort und beginnt, sein Lauftraining wiederaufzunehmen.

Zum ersten Mal seit seiner neunmonatigen Zeit in Freiheit besucht er die I‑Zone in Kyjiw – nachdem die Separatisten das Gelände in Donezk besetzt hatten, war die Stiftung in die Hauptstadt der Ukraine geflohen. Auf der Suche nach einem Ort für die Lesung seines Buches, geht Stanislav über das Gelände einer weiteren Isolation“ – und die Gedanken und Erinnerungen von den Seiten seines Buches werden wieder lebendig…