Independence

Independence (Film & Gespräch)

Eine junge afrodeutsche Frau aus Berlin begibt sich auf die Suche nach ihren Wurzeln. Dabei wird nicht nur die wechselvolle Beziehung zwischen der DDR und Mosambik verdeutlicht, sondern vor allem die Frage nach Identität, Zugehörigkeit und Unabhängigkeit gestellt.

Im Rahmen der Lüneburger Wochen gegen Rassismus – für eine offene Gesellschaft“ ist Regisseur Felix Meyer-Christian zu Gast, der seinen Film persönlich vorstellt.

Independence

Die afrodeutsche Schauspielerin Helen Wendt erkundet ihre Familiengeschichte und ihre Identität zwischen DDR, Mosambik und Berlin. Parallel folgt der Film Mitgliedern von Unabhängigkeitsbewegungen in Mosambik, Südsudan, Großbritannien, Katalonien und Bayern und fragt, was es für Menschen bedeutet, für ihre Freiheit zu kämpfen. Was bedeutet Unabhängigkeit wirklich und wie prägen Kolonialismus und Rassismus – die Ursache vieler Unabhängigkeitsbewegungen – die Welt bis heute? Während Helen durch Begegnungen mit ihrer Familie mehr über sich und ihre Vergangenheit erfährt, folgt die Kamera wütenden Protesten, porträtiert emotionale Berichte von Politiker:innen, Freiheitskämpfer:innen und Geflüchteten, gleitet Küsten und Berge entlang und vereint die vielstimmigen Erzählungen bei Black-Lives-Matter-Protesten in Berlin. INDEPENDENCE verfolgt einen vielschichtigen Ansatz, der individuelle, politische und historische Erfahrungen gleichberechtigt nebeneinander stellt.

Weitere Informationen zu den Lüneburger Wochen gegen Rassismus 2024:

Zeiten & Tickets

Sa
16.03.

Auszeichnungen

Max Ophüls Preis 2023
— Preis der Filmkritik – Bester Dokumentarfilm
— Beste Musik in einem Dokumentarfilm