SCALA Programmkino | Apothekenstr. 17 | 21335 Lüneburg | Telefon: (0 41 31) 224 32 24

Newsletter | Impressum | Datenschutzerklärung

Facebook

SCALA Programmkino Lüneburg

Ab 4. April im SCALA Programmkino: Monsieur Claude, seine Töchter und die Schwiegersöhne kehren zurück!

Programm in der Übersicht

Aktuelle Kinowoche:
25.04. – 01.05.2019

Informationen zum Film

Montags in Dresden

Montags in DresdenD 2017 – Regie: Sabine Michel – 83 min

Vorstellung im Rahmen von „coraci – festival contre le racisme“ – Eintritt gegen Spende

Liebe Filmfreunde und Filmfreundinnen, wir freuen uns im Zuge des nun zum zehnten Mal stattfindenden Coraci-Festivals, Euch den Film MONTAGS IN DRESDEN präsentieren zu können. Das coraci – festival contre le racisme ist ein politisches, kostenloses, antirassistisches Festival auf dem Campus der Leuphana Universität Lüneburg. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, Menschen und Initiativen zusammenzubringen und gleichzeitig am und um den Festivaltag herum ein Programm aus Vorträgen, Filmen und Workshops aufzustellen, das Themen wie Rassismus und andere Diskriminierungsformen Raum für Gedanken sowie Diskussionen bietet.

Sie heißen René, Sabine, Daniel – drei von Tausenden, die jeden Montag als „Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ durch Dresden ziehen. Sie rufen „Wir sind das Volk!“. Sie fordern „Merkel muss weg!“. Die Regisseurin Sabine Michel hat sie über ein Jahr lang begleitet – auf ihren Demonstrationen und in ihrem Alltag. MONTAGS IN DRESDEN ist kein Film über PEGIDA, er fragt nach den privaten Gründen für das patriotische Aufbegehren, ein Film über reale und absurde Ängste der Gegenwart.

Regisseurin Sabine Michel zu ihrem Film: „Die Frage, wie sieht Normalität heute auch aus und was schlummert unter der Decke dieser mediterran anmutenden Stadt kann nur ein Dokumentarfilm beantworten. Und Bilder dafür finden. Ich bin in Dresden aufgewachsen und habe mich nach siebenundzwanzig Jahren Abwesenheit wieder in eine mir mittlerweile fremde Welt hineinbegeben. Die Argumente meiner Gegenüber waren stellenweise schwer auszuhalten – aber ich wollte etwas verstehen, beschreiben, mir ein Bild machen. Dabei ging es mir nicht primär um rechts sein oder nicht, also das Einordnen, auch Wegpacken. So als ob das nichts mit uns zu tun hätte. Warum können Menschen nicht mit bestimmten Veränderungen in unserem Land mitgehen? Was treibt unsere Gesellschaft auseinander? Unser Film ist ein Plädoyer für funktionierende Demo­kratie.“

Dienstag (21.05.) – 21:30

— Mit einem Kinoprogrammpreis der Bundesregierung (BKM) als zweitbestes Programmkino in Deutschland ausgezeichnet! —