Morgen gehört uns

Morgen gehört uns

Eine neue Generation kleiner Revolutionäre wächst heran. Den unbedingten Willen der Kinder, die Welt zu verändern, mitzuerleben ist anrührend und inspirierend zugleich!

Morgen gehört uns

Es sind Kinder aus vielen Länder, und sie kämpfen für ihre Überzeugungen und eine bessere Zukunft. Sie heißen José, Arthur, Aïssatou, Heena, Peter, Kevin und Jocelyn. Obwohl sie Kinder sind, haben sie ihren Blick geschärft für das, was um sie herum nicht stimmt. Ob Umweltverschmutzung oder fehlende Schulbildung, Obdachlosigkeit oder Kinderehen – sie lassen sich von keinem sagen, dass sie zu klein, zu machtlos oder zu unwissend sind, um gegen die allgegenwärtigen Ungerechtigkeiten zu kämpfen. Die Zustände, unter denen sie leben, mögen beängstigend sein, doch ihr Lebensmut und ihr untrügliches Gefühl für Gerechtigkeit sind stärker. Woher nehmen diese Kinder die Courage, aufzubegehren? Woher kommen ihre Ideen, die so erstaunlich wie unkonventionell sind? Mit ihrer unglaublichen Charakterstärke und ihrem Mut schaffen es die Kinder, Erwachsene zu überzeugen und in ihnen Unterstützer zu finden. Regisseur Gilles de Maistre (MIA UND DER WEISSE LÖWE) gibt diesen bemerkenswerten Kindern mit seinem Dokumentarfilm eine Plattform.

Morgen gehört uns

Bewertung der FBW Jugend Filmjury

Gesamtbewertung:

realistisch:
bewegend:
informativ:
nachdenklich:
inspirierend:

In dem bewegenden Dokumentarfilm MORGEN GEHÖRT UNS geht es darum, wie Kinder die Welt für und mit anderen Kindern besser und gerechter machen wollen. José Adolfo aus Peru ist 13 Jahre alt und gründete mit 7 Jahren eine Bank für Kinder, die nicht genug Geld für die Schule und insbesondere für das Schulessen haben. Die Schüler*innen können recycelbaren Müll abgeben und erhalten dann dafür Geld auf ihr persönliches Bankkonto. Für diese Leistung wurde er für den Children´s Climate Prize 2018” nominiert. José sieht sich nicht als Einzelkämpfer, sondern stellvertretend für alle anderen Kinder, die sich engagieren und die Weltverbessern wollen. Er erzählt uns von dem zehnjährigen Arthur aus Südfrankreich, der seine Gemälde verkauft und von dem Geld Obdachlosen Essen und warme Decken schenkt. Genau wie Arthur hilft Khloe, die in der USA lebt, Obdachlosen. Sie verteilt Hygieneartikel und Kleidung an Menschen, die auf der Straße leben. Sie schneidet ihnen die Haare und betreibt umfassende Körperpflege. Wir finden es schockierend, wie Kinder in manchen Ländern leben müssen, zum Beispiel die elfjährige Heena aus Neu-Delhi, die für eine Zeitschrift von Straßenkindern für Straßenkinder schreibt. Wir sehen, dass sie manchmal von aggressiven Erwachsenen vertrieben wird, bevor sie die Kinder fragen kann, ob sie damit einverstanden sind, zu arbeiten. Von der dreizehnjährigen Aïssatou aus Guinea, die gegen Kinderehe und Zwangshochzeit kämpft, hätten wir gerne viel mehr erfahren. Auch von Arthur. Er hat uns sehr begeistert, da er dasselbe wie die anderen Kinder bewirken will, nämlich die Welt verbessern – aber nicht auf eine erwachsene, sondern auf eine eher kindliche Art. Im Film werden viele interessante, aber auch sensible Themen aufgegriffen, wie z. B. Armut, Kinderehen, Kinderarbeit und Ausbeutung. Es geht aber auch um Schulbildung, Hilfsbereitschaft, Hoffnung und den Mut, sich für das einzusetzen, woran man glaubt. Wir würden uns wünschen, dass der Film synchronisiert werden würde, denn die Untertitel sind oft nicht so gut lesbar und es ist anstrengend, die gesamte Zeit mit zu lesen. Außerdem finden manche von uns, dass die Kameraführung und Filmmontage verwirrend ist und nicht zu einem flüssigen Filmgeschehen beiträgt. Doch der Film weckt Lust, selber etwas für andere zu tun, für Menschen, denen es nicht so gut geht wie uns. Wir empfehlen den informativen Dokumentarfilm ab 12 Jahren oder für jüngere Kinder, die schon gut und schnell die Untertitel lesen können. Der Titel MORGEN GEHÖRT UNS meint, dass wir unsere Zukunft selber in der Hand haben und wir sie auch besser machen sollten als das Hier und Jetzt!

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