Niemals Selten Manchmal Immer

Niemals Selten Manchmal Immer (Vorpremiere)

Ein intimes und inniges Porträt zweier starker junger Frauen und ihr Kampf um Selbstbestimmung – nah dran, realistisch, leise erzählt.

Nach dem Film übertragen wir live die Panel-Diskussion Fokus Schwangerschaftsabbruch – Wo stehen wir?“

Begleitet wird die Veranstaltung von donum vitae, MaDonna und pro familia.

Niemals Selten Manchmal Immer

Die 17-jährige Autumn arbeitet im ländlichen Pennsylvania als Supermarkt-Kassiererin, ihr Leben verläuft in wenig überraschenden Bahnen. Als sie bemerkt, dass sie ungewollt schwanger geworden ist, kann Autumn nicht mit der Unterstützung ihrer Eltern rechnen. Gemeinsam mit ihrer Cousine Skyler kratzt sie ein wenig Geld zusammen und die beiden machen sich im Bus auf den Weg nach New York. Im Gepäck haben sie nur die Adresse einer Klinik – und sonst keinen Plan. Der Beginn einer nervenaufreibenden Reise, getragen von Freundschaft, Mut und Mitgefühl.

Niemals Selten Manchmal Immer

Nach dem Film übertragen wir live die Panel-Diskussion Fokus Schwangerschaftsabbruch – Wo stehen wir?“. Sie sind herzlich eingeladen, sich im Kinosaal die Diskussion auf der großen Leinwand anzusehen. Wir werden die Möglichkeit haben, Fragen an die Diskussionsteilnehmerinnen zu übermitteln.

Gäste des Panels:

  • KRISTINA HÄNEL, Ärztin für Allgemeinmedizin und Autorin des Buches: Das Politische ist persönlich. Tagebuch einer Abtreibungsärztin‘“
  • PROF. DR. MARIA WERSIG, Präsidentin Deutscher Juristinnenbund
  • BÄRBEL RIBBERT, GF und Beratung Familienplanungszentrum Hamburg

Moderation: ERICA ZINGHER, Journalistin

NIEMALS SELTEN MANCHMAL IMMER von Regisseurin und Drehbuchautorin Eliza Hittman (BEACH RATS) zeichnet ein intimes und inniges Porträt zweier Teenager-Mädchen. In einem minimalistischen Stil auf 16 mm von Kamerafrau Hélène Louvart (Glücklich wie Lazzaro) gefilmt zeigt Eliza Hittman, wie Autumn die Entscheidungshoheit über ihren Körper und ihre Seele zurückgewinnen will.

Selten hat man einen empathischeren Film gesehen – Eliza Hittman lässt ihren jungen Stars jede Menge Raum, um aus ihren Rollen Menschen aus Fleisch und Blut zu formen, während die Regisseurin selbst mit einem geradezu unerhörten Maß an Einfühlungsvermögen vom Schicksal einer ungewollt schwangeren Teenagerin erzählt. Keine Überspitzungen, keine Verharmlosungen, kein forcierter Moment – und gerade deshalb ein so ungemein kraftvoller Film.
filmstarts.de

Auszeichnungen

Berlinale 2020
— Silberner Bär: Großer Preis der Jury
Filmkunstmesse 2020
— Gilde-Filmpreis Bester Film international
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