Three Thousand Years of Longing

Three Thousand Years of Longing

Eine Literaturwissenschaftlerin (Tilda Swintin) und ein Djinn (Idris Elba) treffen sich und beginnen, einander ihre Geschichten zu erzählen. Das ist die Basis von George Millers neuem Film, der auf wundersame Weise von der Macht und der Bedeutung des Geschichtenerzählens erzählt. Weil ein jeder eine Geschichte ist – und jede dieser Geschichten nur ein Steinchen in einem niemals endenden Mosaik.

Three Thousand Years of Longing

Dr. Alithea Binnie lebt zufrieden umgeben von Büchern und Mythen. Bei dem Besuch eines Bazars in Istabbul entdeckt sie eine alte Glasflasche. Zurück in ihrem Hotel beobachtet Alithea voller Erstaunen, wie ein Dschinn dem Gefäß entweicht. Und ganz wie in den Überlieferungen bietet der Flaschengeist ihr drei Wünsche im Tausch für seine Freiheit an. Doch Alithea zögert. Mit Geschichten aus seinem Leben und längst vergangenen Zeiten, von Abenteuern und Lieben versucht der Dschinn, sie für sich zu gewinnen. Berührt von seinen Erlebnissen spricht Alithea schließlich einen Wunsch aus, der ihr beider Leben für immer verändern wird …

Three Thousand Years of Longing
Die Bilder, die Miller hier mit seinem wie schon bei MAD MAX: FURY ROAD für ihn aus dem Ruhestand zurückgekehrten Kameramann John Seale einfängt, sind von traumwandlerischer Schönheit. Die Geschichte ist gänzlich anders, aber man fühlt sich ob der imposanten Visualität an Tarsem Singhs The Fall erinnert. Einer genauen Einordnung entzieht sich der Film allemal. Natürlich ist er Fantasy, ebenso ist er aber auch die Geschichte eines Liebenden, eines die Menschen Liebenden, und mehr noch ist es die Geschichte zweier verwandter Geister, die Raum und Zeit zu diesem Moment geführt hat, an dem sie sich kennen lernen.
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