Und morgen die ganze Welt

Und morgen die ganze Welt

Die Suche einer jungen Frau nach ihrem Weg, ihre Ambivalenz, ihre Stille, ihre Kraft – großartig gespielt von der 24jährigen Mala Emde. Ein packender, ein schmerzlich aktueller, aber auch erfrischend junger Film.“ (ZDF Heute Journal)

Und morgen die ganze Welt

Luisa ist 20 Jahre alt, stammt aus gutem Haus, studiert Jura im ersten Semester. Und sie will, dass sich etwas verändert in Deutschland. Alarmiert vom Rechtsruck im Land und der zunehmenden Beliebtheit populistischer Parteien, tut sie sich mit ihren Freunden zusammen, um sich klar gegen die neue Rechte zu positionieren. Schnell findet sie Anschluss bei dem charismatischen Alfa und dessen besten Freund Lenor: Für die beiden ist auch der Einsatz von Gewalt ein legitimes Mittel, um Widerstand zu leisten. Bald schon überstürzen sich die Ereignisse. Und Luisa muss entscheiden, wie weit zu gehen sie bereit ist – auch wenn das fatale Konsequenzen für sie und ihre Freunde haben könnte.

Und morgen die ganze Welt

UND MORGEN DIE GANZE WELT hätte schon mein erster langer Film werden sollen. Ich trage den Stoff in mir, seit ich Filme machen will. Tatsächlich ging auch schon eine erste Drehbuchfassung im Jahr 2002 an den WDR. Diese ist mit dem heutigen Film nicht vergleichbar, aber der Kern ist über all die Jahre derselbe geblieben: eine junge Frau, die in die linke Szene eintaucht und dort vor die Frage gestellt wird, ob Gewalt ein politisches Mittel sein kann oder sogar muss in bestimmten zugespitzten gesellschaftlichen Zuständen.“

— Regisseurin Julia Heinze

ab 29. Oktober im Programm.

Auszeichnungen

Venedig 2020
— Bisato d’Oro „Beste Schauspielerin“: Mala Emde
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