Warum ich euch nicht in die Augen schauen kann

Warum ich euch nicht in die Augen schauen kann

Ein Dokumentarfilm über Autismus – basierend auf dem gleichnamigen Buch von Naoki Higashida, der im Alter von gerade einmal 13 Jahren schilderte, wie er als autistischer Mensch die Welt erlebte

Warum ich euch nicht in die Augen schauen kann

WARUM ICH EUCH NICHT IN DIE AUGEN SCHAUEN KANN – EIN AUTISTISCHER JUNGE ERKLÄRT SEINE WELT basiert auf dem gleichnamigen Bestseller The Reason I Jump“ von Naoki Higashida. Der Film gibt Einblicke in ein intensives und überwältigendes, aber ebenso sinnliches und bisher eher unentdecktes Universum. Higashidas Buch bringt uns die Welt des Autismus näher, die er selbst mit 13 Jahren dokumentiert hat – mit intimen Porträts von bemerkenswerten jungen Menschen aus aller Welt, die sein berührendes Schicksal teilen.

Der Dokumentarfilm ist eine intensive Entdeckungstour mit einer klaren Botschaft: Nicht sprechen zu können bedeutet nicht, dass es nichts zu sagen gibt.

Warum ich euch nicht in die Augen schauen kann

Naoki Higashida ist heute 25 Jahre alt und wollte nicht im Film erscheinen. Es war also sehr spannend, sich das Kind, über das er schreibt, als Geist vorzustellen, der uns durch den Film begleitet, erklärt der Regisseur. Er wollte das Gefühl evozieren, dass die Zitate aus dem Buch, die wir hören, von einem jungen Menschen stammen, der einen Prozess der Selbsterkenntnis durchläuft und der die Welt sehr bewusst wahrnimmt und zwar aufgrund und nicht trotz seines Autismus. Für einen Filmemacher bietet sich hier die Chance, die Möglichkeiten des Kinos voll auszuschöpfen, um diese intensive Sinneswelt, in der Bedeutung mit Hilfe von Tönen, Bildern, Assoziationen, aber auch Wörtern erzeugt wird, heraufzubeschwören.

Ich hoffe, dass der Film dazu beiträgt, unsere Vorstellung von nonverbalen Autisten, die nicht auf unsere neurotypische Art kommunizieren, zu verändern. Weg von solch allzu simplen und schädigenden Kategorien wie funktionsfähig“ oder gering funktionsfähig“ und hin zu einem Verständnis der Konstellationen von Stärken und Herausforderungen, mit denen sich Menschen konfrontiert sehen. Ich habe das Gefühl, dass jeder von uns sich mit einigen Facetten davon selber identifizieren kann und dass diese Erkenntnis dabei helfen kann, sich solidarisch und unterstützend zu zeigen, und eine autismusfreundlichere Welt“ zu erschaffen.
Regisseur Jerry Rothwell
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