Wir sind dann wohl die Angehörigen

Wir sind dann wohl die Angehörigen (KaffeeKino)

Die Geschichte einer Familie im Ausnahmezustand: Hans-Christian Schmids sensible Verfilmung des gleichnamigen autobiografischen Romans von Johann Scheerer erzählt die Entführung von Jan Philipp Reemtsma erstmals aus der Sicht der Angehörigen.

Wir sind dann wohl die Angehörigen

Für den 13-jährigen Johann ist an einem Morgen des Jahres 1996 plötzlich nichts mehr wie zuvor. Wir müssen jetzt ein Abenteuer bestehen“, weckt ihn seine Mutter Ann Kathrin, Jan Philipp ist entführt worden.“ Mit der Entführung seines Vaters erlebt der Teenager zum ersten Mal in seinem Leben wirkliche Angst – und wird Zeuge beklemmender 33 Tage. Polizisten verwandeln das Haus in ein hochtechnisiertes Einsatzzentrum und werden zu Mitbewohnern. Komplettiert wird die sonderbare Hamburger Wohngemeinschaft von Rechtsanwalt Schwenn, einem alten Freund der Familie, und Christian Schneider, einem weiteren Freund, der sich mit dem jungen Johann besonders gut versteht. Während eine Geldübergabe nach der anderen misslingt, erreichen Johann und seine Mutter die verzweifelten Briefe des Vaters. Es wird immer deutlicher, dass das Leben von Jan Philipp Reemtsma nur entgegen der Polizeistrategie zu retten ist.

Wir sind dann wohl die Angehörigen

Filmografie Regisseur hans-Christian Schmid (Auswahl)

1995
Nach fünf im Urwald
1998
23 – Nichts ist so wie es scheint
2000
Crazy
2003
Lichter
2006
Requiem
2009
Sturm
2011
Was bleibt
2022
Wir sind dann wohl die Angehörigen