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Anselm – Das Rauschen der Zeit

Anselm – Das Rauschen der Zeit

Ein poetischer Blick von Wim Wenders auf die Werke und Gedanken des Bildenden Künstlers Anselm Kiefer – ein Film über einen Maler und Bildhauer, mit und über einen Künstler, seine Werke und seine Hintergründe.

Anselm – Das Rauschen der Zeit

In ANSELM – DAS RAUSCHEN DER ZEIT zeichnet Wim Wenders das Porträt eines der innovativsten und bedeutendsten bildenden Künstler unserer Zeit: Anselm Kiefer. Der Film erlaubt seinem Publikum eine filmische Reise durch das Werk eines Künstlers, dessen Kunst die menschliche Existenz und die zyklische Natur der Geschichte erforscht, inspiriert von Literatur und Poesie, Geschichte, Philosophie, Wissenschaft, Mythologie und Religion. Mehr als zwei Jahre lang folgte Wenders den Spuren Kiefers und verknüpft in seinem Film die Lebensstationen und Schaffensorte einer mehr als fünf Jahrzehnte umspannenden Karriere zwischen Kiefers Heimatland Deutschland und Frankreich, seiner heutigen kreativen Heimat.

Anselm – Das Rauschen der Zeit
1945 wurde Kiefer geboren, ist also ein Kind der Nachkriegszeit, das sich immer wieder mit dem Nationalsozialismus, dem Holocaust, der deutschen Schuld beschäftigt hat. Dass er sich dabei oft auf die deutsche Mythologie bezog, von den Nationalsozialisten instrumentierte Künstler als Vorbilder heranzog trug ihm viel Kritik ein. Vielleicht auch ein Grund für Kiefer, das Land zu verlassen und seit Jahrzehnten in Frankreich zu leben. Auch Wim Wenders ist in seiner Heimat oft nicht wohlgesonnen, wird oft als altmodisch betrachte, mit zu großem Hang zum Pathos. Doch wie sein herausragender Dokumentarfilm ANSELM – DAS RAUSCHEN DER ZEIT hat Wenders mit Ende 70 noch eine größere Neugier, eine größere Lust an stilistischen und erzählerischen Experimenten, als die meisten jüngeren deutschen Regisseure,
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ab 22. Mai im Programm