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SCALA Programmkino Lüneburg

Eine Familie unserer Zeit im moralischen Verfall. Nach LIEBE und DAS WEISSE BAND der neue Film von Michael Haneke: HAPPY END – ab 12. Oktober!

Programm in der Übersicht

Aktuelle Kinowoche:
19.10. – 25.10.2017

Alle Filme der aktuellen Kinowoche im Überblick

The Square

The SquareS/D/F/DK 2017 – Regie: Ruben Östlund – 145 min – FSK: ab 12 – mit: Claes Bang, Elisabeth Moss, Dominic West, Marina Schiptjenko, Terry Notary

Christian ist der smarte Kurator eines großen Museums in Stockholm. Die nächste spektakuläre Ausstellung, die er vorbereitet, ist „The Square“. Es handelt sich um einen Platz, der als moralische Schutzzone fungieren und das schwindende Vertrauen in die Gemeinschaft hinterfragen soll. Doch wie bei den meisten modernen Menschen reicht auch bei Christian das Vertrauen nicht weit – er wohnt abgeschottet in einem stylishen Apartment und würde seinen Tesla nicht unbeaufsichtigt in einer eher zwielichtigen Gegend parken. Als Christian ausgeraubt wird und ihm kurz darauf die provokante Mediakampagne zu „The Square“ um die Ohren fliegt, geraten sein Selbstverständnis wie auch sein Gesellschaftsbild schwer ins Wanken.

Prämiert mit der Goldenen Palme der Filmfestspiele von Cannes begibt sich THE SQUARE in die schillernde Welt der modernen Kunst und öffnet ihre moralischen Falltüren. In seiner klug inszenierten Satire wirft Regisseur Ruben Östlund (HÖHERE GEWALT) brisante Fragen zum Zustand der heutigen Gesellschaft auf.

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Aktuelle Kinowoche: 19.10. – 25.10.2017

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Filmtipp von Vision Kino

17:00 + 20:00 (Sonntag nur 17:00)

The Square (OmU, schwedisch/englisch)

The SquareS/D/F/DK 2017 – Regie: Ruben Östlund – 145 min – FSK: ab 12 – mit: Claes Bang, Elisabeth Moss, Dominic West, Marina Schiptjenko, Terry Notary

Christian ist der smarte Kurator eines großen Museums in Stockholm. Die nächste spektakuläre Ausstellung, die er vorbereitet, ist „The Square“. Es handelt sich um einen Platz, der als moralische Schutzzone fungieren und das schwindende Vertrauen in die Gemeinschaft hinterfragen soll. Doch wie bei den meisten modernen Menschen reicht auch bei Christian das Vertrauen nicht weit – er wohnt abgeschottet in einem stylishen Apartment und würde seinen Tesla nicht unbeaufsichtigt in einer eher zwielichtigen Gegend parken. Als Christian ausgeraubt wird und ihm kurz darauf die provokante Mediakampagne zu „The Square“ um die Ohren fliegt, geraten sein Selbstverständnis wie auch sein Gesellschaftsbild schwer ins Wanken.

Prämiert mit der Goldenen Palme der Filmfestspiele von Cannes begibt sich THE SQUARE in die schillernde Welt der modernen Kunst und öffnet ihre moralischen Falltüren. In seiner klug inszenierten Satire wirft Regisseur Ruben Östlund (HÖHERE GEWALT) brisante Fragen zum Zustand der heutigen Gesellschaft auf.

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Aktuelle Kinowoche: 19.10. – 25.10.2017

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Filmtipp von Vision Kino

Sonntag (22.10.) – 20:00

Borg/McEnroe

Borg/McEnroeDK/S/FI 2017 – Regie: Janus Metz Pedersen – 107 min – FSK: ab 0 – mit: Shia LaBeouf, Sverrir Gudnason, Stellan Skarsgård

1980: Das traditionsreichste Tennisturnier in Wimbledon steht vor der Tür. Für den besten Tennisspieler der Welt soll es ein Triumphzug werden: Björn Borg kann zum fünften Mal den Titel holen. Jedoch hat seine lange, schon im Kindesalter begonnene Karriere Spuren hinterlassen. Obwohl er erst 24 Jahre alt ist, fühlt Borg sich erschöpft und ausgebrannt, leidet unter Ängsten. Davon ist John McEnroe noch weit entfernt: Der 20-jährige aufstrebende Star will Borg vom Thron stürzen und ist fest entschlossen, Wimbledon zu gewinnen. Doch mehr und mehr fühlt er sich, ebenso wie Borg, als wäre er in einem Käfig gefangen. In der Öffentlichkeit sorgt McEnroes aufbrausendes Temperament auf dem Platz immer wieder für Schlag­zeilen und die Medien stilisieren den Zweikampf immer weiter hoch: der coole Borg gegen den ver­zogenen McEnroe. Nach und nach müssen die beiden Gegner erkennen, dass ausgerechnet ihr größter Rivale der einzige sein könnte, der versteht, welchem Druck sie ausgesetzt sind.

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Aktuelle Kinowoche: 19.10. – 25.10.2017

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16:30 + 19:00 (So nur 16:30, Mo nur 15:00)

Borg/McEnroe (OmU, englisch/schwedisch)

Borg/McEnroeDK/S/FI 2017 – Regie: Janus Metz Pedersen – 107 min – FSK: ab 0 – mit: Shia LaBeouf, Sverrir Gudnason, Stellan Skarsgård

1980: Das traditionsreichste Tennisturnier in Wimbledon steht vor der Tür. Für den besten Tennisspieler der Welt soll es ein Triumphzug werden: Björn Borg kann zum fünften Mal den Titel holen. Jedoch hat seine lange, schon im Kindesalter begonnene Karriere Spuren hinterlassen. Obwohl er erst 24 Jahre alt ist, fühlt Borg sich erschöpft und ausgebrannt, leidet unter Ängsten. Davon ist John McEnroe noch weit entfernt: Der 20-jährige aufstrebende Star will Borg vom Thron stürzen und ist fest entschlossen, Wimbledon zu gewinnen. Doch mehr und mehr fühlt er sich, ebenso wie Borg, als wäre er in einem Käfig gefangen. In der Öffentlichkeit sorgt McEnroes aufbrausendes Temperament auf dem Platz immer wieder für Schlag­zeilen und die Medien stilisieren den Zweikampf immer weiter hoch: der coole Borg gegen den ver­zogenen McEnroe. Nach und nach müssen die beiden Gegner erkennen, dass ausgerechnet ihr größter Rivale der einzige sein könnte, der versteht, welchem Druck sie ausgesetzt sind.

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Aktuelle Kinowoche: 19.10. – 25.10.2017

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Sonntag (22.10.) – 19:00

Happy End

Happy EndF/D/AU 2017 – Regie: Michael Haneke – 108 min – FSK: ab 12 – mit: Isabelle Huppert, Jean-Louis Trintignant, Mathieu Kassovitz

Die Momentaufnahme einer bürgerlichen europäischen Familie: Familie Laurent betreibt in der Hafenstadt Calais eine erfolgreiche Baufirma – aber das Fun­dament des Erfolgs bröckelt. Die resolute Chefin Anne, mit dem Anwalt Lawrence verheiratet, hat ihren Sohn Pierre zum Managing Director gemacht, doch der zeigt ­weder Talent noch Interesse an der Arbeit. Annes Bruder ­Thomas wiederum hat gerade in der Familienvilla seine 13-jährige Tochter Eve auf­genommen, die bislang bei seiner ersten Frau lebte. Diese hat Selbstmord begangen, ein Schicksal, das etliche der Familienmitglieder gerade­zu anstreben …

Die französisch-deutsch-österreichische Koproduktion zeigt eine Familie unserer Zeit im moralischen Verfall. Nach LIEBE und DAS WEISSE BAND der neue Film von Michael Haneke.

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Aktuelle Kinowoche: 19.10. – 25.10.2017

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Filmtipp von Vision Kino

16:30 (außer Do/Mi) + Mo/Mi 19:00 + 21:15 (außer So/Mo)

Happy End (OmU, französisch)

Happy EndF/D/AU 2017 – Regie: Michael Haneke – 108 min – FSK: ab 12 – mit: Isabelle Huppert, Jean-Louis Trintignant, Mathieu Kassovitz

Die Momentaufnahme einer bürgerlichen europäischen Familie: Familie Laurent betreibt in der Hafenstadt Calais eine erfolgreiche Baufirma – aber das Fun­dament des Erfolgs bröckelt. Die resolute Chefin Anne, mit dem Anwalt Lawrence verheiratet, hat ihren Sohn Pierre zum Managing Director gemacht, doch der zeigt ­weder Talent noch Interesse an der Arbeit. Annes Bruder ­Thomas wiederum hat gerade in der Familienvilla seine 13-jährige Tochter Eve auf­genommen, die bislang bei seiner ersten Frau lebte. Diese hat Selbstmord begangen, ein Schicksal, das etliche der Familienmitglieder gerade­zu anstreben …

Die französisch-deutsch-österreichische Koproduktion zeigt eine Familie unserer Zeit im moralischen Verfall. Nach LIEBE und DAS WEISSE BAND der neue Film von Michael Haneke.

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Aktuelle Kinowoche: 19.10. – 25.10.2017

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Sonntag (22.10.) – 19:00

Vorwärts immer!

Vorwärts immer!D 2017 – Regie: Franziska Meletzky – 98 min – FSK: 12 – mit: Jörg Schüttauf, Josefine Preuß, Jacob Matschenz, Hedi Kriegeskotte, Marc Benjamin – Prädikat: wertvoll

Ost-Berlin, 9. Oktober 1989: Schauspieler Otto Wolf steckt in den Proben für ein Theaterstück mit dem Titel „Vorwärts immer“, in dem er Erich Honecker auf der Bühne verköpert. Von einem Informanten erfährt Otto, dass die für den Abend in Leipzig geplanten Demonstrationen gegen das DDR-Regime mit aller Gewalt niedergeschossen werden sollen – und seine schwangere Tochter Anne ist auf dem Weg dorthin! Also fassen Otto und seine Kollegen einen waghalsigen Plan: Solange der echte Erich Honecker in Wand­litz auf der Jagd ist, soll Otto als falscher Honecker das Zentral­komitee be­treten und den Schießbefehl auf Leipzig zurücknehmen. Ein turbulentes Spiel auf Zeit beginnt, bei dem Otto nicht nur dem Zentralkomitee gefährlich nahekommt, sondern auch der echten Margot Honecker …

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Aktuelle Kinowoche: 19.10. – 25.10.2017

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Do/Fr/Sa/Di 19:00 + So/Mo 16:45

Victoria & Abdul

Victoria & AbdulGB 2017 – Regie: Stephen Frears – 112 min – FSK: ab 6 – mit: Judi Dench, Ali Fazal, Eddie Izzard, Olivia Williams – Prädikat: besonders wertvoll

London 1887: Bei den prunkvollen Feierlichkeiten zum 50. Thron­jubi­läum lernt die manchmal etwas eigen­sinnige Queen Victoria den jungen indischen Bediensteten Abdul Karim kennen. Zur Überraschung ihrer Familie und ­Berater nimmt sie Abdul in ihr Gefolge auf – zunächst als Diener am königlichen Hof. Bald schon zeigt sich die sonst so distanzierte Queen erfrischt von ihrem neuen Bediensteten, der sich als inspirierender Gesprächspartner herausstellt und ihr seine fremde Kultur näher bringt. Abdul führt ihr vor Augen, dass sie selbst als lang­jährige Herrscherin noch viel über die Men­schen im britischen Empire lernen kann. Zwischen beiden entwickelt sich eine außergewöhnliche Freundschaft, die bei der Entourage am Hofe schnell Misstrauen und Neid erzeugt.

Der oscarnominierte Regisseur Stephen Frears beschäftigte sich bereits vor zehn Jahren in THE QUEEN erfolgreich mit dem englischen Königshaus und Victorias Ur-­Urenkelin Elizabeth II. Nun widmet er sich in VICTORIA & ABDUL mit feinsinnigem Humor einer wahren Episode aus dem Leben von Queen Victoria: eine Geschichte von Freundschaft, Toleranz und was es bedeutet, zu dienen und zu herrschen.

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Aktuelle Kinowoche: 19.10. – 25.10.2017

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Do/Mi 16:30 + Fr/Sa/Mo/Di 19:00 + So 11:30

Victoria & Abdul (OmU, englisch)

Victoria & AbdulGB 2017 – Regie: Stephen Frears – 112 min – FSK: ab 6 – mit: Judi Dench, Ali Fazal, Eddie Izzard, Olivia Williams – Prädikat: besonders wertvoll

London 1887: Bei den prunkvollen Feierlichkeiten zum 50. Thron­jubi­läum lernt die manchmal etwas eigen­sinnige Queen Victoria den jungen indischen Bediensteten Abdul Karim kennen. Zur Überraschung ihrer Familie und ­Berater nimmt sie Abdul in ihr Gefolge auf – zunächst als Diener am königlichen Hof. Bald schon zeigt sich die sonst so distanzierte Queen erfrischt von ihrem neuen Bediensteten, der sich als inspirierender Gesprächspartner herausstellt und ihr seine fremde Kultur näher bringt. Abdul führt ihr vor Augen, dass sie selbst als lang­jährige Herrscherin noch viel über die Men­schen im britischen Empire lernen kann. Zwischen beiden entwickelt sich eine außergewöhnliche Freundschaft, die bei der Entourage am Hofe schnell Misstrauen und Neid erzeugt.

Der oscarnominierte Regisseur Stephen Frears beschäftigte sich bereits vor zehn Jahren in THE QUEEN erfolgreich mit dem englischen Königshaus und Victorias Ur-­Urenkelin Elizabeth II. Nun widmet er sich in VICTORIA & ABDUL mit feinsinnigem Humor einer wahren Episode aus dem Leben von Queen Victoria: eine Geschichte von Freundschaft, Toleranz und was es bedeutet, zu dienen und zu herrschen.

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Aktuelle Kinowoche: 19.10. – 25.10.2017

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Sonntag (22.10.) – 19:00

Die Nile Hilton Affäre

Die Nile Hilton AffäreS/D/DK 2017 – Regie: Tarik Saleh – 111 min – FSK: ab 12 – mit: Fares Fares, Hania Amar, Mari Malek, Slimane Dazi

Kairo, 2011: eine Stadt voller Widersprüche. Es herrschen die ­Reichen und Mächtigen. Korruption, Dekadenz und die Gier nach Geld bestimmen den Alltag. Mittendrin lebt Noredin – ein ganz gewöhnlicher Polizist. Seit seine Frau bei einem Auto­unfall ums Leben kam, sucht er Zuflucht in der Routine seines Jobs. Als in einer Luxussuite des Hotels „Nile Hilton“ eine berühmte Sängerin tot aufgefunden wird, soll er ermitteln. Was auf den ersten Blick nach einem Verbrechen aus Leidenschaft aussieht, wandelt sich schnell in einen Fall, der die führende Elite Ägyptens bedroht. Doch bevor Noredin mit der Aufklärung beginnen kann, wird der Tod des Popstars als Selbstmord zu den Akten gelegt. Als ihm die mysteriöse Gina plötzlich aber neue Hinweise liefert, ermittelt er auf eigene Faust. Während die Unruhen am Tahrir-­Platz immer lauter werden, verfängt er sich zusehends in einem gefährlichen Netz aus Macht, Leidenschaft und Korruption.

  • Jury-Preis beim Sundance-Festival

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Aktuelle Kinowoche: 19.10. – 25.10.2017

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Do–Sa+Di/Mi 16:45 – Sa 21:15

Die Nile Hilton Affäre (OmU, arabisch)

Die Nile Hilton AffäreS/D/DK 2017 – Regie: Tarik Saleh – 111 min – FSK: ab 12 – mit: Fares Fares, Hania Amar, Mari Malek, Slimane Dazi

Kairo, 2011: eine Stadt voller Widersprüche. Es herrschen die ­Reichen und Mächtigen. Korruption, Dekadenz und die Gier nach Geld bestimmen den Alltag. Mittendrin lebt Noredin – ein ganz gewöhnlicher Polizist. Seit seine Frau bei einem Auto­unfall ums Leben kam, sucht er Zuflucht in der Routine seines Jobs. Als in einer Luxussuite des Hotels „Nile Hilton“ eine berühmte Sängerin tot aufgefunden wird, soll er ermitteln. Was auf den ersten Blick nach einem Verbrechen aus Leidenschaft aussieht, wandelt sich schnell in einen Fall, der die führende Elite Ägyptens bedroht. Doch bevor Noredin mit der Aufklärung beginnen kann, wird der Tod des Popstars als Selbstmord zu den Akten gelegt. Als ihm die mysteriöse Gina plötzlich aber neue Hinweise liefert, ermittelt er auf eigene Faust. Während die Unruhen am Tahrir-­Platz immer lauter werden, verfängt er sich zusehends in einem gefährlichen Netz aus Macht, Leidenschaft und Korruption.

  • Jury-Preis beim Sundance-Festival

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Aktuelle Kinowoche: 19.10. – 25.10.2017

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Sonntag (22.10.) – 21:15

Leanders letzte Reise

Leanders letzte ReiseD 2017 – Regie: Nick Baker-Monteys – 107 min – FSK: ab 6 – mit: Jürgen Prochnow, Petra Schmidt-Schaller, Suzanne von Borsody – Prädikat: besonders wertvoll

Eigentlich wollte der 92-jährige Eduard Leander noch einmal allein auf eine letzte Reise gehen. Seine Frau ist gerade gestorben, zu Tochter Uli und Enkelin Adele hat er kaum Kontakt. Auch die beiden Frauen haben ein schwieriges Verhältnis zuein­ander. Uli übt ständig Kritik am unsteten Lebensstil ihrer Tochter, die ihr Studium geschmissen hat und als Kellnerin jobbt. Ausgerechnet Adele soll nun ihren Groß­vater von seiner Reise abhalten und ihn im letzten Moment aus dem Zug nach Kiew holen. Doch der störrische Alte lässt sich von seinem Vorhaben einfach nicht abbringen. Er hat sich in den Kopf gesetzt, seine ver­lorene Liebe wiederzufinden, die er als junger Wehrmachts­offizier im Osten zurückgelassen hat. So landet Adele wider Willen mit im Zug und reist mit ihrem Großvater in die Ukraine. Der Trip steckt voller Überraschungen: Eduard hat nicht nur ein überraschend großes Herz, in ihm schlummern viele Geheimnisse, die er nach und nach preisgibt.

Jürgen Prochnow und Petra Schmidt-­Schaller spielen Großvater und Enkelin in diesem bewegenden Familiendrama.

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Aktuelle Kinowoche: 19.10. – 25.10.2017

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Kedi – Von Katzen und Menschen

Kedi – Von Katzen und MenschenTUR/USA 2016 – Regie: Ceyda Torun – 92 min – FSK: ab 0

Tausende von Katzen streifen täglich durch die Straßen von Istanbul. Sie gehören niemandem und sind doch ein fester Bestandteil der Gesellschaft. Frei, unabhängig und stolz leben sie seit vielen Jahren inmitten der Menschen, schenken ihnen Ruhe und Freude, aber lassen sich nie besitzen. Ceyda Toruns faszinierender Dokumentarfilm begleitet sieben von ihnen durch den Alltag, jede einzelne von ihnen ist einzigartig und von außergewöhnlichem Temperament. Die Kamera folgt ihnen durch lebhafte Märkte, sonnige Gassen, Häfen und über die Dächer der Stadt – und fängt ihre besondere Beziehung zu den Menschen ein, deren Leben sie nachhaltig beeinflussen.

Kino aus Katzenperspektive: In wunderschönen, berührenden Bildern erhält der Zuschauer Einblicke in das Leben dieser gleichsam anmutigen wie rätselhaften Tiere und ihr außergewöhnliches Verhältnis zu den Menschen.

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Aktuelle Kinowoche: 19.10. – 25.10.2017

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15:00 (Montag 17:15)

Magical Mystery – oder: Die Rückkehr des Karl Schmidt

Magical MysteryD 2017 – Regie: – FSK: ab 12 – 111 min – mit: Charly Hübner, Detlev Buck, Annika Meier, Marc Hosemann, Bjarne Mädel – Prädikat: wertvoll

1994. Das Techno-Fieber erfasst das wiedervereinte Deutschland, doch davon bekommt Karl Schmidt in seiner WG für Ex-Drogenabhängige wenig mit. Das ändert sich schlagartig, als der charismatische Labelboss Ferdi in Karls Leben tritt. Mit den Techno-Stars seines Labels will Ferdi auf eine landesweite „Magical Mystery“-Tour gehen, um den Hippiegeist der 60er mit dem Rave der 90er zu vereinen. Dafür fehlt ihm nur ein Fahrer, der immer nüchtern bleibt und sich rund um die Uhr um die Musiker kümmert, die niemals nüchtern werden. Das passt Karl Schmidt gut, denn der will seinen nervigen Aufseher sowieso loswerden und lässt sich auf den Deal ein. Gemeinsam mit Ferdi, Raimund, Rosa und einem bunten Haufen an DJs beginnt ein wilder Roadtrip durch zahlreiche Clubs, Bruchbuden und Absteigen in einem technoverrückten Land.

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Aktuelle Kinowoche: 19.10. – 25.10.2017

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21:30 (außer Samstag)

Weit. Die Geschichte von einem Weg um die Welt

Weit. Die Geschichte von einem Weg um die WeltD 2017 – Regie: Gwendolin Weisser, Patrick Allgaier – 130 min – FSK: ab 0

Zu zweit zogen Patrick und Gwen im Frühling 2013 von Freiburg gen Osten los, um dreieinhalb Jahre und 97.000 Kilometer später zu dritt aus dem Westen wieder nach Hause zu kehren. Ohne zu fliegen und mit einem kleinen Budget in der Tasche erkundeten sie die Welt, stets von Neugierde und Spontanität begleitet. Im Mittelpunkt der Reise standen dabei immer die unmittelbare Nähe zu den Menschen und der Natur. Gwen und Patrick bereisten per Anhalter Länder wie Tadschikistan, Georgien, Iran, Pakistan, China und die Mongolei. Von Japan ging es mit einem Frachtschiff nach Mexiko. Nach der Geburt von Sohn Bruno fuhren sie mit einem alten VW-Bus durch Mittelamerika. Als sie im Frühjahr 2016 nach einer Schiffspassage von Costa Rica nach Spanien wieder europäischen Boden unter den Füßen spürten, haben sie die ­Weltumrundung mit einem 1200 Kilometer Fußmarsch bis vor die Haustüre in Freiburg vollendet.

„Während wieder Zäune gezogen und sogar über Mauern diskutiert wird, machen Gwen Weisser und Patrick Allgaier vor, wie spielerisch leicht sich kulturelle Grenzen überwinden lassen, wenn man bereit dazu ist. Der richtige Film zur richtigen Zeit. Eine Hommage an die Menschheit.“
– Badische Zeitung

„Die Geschichte ihrer Reise ist wohltuend, sie macht gute Laune. Vor allem aber macht sie Hoffnung. Es ist in dieser Zeit genau die richtige Antwort auf Misstrauen, Angst und Fremdenhass.“
SWR-Fernsehen

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www.weitumdiewelt.de

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Körper und Seele

Körper und SeeleHUN 2017 – Regie: Ildiko Enyedi – 116 min – FSK: ab 12 – mit: Alexandra Borbély, Géza Morcsányi, Réka Tenki, Zoltán Schneider

Ein Schlachthaus in Budapest wird zum Schauplatz einer seltsam schönen Liebesgeschichte. Mária tritt eine Stelle als Qualitätsprüferin an. Beim Mittagessen wählt die junge Frau in der kargen Kantine den Tisch, an dem niemand sitzt, und schweigt in sich hinein. Bei der Arbeit ist sie streng und hält sich strikt an die Vorschriften. Ohnehin scheint ihre Welt aus Zahlen und ­Daten zu bestehen, die sich seit frühester Kindheit in ihr ­Gedächtnis einbrennen. Auch der etwas ältere Endre, ihr Vorgesetzter, ist eine eher verschlossene Persönlichkeit. Zaghaft gehen sie aufeinander zu, erkennen ihre Seelenverwandtschaft und stellen verwundert fest, dass sie nachts die gleichen Träume haben. Vorsichtig versuchen sie, diese in die Wirklichkeit zu überführen.

Zärtlich, aber auch mit hintergründigem Humor erzählt Regisseurin Ildikó Enyedi von der Begegnung zweier Menschen, die zunächst jeder für sich und dann mit­einander die Welt der Gefühle und des körperlichen Begehrens entdecken. Es geht um die Schwierigkeit und die Angst, sich zu öffnen, und um das Glücksgefühl, wenn man sich schließlich auf einen ­anderen Menschen einlässt.

  • Berlinale 2017: Goldener Bär „Bester Film“
  • Fipresci-Preis des Internationalen Verbandes der Filmkritik
  • Preis der Ökumenischen Jury
  • Film des Monats der Jury der ev. Filmarbeit

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Aktuelle Kinowoche: 19.10. – 25.10.2017

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Das grüne Gold

Das grüne GoldS/D/FI 2017 – Regie: Joakim Demmer – 82 min – FSK: ab 0

Ackerland – das neue grüne Gold. Weltweit wächst die Nachfrage nach Anbauflächen für den globalen Markt, eine der lukrativsten neuen Spielflächen ist Äthiopien. In der Hoffnung auf große Exporteinnahmen verpachtet die Regierung Millionen Hektar Land an ausländische Investoren. Der Traum von Wohlstand hat jedoch seine dunklen Seiten: Es folgen Zwangsumsiedlungen riesigen Aus­maßes, über eine Million Kleinbauern verlieren ihre Lebensgrund­lage, die Böden werden überfordert. Die Antwort ist eine Spirale der Gewalt im Angesicht einer paradoxen Umweltzerstörung. Zu dieser Entwicklung tragen auch Milliarden Dollar Entwicklungshilfe von Institutionen wie der EU und Weltbank bei. Wer sich in den Weg stellt, erfährt die harte Hand der Regierung – dies muss auch der junge äthiopische Umweltjournalist Argaw lernen, der seine Stimme erhebt und sich damit selbst in Gefahr bringt.

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Aktuelle Kinowoche: 19.10. – 25.10.2017

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Sonntag (22.10.) – 12:00

Ein Sack voll Murmeln

Ein Sack voll MurmelnF/CAN/CZE 2017 – Regie: Christian Duguay – 113 min – FSK: ab 12 – mit: Dorian Le Clech, Batyste Fleurial, Patrick Bruel, Elsa Zylberstein, Christian Clavier

Paris, 1941: Weil es in der besetzten Hauptstadt zu gefährlich geworden ist, plant die jüdische Familie Joffo die Flucht nach Südfrankreich, das noch nicht in deutscher Hand ist. Eine gemeinsame Reise wäre zu auffällig, daher schicken die Eltern den zehnjährigen Joseph und seinen älteren Bruder Maurice allein auf den Weg. Ein riskantes Unterfangen, denn niemand darf erfahren, dass sie Juden sind. Doch dank ihres Mutes und Einfallsreichtums schaffen sie es immer wieder, den Besatzern zu entkommen. Wird es ihnen gelingen, ihre Familie in Freiheit wiederzusehen? Die berührende Verfilmung des auf der Lebensgeschichte von Joseph Joffo basierenden Bestsellers erzählt in großen Bildern von zwei Brüdern, die auf ihrem Weg in die Freiheit allen Widerständen trotzen.

Die berührende Verfilmung des auf der Lebensgeschichte von Joseph Joffo basierenden Bestsellers erzählt in großen Bildern von zwei Brüdern, die auf ihrem Weg in die Freiheit allen Widerständen trotzen.

  • Gewinner des DGB Filmpreises und des Publikumspreises beim Filmfest Emden-Norderney 2017

Bewertung der Jugend Filmjury: ★★★★

Jugend Filmjury SiegelDer Film EIN SACK VOLL MURMELN beginnt 1941 während des Zweiten Weltkrieges und handelt von der zunächst in Paris lebenden Familie Joffo. Da die deutschen Besatzer in Paris verkünden, dass sich jeder Jude deutlich kennzeichnen muss, beschließt die jüdische Familie mit ihren vier Söhnen, dass sie sich trennen müssen, um in die freie Zone im Süden Frankreichs gelangen zu können. In Nizza, das in der freien Zone liegt, trifft sich die Familie wieder und verbringt einige ruhige Monate. Doch ihr Glück hält nicht lange an. Die beiden Brüder Joseph und Maurice werden festgenommen und müssen vorgeben, dass sie keine Juden sind. Sie geben sich als algerische Katholiken aus. Auf ihrer weiteren Flucht stoßen sie immer wieder auf Soldaten, die Juden verfolgen. Wir geben der Verfilmung der bekannten französischen Biographie von Joseph Joffo 4 Sterne, da der Film berührend und eindrucksvoll von den schlimmen Kriegszeiten und der nationalsozialistischen Judenverfolgung erzählt. Die Musik ist zurückhaltend und unterstreicht passend die Stimmung. Der Film wird aus der Sicht des kleinen Joseph in ruhigen Bildern erzählt. Durch die Kamera, die immer sehr nah bei den Figuren bleibt, fühlt man sich sehr mit dem Geschehen verbunden. Dadurch wird die Spannung den ganzen Film über aufrechterhalten. Wir empfehlen den Film ab 12 Jahren, da die Gewalt in einigen Szenen sehr realistisch dargestellt wird. Wir fanden den Film sehr beeindruckend, weil uns beim Sehen bewusst geworden ist, dass all dies wirklich so passiert ist.

traurig: ★★★★
berührend: ★★★★
spannend: ★★★★
realitätsnah: ★★★★★
historisch: ★★★★★

Weitere Infos zur Jugend Filmjury: www.jugend-filmjury.com

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Sonntag (22.10.) – 12:00

Film und Vortrag: Der Aufstand gegen die Nazi­generation (1967–1968)

Der Aufstand gegen die Nazi­generation (1967–1968)Film „Mein 68. Ein verspäteter Brief an meinen Vater“ und Vortrag von Hannes Heer

Zwei Jahrzehnte nach dem Ende des „Dritten Reiches“ stellte die nächste Generation das Verhalten der eigenen Eltern während der NS-Zeit radikal in Frage. „Diese Revolte war für die poli­tische Kultur der Bundesrepublik ein Einschnitt, in den heilsamen Folgen nur übertroffen von der Befreiung vom NS-­Regime durch die Alliierten (…)“ – so die Worte des Frankfurter Philosophen Jürgen Habermas über das, was die BRD damals erschüttert hat. Das klingt anders als das, was wir von Politik, Medien und Wissenschaft über den Epochenbruch von 1967/68 seit 50 Jahren erfahren: Entweder dominiert das alte Zerrbild von Chaos, Gewalt und Kommunismus, oder es wird die verklärte Version von kreativer Subkultur, kultureller Öffnung und politischer Modernisierung verwendet. Habermas hat etwas Anderes erlebt und erfahren: Für ihn war der 2. Juni 1967, an dem Benno Ohnesorg erschossen wurde, der Tag, welcher „die Gefahr nicht nur einer schleichenden Austrocknung, son­dern einer manifesten Erschütterung der Demokratie in unserm Lande drastisch sichtbar“ gemacht habe. Die 68er-Generation habe, so Habermas, noch etwas viel Größeres gewagt: „Die Inszenierung einer Abrechnung mit dem kollektiven Ausweichen vor der deutschen Verantwortung, der historischen Haftung für den Nationalsozialismus und dessen Gräuel.“

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-­Stiftung Niedersachsen e.V., dem DGB Kreisverband Lüneburg Harburg-­Land, dem AntiRa-Referat des AStA der ­Leuphana Universität Lüneburg, der Geschichts­werkstatt Lüneburg e.V. und
der VVN/BdA Lüneburg.

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Donnerstag (19.10.) – 19:00

Tom of Finland

Tom of FinlandFIN/DK/D/S/US 2017 – Regie: Dome Karukoski – 116 min – FSK: ab 12 – mit: Pekka Strang, Lauri Tilkanen, Jessica Grabowsky – Prädikat: besonders wertvoll

Jeder kennt die ikonische, stilbildende Kunst von tom of finland, doch kaum einer die Geschichte des Mannes da­hinter: Zurückgekehrt von der Front des Zweiten Weltkriegs erweist sich für Touko Laaksonen das Leben im Frieden ebenso als Krieg. Im Finnland der 1950er-­Jahre kann er als Homosexueller weder lieben, wen er will, noch sich selbst ver­wirklichen. Immer der Gefahr einer strafrechtlichen Verfolgung ausgesetzt, die mit Schwulen rigoros umgeht, findet Touko Zuflucht im Zeichnen homoerotischer Bilder. Unter dem Pseudonym tom of finland tritt seine Kunst schließlich einen Siegeszug an. Der Künstler entfacht damit nicht nur die „Gay Revolution“, sondern wird auch zur Symbolfigur einer ganzen Generation junger Männer.

Der preisgekrönte Filmemacher Dome Karukoski erzählt im spannenden ­Biopic TOM OF FINLAND nicht nur über das Leben und die Arbeit der einflussreichsten Figur der schwulen Kultur des 20. Jahrhunderts, sondern bringt eine berührende Geschichte um wahre Liebe und das Recht auf persönliche Freiheit auf die Leinwand.

  • Finnlands Einreichung zum Oscar für den besten auslän­dischen Film!
  • FIPRESCI-Preis beim Filmfestival in Göteborg
  • Publikumspreise beim 10. Fetisch-­Filmfestival Kiel: „bester Film“ und Pekka Strang „bester Darsteller“

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Samstag (21.10.) – 21:00

Psycho

PsychoUSA 1960 – Regie: Alfred Hitchcock – 109 min – FSK: ab 12 – mit: Anthony Perkins, Janet Leigh, John Gavin

Das Pärchen Marion Crane und Sam Loomis ist arm. Als sich für Marion die Gelegenheit bietet, schnell an Geld zu kommen, greift sie zu. Ihr Chef hat ihr nämlich 40.000 Dollar anvertraut, die sie auf der Bank einzahlen soll. Doch Marion entschließt sich, mit dem Geld Phoenix so rasch wie möglich zu verlassen. Auf ihrer planlosen Flucht gerät sie nachts in ein abgelegenes Motel, das der junge Norman Bates leitet: „Bates Motel … Twelve cabins, twelve vacancies.“ Bates erscheint Marion sympathisch. Er erzählt ihr, dass er mit seiner Mutter in dem viktorianischen Herrenhaus nebenan wohne. Marion spürt, dass seine Mutter wohl ziemlich eigenwillig und Bates gegenüber äußerst dominant ist…

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Montag (23.10.) – 19:00

Paulette

PauletteF 2012 – Regie: Jerome Enrico – 87 min – FSK: ab 12 – Besetzung: Bernadette Lafont, Carmen Maura, Dominique Lavanant, Francoise Bertin

Die rüstige Rentnerin Paulette lebt trotz ihres fortgeschrittenen Alters von 80 Jahren alleine in einem zwielichtigen Pariser Vorort. Zu schaffen macht ihr nur ihre schmale Pension, über die sie sich immer wieder aufs Neue aufregen könnte. Als ihr eines Abends ein Päckchen Marihuana in die Hände fällt, sieht sie ihre Chance gekommen – Paulette wird zur Haschisch-Dealerin. Da sie früher als Konditorin gearbeitet hat, hat sie einen ausgeprägten Geschäftssinn und kann zudem auf ihre grandiosen Back-Künste zurückgreifen. Hilfe bekommt sie außerdem von ihren Freundinnen, die ab und zu auf einen Nachmittagstee vorbeischauen. Von so einer Unterstützung kann ihre Lederjacken tragende Konkurrenz im Viertel nur träumen. Bald schwingt sich die ruppige Dame zur unumstrittenen Königin des kultivierten Drogenhandels auf, eine Tatsache, die bald auch die mächtigen Hintermänner der lokalen Drogenversorgung hellhörig macht. Um Paulettes Talente für sich nutzen zu können und sie unter Druck zu setzen, entführen sie ihren Enkelsohn – doch dabei haben sie die Rechnung ohne die rabiate Rentnerin gemacht…

Achtung, im gedruckten Monatsprogramm steht leider ein falscher Termin. Richtig ist: Mittwoch, 25.10. um 19:00 Uhr.

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Aktuelle Kinowoche: 19.10. – 25.10.2017

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Die IG BCE zeigt die französische Komödie. Eintritt frei!

Mittwoch (25.10.) – 19:00

Louis & Luca – Das grosse Käserennen

Louis & Luca – Das grosse KäserennenNOR 2017 – Regie: Rasmus A. Sivertsen – 78 min – FSK: ab 0 – Prädikat: besonders wertvoll

Das letzte Käserennen zwischen Flåklypa und Slidre endete mit einem Unentschieden. Als die traditionelle Rivalität nach Jahren erneut aufflammt, machen sich zwei Dreierteams auf den Weg, um die Ehre ihres Dorfes zu verteidigen. Wer zuerst einen Laib Käse ins Ziel bugsiert, hat gewonnen. Für die Elster Louis, den ängstlichen Igel Luca und Reodor aber steht mehr auf dem Spiel, es geht um Haus und Hof. Und das Rennen gerät rasanter als gedacht. Der lebensuntüchtige Igel, der wilde Menschenaffe, der dösige Fernsehreporter – sie alle werden Zuschauern jeden Alters im Gedächtnis bleiben.

LOUIS & LUCADAS GROSSE KÄSERENNEN ist ein spannender Stop-Motion-­Film, der auch Erwachsene begeistern wird – erfrischend anders und getragen von der Lebendigkeit seiner charismatischen Figuren.

Bewertung der Jugend Filmjury: ★★★★

Jugend Filmjury Siegel Im Knetanimationsfilm LOUIS & LUCADAS GROSSE KÄSERENNEN geht es um die beiden rivalisierenden Gemeinden Flåklypa und Slidre, welche einen alten, schon fast vergessenen Wettbewerb nach 86 Jahren wiederaufleben lassen: das Käserennen. Aus beiden Dörfern muss ein Team von drei Personen antreten und einen Käse von Slidre nach Flåklypa bringen. Sofort sind alle Feuer und Flamme, um ein für alle Mal zu beweisen, welches das bessere Dorf ist. Für Flåklypa treten die Elster Louis, die beim Wort „Wettbewerb“ alles andere vergisst, der ängstliche Igel Luca und der alte, aber geniale Erfinder Alfie an. Doch für die drei geht es um mehr als Ehre, denn Louis hat in seinem Wetteifer ihr Zuhause und Alfies Werkstatt gegen den fiesen Molkereibesitzer aus Slidre verwettet. Welches Team wird gewinnen und werden Luca, Louis und Alfie ihr Zuhause behalten können? Das wird sich in den vier abenteuerlichen Tagen zeigen. Wir geben dem bunten, lustigen und fantasievollen Knetanimationsfilm 4 Sterne, weil die jungen Kinobesucher viel Spaß an der abenteuerlustigen und fröhlichen Geschichte haben werden. Die Knetanimation ist schön anzusehen und da viel mit bunten Farben gearbeitet wird, ist der Film abwechslungsreich und gut zu verstehen. Uns hat vor allem die realistische Knetanimation überzeugt, da auch sehr viel mit der Mimik gespielt wurde. Die Geräusche und der Ton waren sehr überzeugend und realistisch. Allerdings gab es einige logische Brüche in der Handlung. Wir empfehlen den Film bereits für die Allerjüngsten.

lustig: ★★★★
fantasievoll: ★★★★
kindlich: ★★★★
bunt: ★★★
abenteuerlich: ★★★★

Weitere Infos zur Jugend Filmjury: www.jugend-filmjury.com

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Karakum – Ein Abenteuer in der Wüste

Karakum – Ein Abenteuer in der WüsteD/TKM 1997/2017 – Regie: Arend Agthe – 91 min – FSK: ab 6 – mit: Max Kullmann, Murad Orazov, Pjotr Olev, Martin Semmelrogge

Der 13-jährige Robert darf in den Ferien seinen Vater besuchen, der als Ingenieur in der Wüste Karakum arbeitet. Am Flughafen holt ihn der Lastwagenfahrer Pjotr ab. Als Dritten hat Pjotr seinen Neffen Murad dabei, der zu einer entfernten Oase will. Doch der LKW bleibt in den Sanddünen liegen. Während Pjotr aufbricht, um die nächste Wasserstelle zu suchen, sind die Jungen in der glühenden Hitze auf sich selbst gestellt. Dem Segel-Fan Robert kommt die rettende Idee: Aus der Ladung des LKWs bauen sie einen Strandsegler – und schon bald beginnt eine abenteuer­liche Segeltour durch die Wüste …

Regisseur Arend Agthe hat seinen Familienabenteuerfilm im neuen Director’s Cut digital überarbeitet und um zehn Minuten gekürzt – und damit noch mehr Tempo in die Geschichte voller Spannung, Action und eindringlicher Bilder der Landschaft ­Turkmenistans gebracht.

Bewertung der Jugend Filmjury: ★★★

Jugend Filmjury Siegel In dem Abenteuerfilm KARAKUMEIN ABENTEUER IN DER WÜSTE geht es um den 13-jährigen deutschen Jungen Robert, der seinen Vater in der Wüste Karakum in Turkmenistan besucht. Dieser leitet dort ein Projekt, um Erdöl und Erdgas im Boden zu finden. Als Robert am Flughafen ankommt, wird er von Pjotr, dem Fahrer seines Vaters, abgeholt. Dieser soll in seinem LKW auch viele Materialien für die Erdgasstation mitnehmen. Pjotr nimmt auch noch seinen Neffen Murad mit, der seinen Vater, der auch in der Nähe der Erdgasstation lebt, besuchen möchte. Leider spricht Murad nur turkmenisch, deshalb ist es für die Jungen schwer, sich zu unterhalten. Sie begeben sich auf die zweitägige Reise durch die Wüste Karakum, doch Pjotr nimmt eine Abkürzung durch die Dünen und bald schon bleiben sie mit dem LKW stecken. Pjotr macht sich auf zu einem nicht weit entfernten Brunnen, um Wasser zu holen. Die Jungen merken schnell, dass etwas nicht stimmt und folgen Pjotr. Gemeinsam müssen sie sich in der Wüste durchschlagen und versuchen, das Unmögliche zu schaffen… Wir geben dem Abenteuerfilm 3 Sterne, weil er kurzweilig anzusehen ist und mit passender Musik eine interessante Geschichte in einer faszinierenden Landschaft erzählt. Allerdings merkt man dem Film von 1993 die damalige Kameratechnik und Umsetzung an. Wegen der Überarbeitung des Tons und der neuen Digitalisierung wirkt der Film aber nicht alt. Die Geschichte ist häufig nicht leicht zu verstehen, da sie nicht immer realitätsnah ist und es logische Brüche gibt, über die man aber hinwegsehen kann, da die Geschichte gleich weiter erzählt wird. Deswegen und wegen der für das Verständnis wichtigen Untertitel am Anfang empfehlen wir den Film erst ab 10 Jahren.

landschaftlich: ★★★★
realitätsnah: ★★★
freundschaftlich: ★★★★
abenteuerlich: ★★★★
spannend: ★★★

Weitere Infos zur Jugend Filmjury: www.jugend-filmjury.com

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Kurzfilme vor dem Hauptfilm

ab 12. Oktober

DIE GRENZE

Deutschland 1995, 2:23 min
Aus ‚Der Porzellanladen Teil 1‘: Den provisorischen Charakter bedenkend, wurde die Zonengrenze mit Bleistift in die Karte eingezeichnet. Ein kartographisches Problem entstand erst, als die deutsch-deutsche Grenze ausradiert werden sollte.



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