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SCALA Programmkino Lüneburg

Eine märchenhafte Komödie über eine Einzelgängerin, die das Leben lieben lernt: DER WUNDERBARE GARTEN DER BELLA BROWN – ab 15. Juni

Programm in der Übersicht

Aktuelle Kinowoche:
22.06. – 28.06.2017

Alle Filme der aktuellen Kinowoche im Überblick

Monsieur Pierre geht online

Monsieur Pierre geht onlineF/D/B 2017 – Regie: Stéphane Robelin – 101 min – FSK: ab 0 – mit: Pierre Richard, Yaniss Lespert, Fanny Valette, Stéphane Bissot

Der grantige Rentner Pierre hat sich auf einen einsamen und routinierten Lebensabend eingerichtet. Doch seine Tochter ­Sylvie bringt ihn mit einem Bekannten zusammen, dem erfolg­losen Schriftsteller Alex. Alex soll Pierre in die mysteriöse Welt des Internets einführen und im Zuge dieser mühseligen Eingewöhnung stößt der rüstige Rentner eines Tages auf ein Dating­portal. Pierre ist angetan und probiert unter falscher Identität seine keineswegs eingerosteten Verführungskünste aus. Schon bald verabredet sich Pierre mit der bezaubernden Flora, doch weil er sich online als sein Internethelfer Alex ausgeben hat, kann er natürlich nicht selbst zum Date erscheinen und schickt stattdessen den in Finanznöten steckenden jungen Mann selbst. Und siehe da: Alex verliebt sich in Flora, die sich wiederum in den Schriftsteller verguckt. Der ebenfalls schwer verliebte Pierre steckt in der Zwickmühle …

Nach seinem heiteren, warmherzigen Film „Und wenn wir alle zusammenziehen?“ über eine eigenwillige Rentner-WG punktet Stéphane Robelins herrliches Lustspiel erneut mit seiner präzisen Inszenierung und jeder Menge unverbrauchter Pointen. Sein leichter Erzählton in seiner hinreißenden Komödie der Irrungen macht gute Laune über alle Altersgrenzen hinweg.

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Aktuelle Kinowoche: 22.06. – 28.06.2017

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16:45 + 19:00 (So nur 16:45)

Monsieur Pierre geht online (OmU, französisch)

Monsieur Pierre geht onlineF/D/B 2017 – Regie: Stéphane Robelin – 101 min – FSK: ab 0 – mit: Pierre Richard, Yaniss Lespert, Fanny Valette, Stéphane Bissot

Der grantige Rentner Pierre hat sich auf einen einsamen und routinierten Lebensabend eingerichtet. Doch seine Tochter ­Sylvie bringt ihn mit einem Bekannten zusammen, dem erfolg­losen Schriftsteller Alex. Alex soll Pierre in die mysteriöse Welt des Internets einführen und im Zuge dieser mühseligen Eingewöhnung stößt der rüstige Rentner eines Tages auf ein Dating­portal. Pierre ist angetan und probiert unter falscher Identität seine keineswegs eingerosteten Verführungskünste aus. Schon bald verabredet sich Pierre mit der bezaubernden Flora, doch weil er sich online als sein Internethelfer Alex ausgeben hat, kann er natürlich nicht selbst zum Date erscheinen und schickt stattdessen den in Finanznöten steckenden jungen Mann selbst. Und siehe da: Alex verliebt sich in Flora, die sich wiederum in den Schriftsteller verguckt. Der ebenfalls schwer verliebte Pierre steckt in der Zwickmühle …

Nach seinem heiteren, warmherzigen Film „Und wenn wir alle zusammenziehen?“ über eine eigenwillige Rentner-WG punktet Stéphane Robelins herrliches Lustspiel erneut mit seiner präzisen Inszenierung und jeder Menge unverbrauchter Pointen. Sein leichter Erzählton in seiner hinreißenden Komödie der Irrungen macht gute Laune über alle Altersgrenzen hinweg.

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Aktuelle Kinowoche: 22.06. – 28.06.2017

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Sonntag (25.06.) – 19:00

Berlin Rebel High School

Berlin Rebel Hight SchoolD 2017 – Regie: Alexander Kleider – 92 min – FSK: ab 0

Alex war mit Anfang 20 schon an über zehn Schulen. Nirgends hat er es lange ausgehalten, mit Disziplinzwang und der Konkurrenz unter den Schüler*innen kam er nicht klar. So ging es auch Lena, die sich in der Schule nie frei fühlte und stets gegen Regeln aufbegehrte. Für Hanil aus Aachen war Schule eine lästige und völlig sinnfreie Pflichtveranstaltung. Doch sie alle wollten stattdessen nicht nur einfach nichts machen, sondern eine Zukunft für sich reklamieren, die Spaß und Sinn macht. Sie alle sind Teil einer Klasse der Schule für Erwachsenenbildung in Berlin. Die SFE ist ein basisdemo­kratisches Projekt – und damit extrem erfolgreich. Sie schaffte es bis ganz nach oben in den Schulwettbewerben.
Der Filmemacher Alexander Kleider hat einen wilden Haufen von Berliner Underdogs auf ihrem Weg zum Abitur begleitet und auch die Lehrer*innen porträtiert, denen nicht nur an der Lehre, ­sondern an der Neugier der Schüler*innen viel gelegen ist. BERLIN REBEL HIGH SCHHOL erzählt mit viel Witz und Energie von einer radikal anderen Idee von Schule, die Freiheit und Gemeinschaftlichkeit zusammenbringt. Die Schüler*innen sind unbelehrbar und dabei extrem neugierig, sie sind eigen- und doch auch lernwillig. Der Film zeigt, wie viel gemeinsame Zukunft in dieser Kombination stecken kann.

Der persönliche Filmtipp:

Wenn es um das Bildungs- und Schulsystem geht, klingeln in Deutschland die Alarm­glocken. Viele Eltern und Schüler*innen sind frustriert und die Lehrer*innen nur noch erschöpft. Doch in einem Berliner Hinterhof wird schon seit 1973 eine kleine Utopie gelebt, wird sich erfolgreich gegen das vorherrschende System behauptet: Die Schule für Erwachsenenbildung ist eine Schule ohne Leitung und Noten. Stattdessen verwalten die Schüler ihre Ausbildung selbst, bezahlen ihre Lehrer*innen aus eigener Tasche und stimmen über alle organisatorischen Fragen ab. Im Film von Alexander Kleider werden Alex, Lena und Hanil begleitet, die mehrfache Schulabbrecher*innen sind – und die an einem Ort ohne Mobbing und überhöhten Leistungsdruck das Abitur schaffen wollen.

Als Mitglied der BKM-Jury für Verleihförderung konnte ich mir diesen Film lange vor dem Kinostart anschauen und war schwer beeindruckt. Ein Film, der zeigt, dass andere Bildungswege möglich und auch erfolgreich sind. Zudem hat mich der Film bestens unterhalten, dank der Machart und seiner schönen Filmmusik. Ich hätte gern diesen porträtierten Personen länger zugeschaut.

Aus meiner Sicht ist der Film zurecht als bester Dokumentarfilm für den Deutschen Filmpreis nominiert ­worden und erhielt das Prädikat „besonders wertvoll“.

Ruth Rogée, SCALA-Team

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Aktuelle Kinowoche: 22.06. – 28.06.2017

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www.berlin-rebel-high-school.de

21:15 (Sa/So 21:30)

Denk ich an Deutschland in der Nacht

Denk ich an Deutschland in der NachtD 2017 – Regie: Romuald Karmakar – 105 min – FSK: ab 0

Dokumentarfilm über deutsche elektronische Musik, in der fünf DJs zu Wort kommen: Ricardo Villalobos, Sonja Moonear, Ata, Roman Flügel und David Moufang alias Move D. Sie äußern sich über ihre Arbeit im Studio, im Club und auf der Bühne, erzählen von ihrem musikalischen Werdegang und von ihrem Blick auf das Genre. Die Musiker sind Pioniere einer Kunst, die sich seit den Neunzigern so stark ausdifferenziert hat, dass kaum jemand alle Stile überblickt. Zwischen die Reflexionen seiner Interviewpartner streut Regisseur Romuald Karmakar Aufnahmen von leeren Clubs bei Tage ein, von vollen Tanzflächen bei Nacht, von der Umgebung der Musikstudios und von der DJ-Arbeit zuhause, die still passiert, fernab der zuckenden Menge. Karmakar hat dabei nicht den Anspruch, die ­Musik in ihrer Gesamtheit zu zeigen. Er liefert Ausschnitte, in denen die ­Bilder und Protagnisten für sich sprechen sollen.

„Romuald Karmakar hat der schwer fass­lichen Clubkultur einen perfekten Film gewidmet. Die Schönheit von DENK ICH AN DEUTSCHLAND IN DER NACHT liegt in seiner schwingenden Reduktion aufs Wesentliche. […] Man kann nur ahnen, wie viel Material gedreht werden musste, um zu einer solchen Präzision und Freiheit zu finden.“ (Frankfurter Rundschau, Daniel Kothenschulte)

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Aktuelle Kinowoche: 22.06. – 28.06.2017

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Freitag (23.6.) + Samstag (24.6.) + Dienstag (27.6.) – 21:30

Der wunderbare Garten der Bella Brown

Der wunderbare Garten der Bella BrownGB/USA 2016 – Regie: Simon Aboud – 92 min – FSK: ab 0 – mit: Jessica Brown Findlay, Tom Wilkinson, Andrew Scott, Jeremy Irvine

Als Kind wurde Bella Brown vor einem Waisenhaus ausgesetzt und auch sonst verlief das Leben der jungen Frau in alles andere als normalen Bahnen. Mittlerweile arbeitet Bella als Bibliothekarin, wo sie zwar regelmäßig Besuch von dem schüchtern und tollpatschigen Erfinder Billy erhält, aber auch von ihrer kontrollversessenen Chefin Bramble tyrannisiert wird. Und auch Zuhause droht Ungemach: Ihr grantiger Nachbar Alfie Stephenson hat sie bei ihrem Vermieter angeschwärzt, weil ihr Garten völlig verwildert ist. Diesen muss die junge Frau, der Natur und Gartenarbeit ein Graus ist, nun innerhalb eines Monats auf Vordermann bringen. Glücklicherweise ist Alfie Gärtner und hat unter seiner rauen Schale einen weichen Kern. Er ist bereit, Bella zu helfen, wenn sie dafür sorgt, dass sein Koch Vernon ­wieder zu ihm zurückkehrt…

Das ist pures Kinovergnügen: Die märchenhafte Komödie von der Einzelgängerin, die das Leben lieben lernt, ist einfach entzückend. Wie im richtigen Leben gibt es weder schwarz noch weiß, weder gut noch böse – und genau wie in der Wirklichkeit gibt es auch in diesem wunderhübschen Film den Zauber des Augenblicks, der Wunder bewirken kann.

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Aktuelle Kinowoche: 22.06. – 28.06.2017

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15:00 (Sa/So 14:30) + 17:00 + 19:00 (So nicht um 19:00)

Der wunderbare Garten der Bella Brown (OmU, englisch)

Der wunderbare Garten der Bella BrownGB/USA 2016 – Regie: Simon Aboud – 92 min – FSK: ab 0 – mit: Jessica Brown Findlay, Tom Wilkinson, Andrew Scott, Jeremy Irvine

Als Kind wurde Bella Brown vor einem Waisenhaus ausgesetzt und auch sonst verlief das Leben der jungen Frau in alles andere als normalen Bahnen. Mittlerweile arbeitet Bella als Bibliothekarin, wo sie zwar regelmäßig Besuch von dem schüchtern und tollpatschigen Erfinder Billy erhält, aber auch von ihrer kontrollversessenen Chefin Bramble tyrannisiert wird. Und auch Zuhause droht Ungemach: Ihr grantiger Nachbar Alfie Stephenson hat sie bei ihrem Vermieter angeschwärzt, weil ihr Garten völlig verwildert ist. Diesen muss die junge Frau, der Natur und Gartenarbeit ein Graus ist, nun innerhalb eines Monats auf Vordermann bringen. Glücklicherweise ist Alfie Gärtner und hat unter seiner rauen Schale einen weichen Kern. Er ist bereit, Bella zu helfen, wenn sie dafür sorgt, dass sein Koch Vernon ­wieder zu ihm zurückkehrt…

Das ist pures Kinovergnügen: Die märchenhafte Komödie von der Einzelgängerin, die das Leben lieben lernt, ist einfach entzückend. Wie im richtigen Leben gibt es weder schwarz noch weiß, weder gut noch böse – und genau wie in der Wirklichkeit gibt es auch in diesem wunderhübschen Film den Zauber des Augenblicks, der Wunder bewirken kann.

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Aktuelle Kinowoche: 22.06. – 28.06.2017

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Sonntag (25.06.) – 19:00

The Dinner

The DinnerUSA 2017 – Regie: Oren Moverman – 121 min – FSK: ab 12 – mit: Richard Gere, Laura Linney, Steve Coogan, Rebecca Hall

Für die Brüder Paul und Stan und ihre Frauen Claire und Katelyn beginnt das Dinner mit unverbindlichem Smalltalk über Filme und Urlaubspläne. Das eigentliche Thema meiden sie geflissentlich: die Zukunft ihrer Söhne Michael und Rick. Die beiden 16-Jährigen haben nämlich etwas getan, das ihre Zukunftsaussichten und damit ihr Leben für immer ruinieren könnte. Michaels Vater will nur das Beste für seinen Sohn – und ist bereit, dafür weit zu gehen, sehr weit. Doch auch die anderen am Tisch haben ihre eigene, geheime Agenda. Während des Essens brechen die Emotionen auf, schwelende Konflikte zwischen den Brüdern entladen sich, und auf einmal steht eine Entscheidung im Raum, die einige mit aller Macht verhindern wollen …

Mit THE DINNER ist Regisseur Oren Moverman das richtige Werk zur richtigen Zeit gelungen. Ohne vordergründig zu politisieren, thematisiert er Fragen, die in Zeiten wegbrechender Sicherheiten und verfallender Wertvorstellungen uns allen unter den Nägeln brennen. Wer in diesem grimmig-grotesken Familienclinch glaubt, die Wahrheit für sich gepachtet zu haben, der liegt garantiert daneben. Und wer denkt, er habe alles verstanden und jeden durchschaut, sollte lieber noch einmal ganz genau hinsehen.

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Aktuelle Kinowoche: 22.06. – 28.06.2017

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Do/Di/Mi 19:00 + Fr/Sa/Mo 21:15

The Dinner (OmU, englisch)

The DinnerUSA 2017 – Regie: Oren Moverman – 121 min – FSK: ab 12 – mit: Richard Gere, Laura Linney, Steve Coogan, Rebecca Hall

Für die Brüder Paul und Stan und ihre Frauen Claire und Katelyn beginnt das Dinner mit unverbindlichem Smalltalk über Filme und Urlaubspläne. Das eigentliche Thema meiden sie geflissentlich: die Zukunft ihrer Söhne Michael und Rick. Die beiden 16-Jährigen haben nämlich etwas getan, das ihre Zukunftsaussichten und damit ihr Leben für immer ruinieren könnte. Michaels Vater will nur das Beste für seinen Sohn – und ist bereit, dafür weit zu gehen, sehr weit. Doch auch die anderen am Tisch haben ihre eigene, geheime Agenda. Während des Essens brechen die Emotionen auf, schwelende Konflikte zwischen den Brüdern entladen sich, und auf einmal steht eine Entscheidung im Raum, die einige mit aller Macht verhindern wollen …

Mit THE DINNER ist Regisseur Oren Moverman das richtige Werk zur richtigen Zeit gelungen. Ohne vordergründig zu politisieren, thematisiert er Fragen, die in Zeiten wegbrechender Sicherheiten und verfallender Wertvorstellungen uns allen unter den Nägeln brennen. Wer in diesem grimmig-grotesken Familienclinch glaubt, die Wahrheit für sich gepachtet zu haben, der liegt garantiert daneben. Und wer denkt, er habe alles verstanden und jeden durchschaut, sollte lieber noch einmal ganz genau hinsehen.

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Aktuelle Kinowoche: 22.06. – 28.06.2017

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Sonntag (25.06.) – 19:00

Born to be Blue

Born to be BlueUSA 2016 – Regie: Robert Budreau – 98 min – FSK: ab 12 – mit: Ethan Hawke, Carmen Ejogo, Callum Keith Rennie

BORN TO BE BLUE erzählt von einem Wendepunkt im Leben des legendären Jazz-Trompeters Chet Baker. Nach einem kometen­haften Aufstieg in den 1950er Jahren – gefeiert als der „James Dean of Jazz“ und „King of Cool“ –, ist Baker schon bald wieder am Ende. Der Mann, der als bester Jazz-Trompeter der Welt gilt, bekommt weder sein Leben noch seine Drogensucht in den Griff. Zwölf Jahre ist es her, dass er, der Erfinder des West Coast Swing, erstmals im legendären New Yorker Jazzclub Birdland auftrat. Draußen standen kreischende Fans, drinnen saß der Ausnahme­trompeter Miles Davis – und der ließ seinen weißen Konkurrenten deutlich spüren, wie wenig er von dessen Musik hielt. Kein Wunder, dass sich Chet zu jener Zeit – zwischen Welterfolg und Selbstzweifel – wieder dem Heroin zuwendete, das ihm bald zum Verhängnis werden sollte. Zerrissen von seinen inneren Dämonen und den Exzessen des Musikerlebens, begegnet er einer Frau, mit der wieder alles möglich scheint. Angefeuert von seiner neuen Leidenschaft und ihrem bedingungslosen Glauben an ihn, kämpft sich Baker wieder zurück und erschafft so einige der unvergesslichsten Musikaufnahmen seiner Karriere.

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Aktuelle Kinowoche: 22.06. – 28.06.2017

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Do/Di/Mi 21:30

Born to be Blue (OmU, englisch)

Born to be BlueUSA 2016 – Regie: Robert Budreau – 98 min – FSK: ab 12 – mit: Ethan Hawke, Carmen Ejogo, Callum Keith Rennie

BORN TO BE BLUE erzählt von einem Wendepunkt im Leben des legendären Jazz-Trompeters Chet Baker. Nach einem kometen­haften Aufstieg in den 1950er Jahren – gefeiert als der „James Dean of Jazz“ und „King of Cool“ –, ist Baker schon bald wieder am Ende. Der Mann, der als bester Jazz-Trompeter der Welt gilt, bekommt weder sein Leben noch seine Drogensucht in den Griff. Zwölf Jahre ist es her, dass er, der Erfinder des West Coast Swing, erstmals im legendären New Yorker Jazzclub Birdland auftrat. Draußen standen kreischende Fans, drinnen saß der Ausnahme­trompeter Miles Davis – und der ließ seinen weißen Konkurrenten deutlich spüren, wie wenig er von dessen Musik hielt. Kein Wunder, dass sich Chet zu jener Zeit – zwischen Welterfolg und Selbstzweifel – wieder dem Heroin zuwendete, das ihm bald zum Verhängnis werden sollte. Zerrissen von seinen inneren Dämonen und den Exzessen des Musikerlebens, begegnet er einer Frau, mit der wieder alles möglich scheint. Angefeuert von seiner neuen Leidenschaft und ihrem bedingungslosen Glauben an ihn, kämpft sich Baker wieder zurück und erschafft so einige der unvergesslichsten Musikaufnahmen seiner Karriere.

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Aktuelle Kinowoche: 22.06. – 28.06.2017

DO
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Sonntag (25.06.) – 21:30

Ein Kuss von Béatrice

Ein Kuss von BéatriceF 2016 – Regie: Martin Provost – 117 min – FSK: ab 6 – mit: Catherine Frot, Catherine Deneuve, Olivier Gourmet

Von einem Tag auf den anderen steht Claires Leben auf dem Kopf. Die Klinik, in der sie seit Jahren mit Leib und Seele als Hebamme arbeitet, schließt. Claires einziger Sohn eröffnet ihr, dass er Vater wird und sein Medizinstudium abbricht. Dann verliebt sie sich noch in Paul, den humorvollen Nachbarn aus der Kleingartenkolonie. Als wäre das alles noch nicht genug, platzt Béatrice in ihr Leben. Béatrice ist die ehemalige Geliebte ihres verstorbenen Vaters und genau das Gegenteil der gewissenhaften und zurückhaltenden Claire. Sie ist extravagant, laut, egoistisch und lebenslustig: Welten prallen auf einander. Doch Béatrice wäre nicht Béatrice, wenn sie nicht auch noch ein paar Überraschungen auf Lager hätte …

Regisseur und Drehbuchautor Martin Provost ist es gelungen, zwei Grandes Dames des französischen Kinos zum ersten Mal vor der Kamera zu vereinen. Catherine Deneuve („Das Schmuckstück“, „Das brandneue Testament“) und Catherine Frot („Madame Marguerite oder die Kunst der schiefen Töne“) spielen zwei Frauen, die sich in einem für beide entscheidenden Moment ihres Lebens wiederbegegnen.

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Aktuelle Kinowoche: 22.06. – 28.06.2017

DO
22.06.
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16:30

In Zeiten des abnehmenden Lichts

In Zeiten des abnehmenden LichtsD 2017 – Regie: Matti Geschonneck – 101 min – FSK: ab 0 – mit: Bruno Ganz, Hildegard Schmahl, Sylvester Groth, Evgenia Dodina

Frühherbst 1989 in Ostberlin: Urgroßvater Wilhelm Powileit, Ex-Widerstandskämpfer, Exil-Heimkehrer und Stalinist aus vollem Herzen, wird stolze 90 Jahre alt und deswegen richtet seine Frau Charlotte, mit der ihn eine innige Hassliebe verbindet, ihm zu Ehren ein großes Familienfest aus, zu dem nicht nur Verwandte, Freunde und Nachbarn erscheinen, sondern auch Repräsentanten des Arbeiter- und Bauernstaats. Sie alle bringen Blumen vorbei und halten Reden auf den alten Wilhelm, als wäre die DDR-Welt noch heile. Aber ein fest eingeplanter Gast wird schmerzlich vermisst und zwar Enkel Sascha. Kaum einer weiß, dass er sich wenige Tage vorher in den Westen abgesetzt hat. Als die Nachricht auf der Feier die Runde macht, ist das Entsetzen groß …

Regisseur Matti Geschonneck und Drehbuchautor Wolfgang Kohlhaase wählen einen Ton, der die Agonie der DDR zwar schonungslos aufzeigt, dabei aber dennoch voller Sympathie für die Menschen bleibt, ohne sie zu verklären – die macht „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ zu einem starken Film. Denn nicht nur ein gescheitertes System ging im Herbst 1989 zu Ende, sondern auch eine Idee, ein Ideal. Dabei wird in keinem Moment verhehlt, mit welch fragwürdigen Methoden das DDR-System aufgebaut und jahrelang am Leben erhalten wurde, die Ungerechtig­keiten, die Willkür, all das. Gleichzeitig wird angedeutet, wie schwer es gewesen sein muss, sich von einem System zu lösen, etwas aufzugeben, was trotz allem jahrelang die Heimat war.

Drehbuchautor Wolfgang Kohlhaase: „Vielleicht braucht es Abstand, damit man ernste und gewichtige Dinge komisch sehen kann. Die Welt ist bunt, aber ungerecht. Doch sie dreht sich weiter. Man sagt, dass die Sieger die Geschichte schreiben. Wenn es denn so wäre, oder nur so wäre, dann werden dringend intelligente Sieger gesucht. Das untergegangene Land DDR hat schon mal das Scheitern geübt, aber diese Übung steht uns vielleicht ein weiteres Mal bevor.“

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Aktuelle Kinowoche: 22.06. – 28.06.2017

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Filmtipp von Vision Kino

14:30 + Fr/Sa/Mo 19:00

Jahrhundertfrauen – 20th Century Women

JahrhundertfrauenUSA 2016 – Regie: Mike Mills – 119 min – FSK: ab 0 – mit: Annette Bening, Greta Gerwig, Elle Fanning

Kalifornien, Ende der 70er Jahre: eine wilde, inspirierende Zeit der kulturellen Umbrüche, Freiheit liegt in der Luft. Dorothea Fields, eine energische und selbstbewusste Frau Mitte 50, erzieht ihren Sohn Jamie ohne den Vater, holt sich aber Unterstützung von zwei jungen Frauen: Abbie, die freigeistige und kreative Mitbewohnerin, und Jamies beste Freundin Julie, ein gleichermaßen intelligentes wie provokatives Mädchen. So verschieden sie sind, alle vier stehen füreinander ein – und es gelingt ihnen, eine Bindung für das ganze Leben zu schaffen.

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21:15 (außer So)

Jahrhundertfrauen – 20th Century Women (OmU, englisch)

JahrhundertfrauenUSA 2016 – Regie: Mike Mills – 119 min – FSK: ab 0 – mit: Annette Bening, Greta Gerwig, Elle Fanning

Kalifornien, Ende der 70er Jahre: eine wilde, inspirierende Zeit der kulturellen Umbrüche, Freiheit liegt in der Luft. Dorothea Fields, eine energische und selbstbewusste Frau Mitte 50, erzieht ihren Sohn Jamie ohne den Vater, holt sich aber Unterstützung von zwei jungen Frauen: Abbie, die freigeistige und kreative Mitbewohnerin, und Jamies beste Freundin Julie, ein gleichermaßen intelligentes wie provokatives Mädchen. So verschieden sie sind, alle vier stehen füreinander ein – und es gelingt ihnen, eine Bindung für das ganze Leben zu schaffen.

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Aktuelle Kinowoche: 22.06. – 28.06.2017

DO
22.06.
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23.06.
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Sonntag (25.06.) – 21:15

Zwischen den Stühlen

Zwischen den StühlenD 2016 – Regie: Jakob Schmidt – 102 min – FSK: ab 0 – Prädikat: besonders wertvoll

Um in Deutschland Lehrer zu werden, muss nach dem theoriebeladenen Studium das Referendariat absolviert werden. Eine Feuer­probe, welche die angehenden Lehrer in eine widersprüchliche Position bringt: Sie lehren, während sie selbst noch lernen. Sie vergeben Noten, während sie ihrerseits be­notet werden. Zwischen Problemschülern, Elternabenden, Intrigen im Lehrerzimmer und Prüfungsängsten werden die Ideale der Anwärter auf eine harte Probe gestellt. Wer in Deutschland unterrichtet, braucht mehr als den Wunsch, Wissen weiterzugeben, nämlich Nerven wie Drahtseile, viel Geduld und ein großes Herz. zwischen den stühlen begleitet Katja, Ralf und Anna im Referen­dariat auf ihrem steinigen Weg zum Examen. Der mehrfach preisgekrönte Dokumentarfilm gibt einen einfühlsamen wie humorvollen Blick hinter die Kulissen des Systems Schule und wirft dabei nicht zuletzt die Frage auf, in was für einer Gesellschaft wir leben wollen. „Ein lehrreicher und vergnüglicher Film“ (programmkino.de).

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Aktuelle Kinowoche: 22.06. – 28.06.2017

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www.zwischendenstuehlen-film.de

Do/So/Mo/Mi 21:15

Ein Dorf sieht schwarz

Ein Dorf sieht schwarzFrankreich 2017 – Regie: Julien Rambaldi – 94 min – FSK: ab 0 – mit: Marc Zinga, Aïssa Maïga, Bayron Lebli mehr

Frankreich 1975: Seyolo Zantoko ist Arzt und stammt aus dem Kongo. Als er einen Job in einem kleinen Dorf nördlich von Paris angeboten bekommt, beschließt er, mit seiner Familie umzuziehen. Sie erwarten Pariser Stadtleben, treffen aber auf Dorfbewohner, die zum ersten Mal in ihrem Leben einem Menschen aus Afrika begegnen und alles tun, um der Familie das Leben schwer zu machen. Aber wer mutig seine Heimat verlassen hat und einen Neuanfang in einem fremden Land wagt, lässt sich so leicht nicht unterkriegen.

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Aktuelle Kinowoche: 22.06. – 28.06.2017

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Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen

Hidden Figures – Unerkannte HeldinnenUSA 2016 – Regie: Theodore Melfi – 127 min – FSK: ab 0 – mit: Taraji P. Henson, Octavia Spencer, Janelle Monáe, Kirsten Dunst

Katherine Johnson, Dorothy Vaughn und Mary Jackson – drei herausragende afroamerikanische Frauen, die zu Beginn der 1960er-Jahre bei der NASA arbeiten und an einem der wichtigsten Ereignisse der jüngeren Zeitgeschichte beteiligt sind. Die brillanten Mathematikerinnen sind Teil jenes Teams, das dem ersten US-Astronauten die Erdumrundung ermöglicht. Eine Leistung, die der amerikanischen Nation neues Selbstbewusstsein gibt, den Wettlauf ins All neu definiert und die Welt aufrüttelt. Dabei kämpft das visionäre Trio um die Überwindung der Geschlechter- und Rassengrenzen und ist eine Inspiration für kommende Generationen, an ihren großen Träumen festzuhalten.

Matinee zum Internationalen Frauentag (für Frauen) – Eintritt frei!

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Sa. 24.6. + So. 25.6. – 16:20 + 19:00

Toni Erdmann

Toni ErdmannDeutschland/ Österreich 2016 – Regie: Maren Ade – 162 min – FSK: ab 12 – mit: Peter Simonischek, Sandra Hüller, Michael Wittenborn, Thomas Loibl

Winfried ist ein 65-jähriger, einfühlsamer Musiklehrer mit Hang zu Scherzen, der mit seinem alten Hund zusammenlebt. Seine Tochter Ines reist als ehrgeizige Unternehmensberaterin um die Welt und von einem Projekt zum nächsten, um die Karriereleiter steil nach oben zu klettern. Vater und Tochter bekommen sich daher nicht oft zu sehen, aber das wird schlagartig anders, als Winfrieds Hund stirbt und er daraufhin beschließt, Ines unangekündigt bei der Arbeit in Bukarest zu besuchen. Wegen seiner Witze und der unterschwelligen Kritik an ihrem Lebens­stil kracht es schon bald zwischen den beiden. Und dann verwandelt sich Winfried auch noch in sein alter Ego Toni Erdmann: das Gebiss ist schief, der Anzug schlecht und auf dem Kopf sitzt eine Perücke. Der schräge Vogel behauptet, Personalcoach zu sein, bringt Ines vor ihren Kollegen in einige peinliche Situationen – aber die Verkleidung sorgt auch dafür, dass sie und ihr Vater sich annähern.

  • Ausgezeichnet mit fünf europäischen Filmpreisen
  • Oscar-Nominierung als „bester nicht-englischsprachiger Film“
  • Golden Globe-Nominierung als „bester nicht-englischsprachiger Film“

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Mo. 26.6. + Di. 27.6. – 18:00

Marie Curie

Marie CurieFrankreich/Polen/Deutschland 2016 – Regie: Marie Noëlle – 100 min – FSK: ab 6 – mit: Karolina Gruszka, Charles Berling, Arieh Worthalter – Prädikat: besonders wertvoll

1903 erhält die Wissenschaftlerin Marie Curie als erste Frau gemeinsam mit ihrem Mann Pierre den Nobelpreis für Physik. Kurze Zeit später, mit gerade Mitte 30 und als junge Mutter zweier Kinder, wird sie Witwe. Dennoch setzt sie in einer von Männern dominierten Welt ihre gemeinsamen Forschungen alleine fort und erhält als erste Frau einen Lehrstuhl an der Pariser Sorbonne. Als sie sich auf eine Affäre mit einem verheirateten Wissenschaftler einlässt, löst sie einen heftigen Skandal aus. Sie wird zum Ziel übler Diffamierungen und muss bitterlich er­fahren, wie unvereinbar Karriere und Leidenschaft sein können …

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Mi. 28.6. + Do. 29.6. – 17:00 + 19:15

Hilfe, unser Lehrer ist ein Frosch!

Hilfe, unser Lehrer ist ein Frosch!NL 2016 – Regie: Anna van der Heide, Tamara Bos, Reza Memari – 83 min – FSK: ab 0 – mit: Jeroen Spitzenberger, Yenthe Bos, Georgina Verbaan – Prädikat: besonders wertvoll

Lieblingslehrer Franz übt seinen Beruf mit Freude und Leidenschaft aus. Als seine Schülerin Sita eines Tages entdeckt, dass er sich manchmal in einen Frosch verwandelt, setzt sie gemeinsam mit der restlichen Klasse alles daran, ihrem Lehrer zu helfen und sein Geheimnis zu bewahren. Als ein neuer Direktor die Schule übernimmt, spitzt sich die Lage zu. Der Schulleiter schätzt Franz’ liberale Methoden gar nicht und hat außerdem selbst ein dunkles Geheimnis. Schaffen Sita und ihre Freunde es, das Geheimnis von Lehrer Franz zu bewahren?

Entstanden nach dem beliebten Kinderroman DAS GEHEIMNIS VON LEHRER FROSCH von Paul van Loon, wartet diese liebenswerte Geschichte mit vielen vergnüglichen Szenarien auf, um in einem spannenden Showdown einen guten Abschluss zu finden.

Bewertung der Jugend Filmjury: ★★★★

Jugend Filmjury Siegel Der niederländische Kinderfilm HILFE, UNSER LEHRER IST EIN FROSCH spielt in einer Kleinstadt auf dem Lande. Sita und ihre Altersgenossen gehen auf eine kleine Grundschule und haben mit Herrn Frans einen tollen Lehrer. Sita findet heraus, dass ihr Lehrer sich in einen Frosch verwandeln kann. Das Geheimnis wird aber ausgeplaudert und so erfährt es auch bald die ganze Klasse. Die Schüler halten jedoch zu Lehrer Frans und versuchen ihn vor den Gefahren, die auf einen Frosch lauern, und vor den Anfeindungen durch den neuen Schuldirektor zu schützen. Doch damit nicht genug: Sitas Mutter hat keine Zeit für ihre Tochter, Lehrer Frans ist auch noch in eine Kollegin verliebt und das große Schulfest steht an. Werden sich alle Probleme und Aufgaben lösen lassen? Die Spannung steigt! Dieser Film erzählt die Geschichte aus der Sicht von Sita. Neben dem Hauptkonflikt gibt es auch mehrere Nebenstränge, welche die Gesamtgeschichte ausmachen. Dadurch werden viele Konflikte und Themen behandelt, die sich durch den gesamten Film ziehen. Erzählt wird von Freundschaft, Zusammenhalt, Tierleben, Anderssein und Vertrauen. Die Einstellungsgrößen variieren und sind den dargestellten Situationen angepasst. Der Schnitt ist auf die kindliche Zielgruppe ausgerichtet. Der Ton hat eine angemessene Lautstärke und passt gut zu den Bildern. Die Musikuntermalung unterstützt die Emotionen und Bewegungen der Charaktere. Die Schauspieler spielen ihre Rollen überzeugend und natürlich. Es gibt viele sympathische Charaktere und Identifikationsmöglichkeiten. Dies ist ein gelungener Kinderfilm, den wir für Kinder ab 6 Jahren und die sie begleitenden Erwachsenen empfehlen. Er ist für Mädchen und Jungen gleichermaßen geeignet.

lustig: ★★★
spannend: ★★★
unterhaltsam: ★★★★
verständlich: ★★★★★
kindgerecht: ★★★★

Weitere Infos zur Jugend Filmjury: www.jugend-filmjury.com

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Hanni & Nanni – Mehr als nur beste Freunde

Hanni & Nanni – Mehr als nur beste FreundeD 2016 – Regie: Isabell Suba – 98 min – FSK: ab 0 – mit: Laila Meinecke, Rosa Meinecke, Katharina Thalbach

Hanni und Nanni werden von ihrer Mutter Susanne auf das Internat Lindenhof geschickt. Die Zwillinge finden das überhaupt nicht in Ordnung und planen, so schnell wie möglich von der Schule zu fliegen. Doch dann hat Nanni plötzlich doch Spaß am Internatsleben, während Hanni immer noch auf den Rausschmiss hinarbeitet. Plötzlich sind die Zwillingsschwestern nicht mehr ganz so unzertrennlich wie bisher. Doch als Lindenhof verkauft zu werden droht, müssen sie sich zusammenraufen. Der Schlüssel zur Rettung des Internats könnte im Haus des grantigen Godehard liegen, den Hanni eines Tages zufällig im Wald trifft …

Bewertung der Jugend Filmjury: ★★★★

Jugend Filmjury Siegel Die elfjährigen Zwillinge Hanni und Nanni stellen vieles auf den Kopf. Sie machen sehr viel Quatsch, schwänzen die Schule und verwüsten die Wohnung. Deshalb schicken ihre Eltern sie auf das Internat Lindenhof, wo die beiden aber nicht hin wollen. Sie versuchen, die Lehrerinnen und Schülerinnen gegen sich aufzuhetzen, damit sie vom Internat geworfen werden. Nanni freundet sich aber nach einiger Zeit mit der Reiterclique an. Für Hanni ist es schwieriger, sich im Internat zu integrieren. Sie freundet sich mit einem alten, miesgelaunten Mann an. Währenddessen reitet und zähmt Nanni ein traumatisiertes Pferd namens Pegasus. Der alte Mann und Pegasus haben eine Verbindung, die Hanni und Nanni zu einem aufregenden Abenteuer führt. Der lustige Spielfilm HANNI UND NANNIMEHR ALS BESTE FREUNDE hat uns mit seiner humorvollen, grob am Buch angelegten Story und seinen schauspielerischen Leistungen überzeugt. Auch die farbenfrohe und bunte Atmosphäre hat uns gefallen. Die Grundgeschichte kennen einige vielleicht schon aus den Büchern und den ersten Hanni und Nanni Filmen, aber es wurden fantasievolle, eigene Ideen hinzugefügt. Wer die drei anderen Teile kennt, muss sich an die neuen Gesichter erst noch gewöhnen. Die Botschaft des Filmes ist unserer Meinung nach, dass man mit Teamgeist viele Ziele erreichen kann, und dass man jeden so akzeptieren soll, wie er ist. Zudem drückt der Film mit Musik die Gefühle der Charaktere aus, was wir gelungen finden. Ein paar Szenen sind im Comicstil gestaltet, was den Film noch interessanter macht. Die Schnitte sind nicht so überstürzt, und das hat uns sehr gut gefallen. Dadurch wurden schöne Übergänge zwischen den Szenen erzeugt. In unserer Jury hat der Film auch den Jungs gut gefallen, deshalb empfehlen wir den Film für Jungs und Mädchen ab 4 Jahren.

witzig: ★★★★1/2
unterhaltsam: ★★★★1/2
pferdisch: ★★★★
abenteuerlich: ★★★1/2
fröhlich: ★★★★

Weitere Infos zur Jugend Filmjury: www.jugend-filmjury.com

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Kurzfilme vor dem Hauptfilm

ab 22. Juni

Mensch und Maschine

Deutschland 2013, Animationsfilm, 0’48 min
Dass Maschinen den Menschen im Griff haben, ist keine SciFi Zukunftsvision.
Es ist schon jetzt alltägliche Realität.



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