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SCALA Programmkino Lüneburg

Caroline Link (DER JUNGE MUSS AN DIE FRISCHE LUFT) verfilmte den Roman von Judith Kerr: ALS HITLER DAS ROSA KANINCHEN STAHL – ab 25.12.

Programm in der Übersicht

Aktuelle Kinowoche:
21.11. – 27.11.2019

Alle Filme der aktuellen Kinowoche im Überblick

Bernadette

BernadetteUSA 2019 – Regie: Richard Linklater – 111 min FSK: ab 6 – mit: Cate Blanchett, Billy Crudup, Kristen Wiig, Judy Greer

Bernadette Fox ist anders als die perfekt organisierten Mütter aus der Nachbarschaft. Sie ist chaotisch, exzentrisch, sensibel – und schläft schlecht. Bernadette braucht nach Jahren der Fürsorge für ihre Familie dringend mal wieder etwas Zeit für sich. Die einstige Stararchitektin hat Los Angeles den Rücken gekehrt und ist ihrem Mann Elgie, einem erfolgreichenManager, nach Seattle gefolgt. Dort leben die beiden mitsamt der 15-jährigen Tochter Bee in einer von Brombeerhecken umrankten alten Villa, die viel zu groß und obendrein sanierungsbedürftig ist. Als Bernadettes penible Nachbarin Audrey darum bittet, die Brombeerbüsche an der Grundstücksgrenze zu entfernen, setzt das eine Kette von Missgeschicken in Gang, die Bernadettes Leben endgültig auf den Kopf stellen. Und plötzlich ist sie verschwunden. Elgie und Bee nehmen die Suche auf. Ihre Reise endet mitten in der Antarktis…

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Aktuelle Kinowoche: 21.11. – 27.11.2019

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19:00 (außer So) + 21:30 (außer So)

Bernadette (OmU, englisch)

BernadetteUSA 2019 – Regie: Richard Linklater – 111 min FSK: ab 6 – mit: Cate Blanchett, Billy Crudup, Kristen Wiig, Judy Greer

Bernadette Fox ist anders als die perfekt organisierten Mütter aus der Nachbarschaft. Sie ist chaotisch, exzentrisch, sensibel – und schläft schlecht. Bernadette braucht nach Jahren der Fürsorge für ihre Familie dringend mal wieder etwas Zeit für sich. Die einstige Stararchitektin hat Los Angeles den Rücken gekehrt und ist ihrem Mann Elgie, einem erfolgreichenManager, nach Seattle gefolgt. Dort leben die beiden mitsamt der 15-jährigen Tochter Bee in einer von Brombeerhecken umrankten alten Villa, die viel zu groß und obendrein sanierungsbedürftig ist. Als Bernadettes penible Nachbarin Audrey darum bittet, die Brombeerbüsche an der Grundstücksgrenze zu entfernen, setzt das eine Kette von Missgeschicken in Gang, die Bernadettes Leben endgültig auf den Kopf stellen. Und plötzlich ist sie verschwunden. Elgie und Bee nehmen die Suche auf. Ihre Reise endet mitten in der Antarktis…

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Aktuelle Kinowoche: 21.11. – 27.11.2019

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Sonntag (24.11.) – 19:00 + 21:30

Pferde stehlen

Pferde stehlenN 2019 – Regie: Hans Petter Moland – 123 min FSK: ab 12 – mit: Stellan Skarsgård, Bjørn Floberg, Danica Curcic, Tobias Santelmann

Die Schönheit Norwegens kann manchmal schmerzen. Dabei sucht Trond nur die Einsamkeit, als er in das kleine Dorf im Wald zieht. In dieser Idylle erkennt er in seinem Nachbarn einen alten Bekannten aus Jugendtagen wieder. Plötzlich sind da all diese Erinnerungen an jenen Nachkriegssommer, als Trond 15 Jahre alt war und mit seinem Vater mehrere Wochen beim Holzfällen im Wald verbrachte. Ein Sommer, in dem er mit einem Freund Pferde stahl und die Liebe entdeckte. Der Sommer, in dem auch ein Kind starb, der Freund verschwand und Geheimnisse seines Vaters ans Licht kamen. Und der Sommer, in dem er seinen Vater das letzte Mal sehen sollte.

„Erinnerungen, die das Bewusstsein fluten und den Schmerz bringen – doch als wie stark dieser empfunden wird, entscheidet man selbst.“ – Das ist einer der schönsten und seltsamsten Sätze in Per Pettersons Roman „Pferde stehlen“, der in 50 Sprachen millionenfach verkauft wurde. Es handelt sich wohl um das erfolgreichste norwegische Buch aller Zeiten, und der in den USA lebende norwegische Regisseur Hans Petter Moland (EIN MANN VON WELT, EINER NACH DEM ANDEREN) hat es inmitten der atemberaubenden Gebirgs- und Flusslandschaft zwischen Norwegen und Schweden verfilmt.

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Aktuelle Kinowoche: 21.11. – 27.11.2019

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19:00 (außer So) + 21:30 (außer So)

Pferde stehlen (OmU, norwegisch)

Pferde stehlenN 2019 – Regie: Hans Petter Moland – 123 min FSK: ab 12 – mit: Stellan Skarsgård, Bjørn Floberg, Danica Curcic, Tobias Santelmann

Die Schönheit Norwegens kann manchmal schmerzen. Dabei sucht Trond nur die Einsamkeit, als er in das kleine Dorf im Wald zieht. In dieser Idylle erkennt er in seinem Nachbarn einen alten Bekannten aus Jugendtagen wieder. Plötzlich sind da all diese Erinnerungen an jenen Nachkriegssommer, als Trond 15 Jahre alt war und mit seinem Vater mehrere Wochen beim Holzfällen im Wald verbrachte. Ein Sommer, in dem er mit einem Freund Pferde stahl und die Liebe entdeckte. Der Sommer, in dem auch ein Kind starb, der Freund verschwand und Geheimnisse seines Vaters ans Licht kamen. Und der Sommer, in dem er seinen Vater das letzte Mal sehen sollte.

„Erinnerungen, die das Bewusstsein fluten und den Schmerz bringen – doch als wie stark dieser empfunden wird, entscheidet man selbst.“ – Das ist einer der schönsten und seltsamsten Sätze in Per Pettersons Roman „Pferde stehlen“, der in 50 Sprachen millionenfach verkauft wurde. Es handelt sich wohl um das erfolgreichste norwegische Buch aller Zeiten, und der in den USA lebende norwegische Regisseur Hans Petter Moland (EIN MANN VON WELT, EINER NACH DEM ANDEREN) hat es inmitten der atemberaubenden Gebirgs- und Flusslandschaft zwischen Norwegen und Schweden verfilmt.

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Aktuelle Kinowoche: 21.11. – 27.11.2019

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Sonntag (24.11.) – 19:00 + 21:30

Land des Honigs

Land des HonigsMKD 2019 – Regie: Tamara Kotevska, Ljubomir Stefanov – 90 min – FSK: ab 6 – OmU

In einem entlegenen mazedonischen Dorf steigt Hatidze täglich einen Berghang hinauf. Sie macht sich auf den Weg zu ihren zwischen den Felsspalten lebenden Bienenvölkern. Hier entnimmt sie sanft die Honigwaben und singt dabei ein uraltes Lied. Zurück auf ihrem Bauernhof kümmert sich Hatidze um ihre handgemachten Bienenkörbe und ihre bettlägerige Mutter. Gelegentlich fährt sie in die Hauptstadt, um ihren Honig und die Körbe zu verkaufen. Eines Tages lässt sich eine Nomadenfamilie auf dem Nachbargrundstück nieder – und in Hatidzes beschauliches Bienenkönigreich ziehen schallende Motoren, sieben kreischende Kinder und 150 Kühe ein. Doch Hatidze freut sich über die neue Gesellschaft und lässt weder sich noch ihre bewährte Imkerei oder ihre Zuneigung zu den Tieren stören. Doch bald trifft Hussein, das Oberhaupt der zugezogenen Familie, Entscheidungen, die Hatidzes Lebensweise für immer zerstören könnten.

Sonntag 15:00 Uhr: Vorstellung im Rahmen der Umwelt-Filmtage

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Aktuelle Kinowoche: 21.11. – 27.11.2019

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Do/Fr/Mo/Di/Mi 17:00 – Sa 17:20 – So 15:00

But Beautiful

But BeautifulA/D 2019 – Regie: Erwin Wagenhofer – 116 min – FSK: ab 0

Alles wird gut. So einfach macht es sich der Filmemacher Erwin Wagenhofer nicht. In seinem neuesten Film BUT BEAUTIFUL sucht er das Schöne und Gute und zeigt Menschen, die ganz neue Wege beschreiten. Wie könnte ein gutes, ein gelungenes Leben aussehen? Ist ein „anderes“ Leben überhaupt möglich? Entstanden ist ein Film über Perspektiven ohne Angst, über Verbundenheit in Musik, Natur und Gesellschaft, über Menschen mit unterschiedlichen Ideen, aber einem großen gemeinsamen Ziel: eine zukunftsfähige Welt. Frauen ohne Schulbildung, die Solaranlagen für Dörfer auf der ganzen Welt bauen. Permakultur-Visionäre auf La Palma, die Ödland in neues Grün verwandeln. Ein Förster, der die gesündesten Häuser der Welt entwickelt. Ein geistliches Oberhaupt mit Schalk und essentiellen Botschaften und seine tibetische Schwester mit großem Herz für die Jugend. Ein junges Jazztrio, ein etablierter Pianist, eine beseelte kolumbianische Sängerin, die uns den Klang der Schönheit vermitteln.
BUT BEAUTIFUL verbindet sie alle.
Alles wird gut?
Alles kann gut werden…

Regisseur Erwin Wagenhofer am Samstag, 16. November um 15:00 Uhr Gast im SCALA Programmkino!

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Aktuelle Kinowoche: 21.11. – 27.11.2019

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Do/So/Mo 16:30 + Fr/Sa/Di/Mi 19:00

Gott existiert, ihr Name ist Petrunya

Gott existiert, ihr Name ist PetrunyaMKD 2019 – Regie: Teona Strugar Mitevska – 100 min – FSK: n.n. – mit: Zorica Nusheva, Labina Mitevska, Simeon Moni Damevski – mazedonisch mit deutschen Untertiteln

„Sag ihnen, du bist 24!“, rät die Mutter, als sie ihre Tochter wieder einmal zu einem Vorstellungsgespräch schickt. Doch Petrunya ist 31 und hat dazu noch eine Wissenschaft studiert, die in Mazedonien niemand braucht: Geschichte. So sitzt sie vor dem potenziellen Arbeitgeber, einem Fabrik­besitzer, der von oben herab auf ihr geblümtes Kleid schaut und sie zu dick und zu alt findet. Auf dem Heimweg – den Job hat sie natürlich nicht bekommen – springt Petrunya ins kalte Wasser. Es ist Dreikönigstag, und wie jedes Jahr tauchen die jungen Männer der Stadt nach dem heiligen Kreuz, das der Priester in den eisigen Fluss wirft. Doch diesmal ist Petrunya die Schnellste und hält die Trophäe in die TV-Kameras. Die Hölle bricht los, und ihre vermeintliche Heldentat ist ein waschechter Skandal. Aber Petrunya hält das Kreuz fest. Sie hat es gewonnen und wird es nicht hergeben…

Teona Strugar Mitevska präsentiert eine Satire zwischen Zorn und Melancholie, die nach dem Stand demokratischer Veränderungen in der mazedonischen Gesellschaft fragt und den Vertretern von Kirche, Justiz und Medien ein kritisches Zeugnis ausstellt. Die Sympathie des Films gehört der entschlossenen Frau, die sich gegen archaische Traditionen und lähmenden Opportunismus behauptet.

Aktuelle Kinowoche: 21.11. – 27.11.2019

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Bis dann, mein Sohn

Bis dann, mein SohnCHN 2019 – Regie: Wang Xiaoshuai – 185 min – FSK: ab 6 – mit: Wang Jing-chun, Yong Mei, Qi Xi, Roy Wang

Es ist ein ganz normaler Sommertag, an dem sich das Leben zweier Familien für immer verändern sollte: Als ein kleiner Junge im Rückhaltebecken eines Staudamms ertrinkt, bleibt sein Freund zitternd zurück – doch der Vorfall wird ihn noch lange verfolgen. Jahre später haben die Eltern des toten Kindes, Liu Yaojun und Wang Liyun, mittlerweile einen Adoptivsohn, mit dem sie ein neues Leben in einer fremden Stadt führen. Die Eltern des noch lebenden Kindes, Li Haiyan und Shen Yingming, plagen nach wie vor Schuldgefühle, was ein Wiedersehen besonders schwer macht. Als bei Li Haiyan allerdings ein tödlicher Hirntumor diagnostiziert wird, beschließen Liu Yaojun und Wang Liyun, doch noch einmal an den Ort zurückzukehren, an dem sich die Tragödie ereignete. Gefühle, die jahrzehntelang unterdrückt wurden, drohen wieder aufzukochen.

Der Film zeigt mehr als drei Jahrzehnte chinesischer Geschichte – von der Kulturrevolution bis zu den Umwälzungen des neuen Jahrtausends.

„Über einen Zeitraum von 30 Jahren erstreckt sich das Filmepos des chinesischen Independent-Regisseurs Wang Xiaoshuai, ein Familiendrama mit viel politischem Hintersinn – eines der cineastischen Highlights der Berlinale 2019, und das nicht nur wegen der herausragenden Darstellerleistungen, sondern auch aufgrund einer ausgefuchsten Dramaturgie.“ (Gaby Sikorski, programmkino.de)

Aktuelle Kinowoche: 21.11. – 27.11.2019

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Samstag (23.11.) – 14:00

Lara

LaraD 2019 – Regie: Jan-Ole Gerstner – 98 min – FSK: ab 0 – mit: Corinna Harfouch, Tom Schilling, Rainer Bock, André Jung

Es ist Laras 60. Geburtstag. Eigentlich hätte sie allen Grund zur Freude, denn ihr Sohn Viktor gibt an diesem Abend das wichtigste Klavierkonzert seiner Karriere. Schließlich war sie es, die seinen musikalischen Werdegang entworfen und forciert hat. Doch Viktor ist schon seit Wochen nicht mehr erreichbar und nichts deutet darauf hin, dass Lara bei seiner Uraufführung willkommen ist. Kurzerhand kauft sie alle Restkarten und verteilt sie an jeden, dem sie an diesem Tag begegnet. Doch je mehr Lara um einen gelungenen Abend ringt, desto mehr geraten die Geschehnisse außer Kontrolle.

Für LARA, Jan-Ole Gersters zweite Regie­arbeit nach seinem erfolgreichen Debüt OH BOY, der mit sechs „LOLAs“ ausgezeichnet wurde, versammelt sich ein eindrucksvolles Ensemble: Die Hauptrollen sind mit Corinna Harfouch (WAS BLEIBT) und Tom Schilling (OH BOY, WERK OHNE AUTOR) stark besetzt, begleitet u. a. von Rainer Bock, Volkmar Kleinert, André Jung und Mala Emde.

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Aktuelle Kinowoche: 21.11. – 27.11.2019

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16:45 (außer Mo) + 19:00

Das Wunder von Marseille

Das Wunder von MarseilleF 2019 – Regie: Pierre-François Martin-Laval – 107 min – FSK: ab 12 – mit: Assad Ahmed, Gérard Depardieu, Isabelle Nanty

Hals über Kopf muss der achtjährige Fahim aus seiner Heimat Bangladesch fliehen. Während seine Mutter und die Geschwister in dem von politischen Unruhen erschütterten Land zurückbleiben, machen sich Fahim und sein Vater Nura ganz allein auf den beschwerlichen Weg nach Frankreich, um dort Asyl zu beantragen. Doch kaum in Paris angekommen, beginnt erneut ein zermürbender Spießrutenlauf. Wo sollen sie eine Unterkunft und der Vater einen Job finden? Und so rückt die ersehnte Aufenthaltsgenehmigung schnell in weite Ferne. Doch dank seiner außerordentlichen Begabung für Schach findet Fahim in Sylvain, einem der besten Schachtrainer Frankreichs, einen Förderer und wahren Freund. Als seinem Vater kurz vor der französischen Schachmeisterschaft die Ausweisung droht, hat Fahim deshalb nur noch ein Ziel: Er muss die Meisterschaft in Marseille gewinnen und französischer Champion werden, damit ihre Flucht nicht umsonst gewesen ist.

Der Film basiert auf der wahren Geschichte „Spiel um dein Leben, Fahim!“ der Autoren Fahim Mohammad und Xavier Parmentier. „Martin-Laval erzählt mit leichter Hand, stellt der Tragödie das Komische gegenüber und bezaubert den Zuschauer mit einem zu Herzen gehenden Film.“ (programmkino.de)

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Aktuelle Kinowoche: 21.11. – 27.11.2019

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14:15 (außer Sa/So) + Fr/Sa/Di/Mi 16:30

Marianne & Leonard: Words of Love

Marianne & Leonard: Words of LoveUSA 2019 – Regie: Nick Broomfield – 102 min – FSK: ab 0 – OmU, englisch

Der neueste Film des gefeierten Dokumentarfilmregisseurs Nick Broomfield (WHITNEY: CAN I BE ME, KURT & CURTNEY) erzählt die schöne, aber auch tragische Liebesgeschichte zwischen Leonard Cohen und seiner norwegischen Muse Marianne Ihlen. Ihre Liebe begann 1960 auf der idyllischen griechischen Insel Hydra als Teil einer unkonventionellen Gemeinschaft ausländischer Künstler, Schriftsteller und Musiker. Mit vielen bisher unveröffentlichten Aufnahmen folgt der Film ihrer Beziehung von den Anfängen auf Hydra, einer bescheidenen Zeit der „freien Liebe“ und der offenen Ehe bis hin zur Entwicklung ihrer Liebe, als Leonard ein erfolgreicher Musiker wurde. Marianne und Leonards Liebesgeschichte sollte für den Rest ihres Lebens weitergehen. Auf diesem Weg erfahren wir von den Tragödien derer, die die Schönheit von Hydra nicht überlebt haben,
von den Höhen und Tiefen in Leonards Karriere und der inspirierenden Kraft, die Marianne besaß.

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Deutschstunde

DeutschstundeD 2019 – Regie: Christian Schwochow – 125 min – FSK: ab 12 – mit: Ulrich Noethen, Levi Eisenblätter, Tobias Moretti

Deutschland, kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Jugendliche Siggi Jepsen muss in einer Strafanstalt einen Aufsatz zum Thema „Die Freuden der Pflicht“ schreiben. Er findet keinen Anfang, das Blatt bleibt leer. Als er die Aufgabe am nächsten Tag nachholen muss – diesmal zur Strafe in einer Zelle –, schreibt er wie besessen seine Erinnerungen auf: Erinnerungen an seinen Vater Jens Ole Jepsen, der als Polizist zu den Autoritäten in einem kleinen norddeutschen Dorf zählte und den Pflichten seines Amtes rückhaltlos ergeben war. Während des Zweiten Weltkriegs muss er seinem ­Jugendfreund, dem expressionistischen Künstler Max Ludwig Nansen, ein Mal­verbot überbringen, das die National­sozialisten gegen ihn verhängt haben. Er überwacht es penibel, und Siggi, elf Jahre alt, soll ihm helfen. Doch Nansen widersetzt sich – und baut ebenfalls auf die Hilfe von Siggi, der für ihn wie ein Sohn ist. Der Konflikt zwischen den beiden Männern spitzt sich immer weiter zu – und Siggi steht zwischen ihnen. Anpassung oder Widerstand? Diese Frage wird für Siggi entscheidend…

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Filmtipp von Vision Kino

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Systemsprenger

SystemsprengerD 2019 – Regie: Nora Fingscheidt – 125 min – FSK: ab 12 – mit: Helena Zengel, Albrecht Abraham Schuch, Gabriela Maria Schmeide

Pflegefamilie, Wohngruppe, Sonderschule: Egal, wo Benni hinkommt, sie fliegt sofort wieder raus. Die wilde Neunjährige ist das, was man im Jugendamt einen „Systemsprenger“ nennt. Dabei will Benni nur eines: Liebe, Geborgenheit und wieder bei ihrer Mutter wohnen! Doch Bianca hat Angst vor ihrer unberechenbaren Tochter. Als es keinen Platz mehr für Benni zu geben scheint und keine Lösung mehr in Sicht ist, versucht der Anti-Gewalttrainer Micha, sie aus der Spirale von Wut und Aggression zu befreien.

  • Berlinale 2019: Silberner Bär – Alfred-Bauer-Preis für einen Spielfilm, der neue Perspektiven der Filmkunst eröffnet
  • Weitere Preise u. a. auf dem Internationalen Filmfest Emden-Norderney und dem Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern

Hintergrund

„Systemsprenger“ werden junge Menschen genannt, die schon eine ganze „Karriere“ innerhalb der Jugend­hilfe durchlaufen haben und trotz oftmals vorhandener Mehrfachdiagnosen als „nicht therapierbar“ eingestuft werden, da erzieherische Probleme im Vordergrund zu stehen scheinen und die unklare Lebenssituation die Aussicht auf Erfolg stark einschränkt. Ergebnis für die be­troffenen jungen Menschen ist oftmals eine Pendelbewegung zwischen den Jugendhilfeeinrichtungen, Justiz, Psychiatrie und Straße.
— Quelle: leinerstift-akademie.de

Bei der Recherche und den Drehvorbereitungen zu SYSTEMSPRENGER wurde Nora Fingscheidt von Professor Menno Baumann unterstützt. Die Regisseurin habe „ein sehr ernstes Thema unserer Kinder- und Jugendhilfe aufgegriffen und in seiner Komplexität in Szene gesetzt. …immer, wenn der Zuschauer glaubt, Hoffnung keimt auf, belehrt uns der Film eines Besseren. Und dieses Kerngefühl, das Helfer und Helferinnen in ihrer Arbeit immer wieder erleben, ist in dem Film eingefangen“, sagt der Professor für Intensivpädagogik.

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www.systemsprenger-film.de

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Die Klimaziele schmelzen dahin – engagierter Klimaschutz jetzt! (Vortrag)

EINTRITT FREI!

Eröffnungsvortrag von Prof. Dr. Markus Quante

Prof. Dr. Markus Quante arbeitet als Wissen­schaftler am Helmholtz-Zentrum Geesthacht und lehrt zur Klimaphysik und zum Stadt­klima an der Leuphana Universität Lüneburg. Er hat viele Jahre zum Thema Wolken im Klimasystem geforscht und einen internationalen Klimabericht für den gesamten Nordseeraum koordiniert, der 2016 veröffentlicht wurde. Derzeit befasst sich Herr Quante u. a. im Rahmen des Klima-­Exzellenzclusters an der Universität Hamburg mit nachhaltigen wasserorientierten Anpassungsszenarien für Städte.

Die Eröffnung wird gemeinsam gestaltet mit Fridays For Future Lüneburg
„Wir sind die Lüneburger Ortsgruppe von ‚Fridays for Future‘. Unsere Orga-Gruppe besteht aus Schüler*innen und einigen Student*innen. Als Teil der Klimagerechtigkeitsbewegung setzen wir uns für wirksamen Klimaschutz und globale Klimagerechtigkeit ein. Wir sehen uns als Sprachrohr der Wissenschaft und fordern die Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels. Schulstreiks sind unsere Hauptaktionsform, um öffentliche Aufmerksamkeit zu erzeugen und Politiker*innen unter Handlungsdruck zu setzen.“

plus Kurzfilm: UNSERE STIMMENVOM GEDANKEN ZUM PROTEST
Junge Menschen machen sich Gedanken über das Klima und die Zukunft, über individuelle Entscheidungen, Protest und CO2-Ausstoß. Sie haben dafür eine besondere filmische Form gefunden, die sich zwischen dokumentarischem und inszeniertem Film bewegt und zum Nachdenken anregt. Der Film entstand in einem partizipatorischen Kunstprojekt der Kunstschule Ikarus e.V., begleitetdurch Bernd Plake und Yule von Hertell und gefördert durch den Landesverband der Kunstschulen Niedersachsens im Rahmen von generationKunst.

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20. Lüneburger Umwelt-Filmtage

Sonntag (24.11.) – 10:30

Climate Warriors

Climate WarriorsD/B/USA 2018 – Regie: C.-A. Fechner, N. Niemann – 90 min – FSK: 6

100 Prozent erneuerbare Energie – das ist technisch längst möglich. Doch die weltweite Energiewende stockt, denn mit ihr versiegen die Geldströme von Kohle, Gas und Erdöl. Wie können wir der Gier der Energiekonzerne trotzen und den Blick auf die Zukunft des Planeten richten? Eine globale Veränderung kann nur durch eine Bewegung von unten entstehen! In seinem neuen Dokumentarfilm verbinden die Filmemacher*innen die stärksten Szenen aus ihrem Erfolgs-Dokumentarfilm „Power to Change“ mit neu entdeckten mitreißenden Geschichten von Klimakriegern aus Deutschland und den USA. Darunter so unterschiedliche Persönlichkeiten wie der junge Hip-Hop-Künstler Xiuhtezcatl Martinez, Youtuberin Joylette-Portlock oder Hollywood-Actionstar Arnold Schwarzenegger. Sie alle kämpfen für das gleiche Ziel: eine saubere, gerechte und sichere Welt durch erneuerbare Energien. Der Dokumentarfilm gibt den Menschen eine Stimme, die unermüdlich für eine nachhaltige und gerechte Zukunft kämpfen. Sie glauben an die Möglichkeit einer Energie-Revolution, wenn sich jeder Einzelne engagiert.

Gast: Julia Verlinden, MdB (Bündnis 90/Die Grünen)

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20. Lüneburger Umwelt-Filmtage

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Sonntag (24.11.) – 12:30

Land des Honigs

Land des HonigsMKD 2019 – Regie: Tamara Kotevska, Ljubomir Stefanov – 90 min – FSK: ab 6 – OmU

In einem entlegenen mazedonischen Dorf steigt Hatidze täglich einen Berghang hinauf. Sie macht sich auf den Weg zu ihren zwischen den Felsspalten lebenden Bienenvölkern. Hier entnimmt sie sanft die Honigwaben und singt dabei ein uraltes Lied. Zurück auf ihrem Bauernhof kümmert sich Hatidze um ihre handgemachten Bienenkörbe und ihre bettlägerige Mutter. Gelegentlich fährt sie in die Hauptstadt, um ihren Honig und die Körbe zu verkaufen. Eines Tages lässt sich eine Nomadenfamilie auf dem Nachbargrundstück nieder – und in Hatidzes beschauliches Bienenkönigreich ziehen schallende Motoren, sieben kreischende Kinder und 150 Kühe ein. Doch Hatidze freut sich über die neue Gesellschaft und lässt weder sich noch ihre bewährte Imkerei oder ihre Zuneigung zu den Tieren stören. Doch bald trifft Hussein, das Oberhaupt der zugezogenen Familie, Entscheidungen, die Hatidzes Lebensweise für immer zerstören könnten.

Gast: Marina Kliewer (De Immen e.V.)

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Aktuelle Kinowoche: 21.11. – 27.11.2019

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20. Lüneburger Umwelt-Filmtage

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Sonntag (24.11.) – 15:00

Dark Eden

Dark EdenD 2010 – Regie: J. Herold, M. D. Beamish – 83 Min – FSK: 6

Im Norden Kanadas liegt der Ort Fort McMurray. 100.000 Menschen leben dort, ihren Lebensunterhalt bestreiten sie vor allem durch die Arbeit auf den örtlichen Ölsandfeldern. Diese Felder sind eines der größten Industrieprojekte der Welt. Das ist auch einer der Gründe, warum regelmäßig Menschen aus aller Welt im Ort stranden. Denn womit lässt sich besser Geld verdienen als mit Öl? Doch dieses schnell gemachte Geld hat auch Schattenseiten – dieses Geld wird auf Kosten der Umwelt und der Gesundheit verdient. So werden hektarweise Waldbestände gerodet, giftige Gase und Abwasser verunreinigen die Luft und gefährliche Krankheiten machen die Runde. Die Filmemacherin Jasmin Herold erfährt dies am eigenen Leib, als ihr Partner Michael David Beamish, den sie bei den Dreharbeiten kennenlernt, an einer besonders aggressiven Krebsform erkrankt. So geht es auch vielen anderen Bewohnern von Fort McMurray. Fortan gehen die Regisseure der Frage nach, warum so viele Menschen das hohe Risiko in Kauf nehmen, nur um an das schnelle Geld zu kommen?

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Sonntag (24.11.) – 17:30

Fair Traders

Fair TradersCH 2018 – Regie: Nino Jacusso – 93 Min – FSK: 0

Wirtschaften muss auch fair gehen! Das dachten sich die drei Persönlichkeiten dieses Films und begannen sich neu zu orientieren. Sina Trinkwalder, früher Leiterin einer Marketing-Agentur, fertigt heute Zero-Waste-Kleidung mit Angestellten, die auf dem Arbeitsmarkt kaum eine Chance hätten. Der Textilingenieur Patrick Hohmann leitet zwei Großprojekte in Indien und Tansania für die Herstellung von Biobaumwolle, die er direkt vor Ort betreut und unterstützt. Die ehemalige Pädagogin Claudia Zimmermann betreibt jetzt einen Biohof mit angeschlossenem Dorfladen in der Schweiz und engagiert sich gegen Food Waste. Die drei Unternehmer*innen befinden sich in den unterschiedlichsten Stadien ihres Lebens und ihrer beruflichen Laufbahn. Doch eins vereint sie: die tagtägliche Bemühung faire Arbeitsbedingungen und nachhaltige Produktion mit dem Kostendruck der freien Marktwirtschaft zu vereinen und zu zeigen, dass es möglich ist Erfolg und Wirtschaftlichkeit ethisch und fair zu gestalten.

Gast: Maren Brandt (Make Monday Sunday)

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Sonntag (24.11.) – 20:00

Das Wunder von Mals

Das Wunder von MalsI/D 2018 – Regie: Alexander Schiebel – 88 min – FSK: 0

Wir befinden uns im Jahre 2018 n. Chr. Ganz Südtirol wird von Monokulturen überrollt und in Pestizidwolken gehüllt … Ganz Südtirol? Nein! Ein von unbeugsamen Vinschgern bevölkertes Dorf hört nicht auf, den Eindringlingen Widerstand zu leisten. Mit einem Feuerwerk der Ideen kämpfen die Dorfbewohner gegen eine Übermacht aus Bauernbund, Landesregierung und Pharmaindustrie. Das Ziel: Mals im Obervinschgau soll die erste pestizidfreie Gemeinde Europas werden. Unglaubliche 76 % der Bevölkerung entscheiden sich schließlich bei einer Volksabstimmung in Mals für ein Pestizidverbot auf dem Gemeindegebiet. Das Leben in Südtirol ist nicht leicht für Bauernbund, Landesregierung und Pharmaindustrie, die weiterhin und mit wachsender Verzweiflung versuchen, das kleine Dorf endlich zur Aufgabe zu zwingen.

Der Film erzählt davon, dass es zwar schwer ist gegen den Strom zu schwimmen, dass es aber gleichzeitig niemanden gibt, der das im Nachhinein bedauern würde. Es ist ein Film der zeigt, dass wir nur deshalb ohnmächtig sind, weil wir denken, dass wir es sind.

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Montag (25.11.) – 15:00

Die Insel der hungrigen Geister

Die Insel der hungrigen GeisterD/AUS/GB 2018 – Regie: Gabrielle Brady – 94 min – FSK: 12

Die Insel der hungrigen Geister ist eine der australischen Weihnachtsinseln – genannt Christmas Islands –, auf der sich die unterschiedlichsten Dinge abspielen. Auf der einen Seite ist die Insel die Heimat von mehr als 40 Millionen Landkrabben, die ausgelöst durch den Mondzyklus eine fantastische Reise vom Dschungel-Inneren des Eilands an die Küste und in den Ozean beginnen. Es ist die weltweit größte Krabbenwanderung ihrer Art; von den chinesischen Einwanderern werden die Krabben als „Geister“ bezeichnet. Auf der anderen Seite befindet sich hier mitten im Regenwald eine Hochsicherheits-Haftanstalt für Flüchtlinge und Asylsuchende. Poh Lin lebt mit ihrer jungen Familie als Trauma-Therapeutin auf der Insel und hilft den mutlosen und ausgelaugten Insassen, hört sich ihre Geschichten an und verzweifelt dabei selbst immer mehr. Die australische Regierung verweigert ihnen allen ein Verfahren auf dem Festland. Tausende werden ohne Perspektive und auf unbestimmte Zeit an dem eigentlich idyllischen Ort im Indischen Ozean festgehalten.

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Der Glanz der Unsichtbaren

Der Glanz der UnsichtbarenF 2019 – Regie: Louis-Julien Petit – 102 min – FSK: 6

Lady Di, Edith Piaf, Salma Hayek, Brigitte Macron: Die meisten der Besucherinnen des Tageszentrums für wohnungslose Frauen L’Envol nennen sich nach prominenten Vorbildern. Doch das L’Envol, einziger Ankerpunkt ihres prekären Alltags, steht vor der Schließung – nicht effektiv genug, hat die Stadtverwaltung beschieden. Drei Monate bleiben den Sozialarbeiterinnen Manu, Audrey, Hélène und Angélique noch, um ihren Schützlingen wieder auf die Beine zu helfen. Und die ziehen kräftig mit. Nachdem die Stadt auch noch ein Zeltcamp am Sportplatz räumen lässt, wird das L’Envol zur trotzig-heimlichen Unterkunft, in der Betreuerinnen und Betreute mit ungeahntem Schwung ganz eigene Wege und Methoden zur Reintegration entwickeln. Tricks, Schwindeleien, alte und neue Freunde: Von jetzt an sind alle Mittel erlaubt!

Vorstellung am Internationalen Tag gegen Gewalt gegen Frauen

Gast: Anne Dudeck, Frauennetzwerk Lüneburg

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Montag (25.11.) – 20:00

Die schönste Zeit unseres Lebens (Vorpremiere im KaffeeKino)

Die schönste Zeit unseres LebensF 2019 – Regie: Nicolas Bedos – 115 min – FSK: n.n. – mit: Daniel Auteuil, Guillaume Canet, Doria Tillier

Maximes Vater Victor ist ein zynischer Comiczeichner, der mit seiner Schwarzmalerei alle anderen in seinem Umfeld runterzieht. Maximes Mutter Marianne ist das genaue Gegenteil. Schließlich wird ihr Victors ewige schlechte Laune zu viel und sie setzt ihn kurzerhand vor die Tür. Victor braucht definitiv Hilfe! Maxime hat eine Idee. Sein Freund Antoine hat eine Firma, „Time Travellers“, die es gut betuchten Kunden ermöglicht, in einem raffiniert eingerichteten Filmstudio in eine Zeit ihrer Wahl zu reisen. Victor willigt ein. Er entscheidet sich für das Jahr 1974 und den exakten Tag, an dem er sich in seine Frau Marianne verliebt hatte. Anfangs skeptisch, lässt er sich immer mehr in den Bann der Erinnerungen ziehen. Die Kulisse aus Neonlichtern, Schlaghosen und Zigarettenrauch wird zu einer Reise, in der die betörende Schauspielerin Margot die Grenze zwischen damals und heute verschwimmen lässt…

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Montag (25.11.) – 15:00

Invisible Sue – Plötzlich unsichtbar

Invisible Sue – Plötzlich unsichtbarD/LUX 2018 – Regie: Markus Dietrich – 95 min – FSK: ab 6 – Prädikat: wertvoll – mit: Ruby M. Lichtenberg, Anna Shirin Habedank, Lui Eckardt, Victoria Mayer

Sue ist zwölf, hochintelligent und Einzelgängerin, die sich in Superheldencomics flüchtet. Als sich Sue eines Tages im Labor ihrer Mutter befindet, kommt es plötzlich zu einer Explosion, bei der Sue mit einer geheimnisvollen Flüssigkeit in Kontakt kommt. Schnell merkt sie, dass sie sich verändert und sich komplett unsichtbar machen kann. Die neue Superkraft ist zunächst ziemlich cool, erweist sich dann jedoch als richtig gefährlich, denn plötzlich sind eine Menge Leute hinter ihr und dem Serum her. Als dann noch ihre Mutter vor ihren Augen entführt wird, muss dringend ein Plan her. Gemeinsam mit der genialen Tüftlerin App sowie ihrem Mitschüler Tobi macht sich Sue auf die Suche nach ihr. Wird es dem Trio gelingen, Sues Mutter zu befreien und die Entführer zur Strecke zu bringen?

Bewertung der Jugend Filmjury: ★★★★

Jugend Filmjury SiegelIn dem Film INVISIBLE SUE geht es um Sue, ein Mädchen, welches im wahren Leben eher unscheinbar ist, doch dann durch einen (un)glücklichen Zufall Superheldenkräfte bekommt. Da natürlich die ganze wissenschaftliche Welt an ihren Kräften Interesse findet, werden diese direkt auf die Probe gestellt, als Sue sich gegen die Forscher zur Wehr setzen muss. Wie jeder Superheld findet auch INVISIBLE SUE ihre Weggefährten, welche schnell zu Freunden werden. Werden die fantastischen Drei Sue, App und Tobi das Böse besiegen? Die Handlung wirkt etwas konstruiert, da viele klassische Superheldenfilm-Klischees genutzt werden. Zum Beispiel gibt es, wie so oft, Wissenschaftler, die durch Zufall ein Wunderserum entwickeln, welches übernatürliche Kräfte verleiht. Allerdings gibt das Konstruierte auch Struktur und hilft, der Handlung zu folgen. Außerdem wirken die Easter Eggs, welche im Film versteckt sind, besonders für Superhelden-Fans sehr charmant. Das Besondere an der Handlung ist auch noch, dass bis zum Schluss nicht klar ist, wer der Bösewicht eigentlich ist. So bleibt der Film bis zum Ende spannend. Auffällig war auch der Übergang zwischen manchen Szenen, der aus gezeichneten Comic-Elementen besteht. Der Film verweist hierdurch immer wieder auf die Comicvorlage, mit der der Film beginnt. Comics allgemein spielen in dem Film eine zentrale Rolle, was als klassisches Genre Merkmal gesehen werden kann und dem Zuschauer hilft, sich einfacher in das Superheldenuniversum zu versetzen. Die Special-Effects sind nicht besonders auffällig, was für sie spricht, da sie sich gut in den Film eingliedern. Auch bei der Musik wurde darauf geachtet, dass sie gut zum Film passt. Die Titel unterstreichen den Actionfilmcharakter, aber bleiben sonst eher unauffällig. Uns hat der Film gut gefallen, da er eine neue Art von Kinderfilm ist, welcher Action-, Superhelden- und Kinderfilm sehr gut miteinander verbindet. Wir empfehlen ihn aufgrund der komplexen Handlung ab 10 Jahren und natürlich für alle Superheldenfans. Der Film macht auf jeden Fall Lust auf eine Fortsetzung – und bis dahin #BeInvisible

spannend: ★★★★
superheldenhaft: ★★★★★
saucool: ★★★
aufregend: ★★★★
freundschaftlich: ★★★

Weitere Infos zur Jugend Filmjury: www.jugend-filmjury.com

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Shaun das Schaf – Der Film: Ufo-Alarm

Shaun das Schaf: Der Film – Ufo-AlarmGB/USA/F 2019 – Regie: Will Blecher, Richard Phelan – 87 min – FSK: ab 0 – Prädikat „besonders wertvoll“

Seltsame Lichter über dem verschlafenen Städtchen Mossingham kündigen die Ankunft eines geheimnisvollen Besuchers aus einer fernen Galaxie an. Aber auf der nahe gelegenen Mossy Bottom Farm hat Shaun ganz andere Dinge im Kopf, denn ständig werden seine verrückten Streiche von einem entnervten Bitzer vereitelt.
 Doch als plötzlich ein ebenso lustiges wie bezauberndes Außerirdischen-Mädchen mit erstaunlichen Kräften in der Nähe der Farm bruchlandet, erkennt Shaun sofort die einmalige Chance: mit Hilfe der Außerirdischen kann er jede Menge neue Späße und Abenteuer anstellen! Gleichzeitig ist es aber auch der Beginn einer Mission, die Außerirdische wieder sicher nach Hause zu bringen…

Bewertung der Jugend Filmjury: ★★★★1/2

Jugend Filmjury SiegelIn dem Film SHAUN DAS SCHAFUFO-ALARM geht es um ein Alienkind, das die Ufoschlüssel seiner Eltern nimmt, losfliegt und versehentlich auf der Erde in Mossingham landet. Dort trifft es auf Shaun und die anderen Bewohner der Mossing Bottom Farm. Zusammen versuchen sie den Alienfängern, angeführt von einer böse wirkenden Agentin, zu entkommen und das Alienkind nach Hause zu bringen. Werden sie es schaffen? Dieser Film lebt von der Situationskomik, den wirklich gut gemachten Charakteren, unter anderem dem Alien, und der schön gestalteten Kulisse. Die Stop Motion Animation der Figuren ist sehr gelungen, die etwas übertriebene Mimik transportiert die Gefühle der Figuren auch ohne Worte perfekt an den Zuschauer. Die Musik passt optimal zu den Bildern, ebenso gut ist die Montage der Bilder gelungen. Weiterhin finden wir die Anspielungen auf andere Filmklassiker sehr amüsant. Wir denken, dass dies auch den erwachsenen Zuschauern gefallen wird. Besonders gut hat uns die Ahnungslosigkeit des Aliens gefallen, das dadurch in viele witzige Situationen kommt. So entstehen lustige Gags in der irdischen Welt. Neben den Themen Freundschaft, Außerirdische, Familie und Zusammenhalt behandelt der Film auch die Themen Fremdsein und Fremdfühlen. Gerade die Angst vor dem Fremden wird, wie wir finden, gelungen ausgearbeitet. Den man sollte auch auf das Fremde zugehen, es kann bereichern. Wir empfehlen diesen Film für Familien mit Kindern ab 5 Jahren, da der Film leicht verständlich und kurzweilig ist.

tierisch: ★★★★1/2
chaotisch: ★★★★
lustig: ★★★★★
kurzweilig: ★★★★1/2
außerirdisch: ★★★★1/2

Weitere Infos zur Jugend Filmjury: www.jugend-filmjury.com

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Kurzfilme vor dem Hauptfilm

ab 7.11.

DER KAKTUS

Aus „Der Porzellanladen Teil 2“: Eine Musikerfamilie im Allgäu stellt fest, dass ihr Kaktus von Zeit zu Zeit ungewöhnliche Verdrehungen aufwies. Eine Zeitrafferaufnahme mit einer Super-8-Kamera brachte des Rätsels Lösung.


ab 28.11.

A SINGLE LIFE

Als Pia eine geheimnisvolle Schallplatte abspielt, kann sie plötzlich durch ihr Leben reisen.



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