Danke für nichts (Film & Gespräch)
Vier rebellische Jugendliche balancieren in ihrer Berliner Jugendhilfe-WG Chaos, Freundschaft und den Kampf um ein selbstbestimmtes Leben.
Anlässlich ihres 125-jährigen Jubiläums veranstaltet die Psychiatrische Klinik Lüneburg vier Filmabende im SCALA Programmkino, um sich über gesellschaftlich relevante psychiatrische und medizinische Themen auszutauschen.
Katharina, Ricky, Victoria und Malou leben in einer betreuten Wohngruppe. Seit Malou mit fünf erfahren hat, dass Wurst aus gepresstem Fleisch im Darm besteht, hat sie kein Wort mehr gesagt, Ricky hat mit 13 beschlossen, auch ohne Eltern in Deutschland zu bleiben, und Victoria ist der Inbegriff von Wohlstandsverwahrlosung. Und dann ist da noch Katharina, die nie älter als 18 werden wollte, doch nun ist ihr Geburtstag schon in zwei Wochen. Die vier Freundinnen haben sich eine kleine anarchische Utopie gebaut – ein Gegenentwurf zu allem, was sie Ablehnen: Eltern, Schule, Regeln. Mit ihrem unmotivierten Sozialarbeiter Ballack als halbherzigen Aufpasser geht das eigentlich ganz gut. Bis ihre „Leben und Leben lassen“-Vereinbarung durch Katharinas Vorhaben ins Wanken gerät.
Eintritt: 5 €
Nach dem Film besteht Gelegenheit zur Diskussion mit Jan-Hendrik Kramer, Geschäftsführer der PKL, Vicki Richter, Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (KJPP), und Dr. Alexander Tewes, Leitung LAKIJU-VT.
Zeiten
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