SCALA Programmkino | Apothekenstr. 17 | 21335 Lüneburg | Telefon: (0 41 31) 224 32 24

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SCALA Programmkino Lüneburg

DEUTSCHSTUNDE: Ein Film von Christian Schwochow (NOVEMBERKIND, PAULA) nach dem gleichnamigen Roman von Siegfried Lenz – ab 3. Oktober

Programm in der Übersicht

Aktuelle Kinowoche:
10.10. – 16.10.2019
Nächste Kinowoche:
17.10. – 23.10.2019

Kino macht Schule!

Mit der Schulklasse in die SCALA

Ob als filmkulturelle Veranstaltung, als Ergänzung zu aktuellen Unterrichtsthemen oder als Freizeitalternative mit Ihrer Schulklasse: Im SCALA Programmkino sind Sie und Ihre Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen und Jahrgänge herzlich willkommen! Sie können jeden Film aus dem laufenden Programm für Schulveranstaltungen buchen – fragen Sie uns auch gerne nach passenden Filmen für Ihr aktuelles Thema im Unterricht.

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» Kontakt: info@scala-kino.net oder Tel. (04131) 224 32 22

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Aktuelle Filmtipps von Vision Kino

Der Glanz der Unsichtbaren

Der Glanz der Unsichtbaren» Die ungewöhnliche Art der Inszenierung dieses Frauen-Ensemblefilms fordert die Thematisierung ästhetischer und filmsprachlicher Mittel, die der Regisseur zur Darstellung seiner „Heldinnen des Alltags“ gewählt hat, geradezu heraus. Dazu eignet sich vor allem die Erörterung der besonderen Rollenbesetzung, der Dramaturgie loser Szenenfolgen und des tragikomischen Humors, die bei allem filmisch Konstruiertem und Spielerischem zusammen genommen viel Authentizität und Glaubwürdigkeit vermitteln. In diesem Zusammenhang sollten aber auch gelegentlich lauernde Gefahren einer sozialromantisch-naiven Vereinfachung mitreflektiert werden. Daran anknüpfend lässt sich die große Stärke des Films aufzeigen und diskutieren, der einen Balanceakt unternimmt: Zum einen zeigt er realitätsnah, wie das Engagement der Sozialarbeiterinnen oftmals an bürokratische Hemmnisse stößt und immer wieder zu scheitern droht; zum anderen macht er gleichzeitig darauf aufmerksam, wie die Helferinnen, vor allem aber die randständigen Frauen, wider alle Härten der Realität sich nicht kleinkriegen lassen und sich solidarisch selbst bestärken. «


Deutschstunde

Deutschstunde» „Deutschstunde“ ist weit mehr als ein Stoff für den Deutschunterricht, weit mehr als eine Geschichte über Deutschland in der NS-Zeit: Im dramaturgisch wie ästhetisch angelegten Brückenschlag zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft lädt der Film zur ethisch-moralische Erörterung des Pflicht- und Verantwortungsbegriffs ein und wirft gesellschaftspolitische Fragen nach dem Verhältnis zwischen Individuum und Gesellschaft, zwischen Kunst und Macht auf. Letzteres lässt sich ausgehend von der nationalsozialistischen Kunstpolitik und dem Begriff der „entarteten Kunst“ vertiefen. Neben den thematischen Auseinandersetzungen fordert der Film sein Publikum zugleich auf, der Erzählung mit filmdetektivischer Neugier auf den Grund zu gehen: Die symbolhafte Bildsprache, das implizit komponierte Zusammenspiel von Farbe, Dialog und Ton oder die Ausdruckskraft der Landschaftsaufnahmen können hierbei Gegenstand filmanalytischer Betrachtungen sein. «


Fritzi – Eine Wendewundergeschichte

Fritzi – Eine Wendewundergeschichte» Was war die DDR überhaupt für ein Land und warum wollten so viele Menschen von dort weg? Der Film ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie komplexe, historische Zusammenhänge kindgerecht erzählt werden können, ohne auf grobe Vereinfachungen zurückzugreifen. Im Fach Deutsch bietet sich daher an, Buch und Film zu vergleichen und dabei grundlegende Unterschiede zwischen filmischem und literarischem Erzählen herauszuarbeiten. Zentrale Themen des Films sind Mut und Zusammenhalt. Sie sind auch jenseits der speziellen geschichtlichen Situation für die Schüler*innen ein wichtiger Impuls. Wegen seiner starken Bildsprache bietet sich der Film auch als Anregung für den Kunstunterricht an. Vielleicht wagen die Schüler*innen selbst erste Schritte auf dem Feld der Animation oder versuchen ihre Stadt zeichnerisch zu erfassen. «


M. C. Escher – Reise in die Unendlichkeit

M.C. Escher – Reise in die Unendlichkeit» In Mathematik stehen der Zusammenhang von geometrischen Formen und Natur, sowie die genauen, mathematischen Konstruktionen von Eschers Bildern im Vordergrund. Techniken des Linol- und Holzschnitts sowie Druckverfahren können im Kunstunterricht besprochen werden. Schüler*innen können Eschers Techniken zum Anlass nehmen, eigene Bilder in dessen Geist zu erstellen, die unterschiedliche Formen verknüpfen oder Gegenstand und Hintergrund gleichwertig darstellen. Fächerübergreifend sind die popkulturellen Umsetzungen von Eschers Motiven interessant: Wo sind Eschers Werke bis heute zu finden (Merchandise, Filme, etc.)? Nach einer ersten Bestandsaufnahme können die Gründe für die Motivnutzung ausgearbeitet werden. Eine genauere Szenen- und Abspann-Analyse lohnt vor allem mit Blick auf Eschers Ideen bzgl. Transformationen von Gegenständen und Täuschung in Verbindung mit Realität. «


The Whale and the Raven

The Whale and the Raven» In Biologie bietet der Wal als Lebewesen Anknüpfungspunkte, in Erdkunde und Politik stehen industrielle Einflüsse auf die Umwelt im Mittelpunkt. Gerade angesichts der „Fridays for Future“-Bewegung lohnt eine Beschäftigung mit der umstrittenen Gas-Fördermethode Fracking. Insgesamt können Alternativen diskutiert werden, die das Zusammenleben von Mensch, Tier und Natur künftig weniger beanspruchen. Im Englischunterricht können die First Nations, ihre Traditionen und gesellschaftliche Stellung thematisiert werden. Spannend ist hier die Betrachtung der außenstehenden Regisseurin, die einen „weißen“ Blick auf die Situation vor Ort wirft. Probleme und Vorurteile durch Kolonialisierung rücken so in den Vordergrund. Filmanalytisch kann betrachtet werden, wie Bildaufbau (Schnitt, Einstellungsgrößen, Kameraperspektiven), Geräusche und Musik zur ruhigen und hypnotischen Wirkung des Films beitragen. «


Zoros Solo

Zoros Solo» Auf unverkrampfte Weise verhandelt der Film so ernste Themen wie Verlust der Heimat, Flucht, Traumatisierung, Fremdenfeindlichkeit, aber auch Freundschaft, gegenseitigen Respekt und den Wert von Familie. Zoros Machoseite ist nicht gerade sympathisch, sondern verletzend, frauenfeindlich und respektlos anderen gegenüber – er bedient sich weit verbreiteter jugendlicher Sprachhülsen wie „Opfer“, „Bitch“ oder „Wallah“. Seine Rücksichtslosigkeit gegen sich selbst und andere, sein Mangel an Vertrauen, aber auch sein verzweifelter Mut dem Vater bei der Flucht zu helfen, bieten vielfältige Möglichkeiten, die Probleme geflüchteter Jugendlicher und ihrer Konflikte mit hier geborenen Jugendlichen zu thematisieren. Gleichzeitig spiegelt der Film humorvoll weit verbreitete Vorbehalte gegenüber Geflüchteten und Muslimen. «


Allgemeine Informationen

Wir bieten Ihnen als Gruppe zu besonderen Konditionen auch alle Filme aus dem laufenden SCALA-Programm als Vorstellung am Vormittag nach Absprache an. Der normale Schulkino-Eintrittspreis beträgt dabei 4,50 Euro pro Person. Lehrkräfte haben freien Eintritt.

Sie haben besondere Wünsche, was die Filmauswahl angeht? Sie behandeln in der Schule ein Thema, das im laufenen Programm gerade nicht aktuell berücksichtigt ist? Sprechen Sie uns an – wir sind sicher, für Sie den richtigen Film (und oftmals auch begleitendes Unterrichtsmaterial) für Sie zu finden.

Kontakt, Information und Anmeldung
Anmeldung per Online-Formular

SCALA Programmkino
Tel. (0 41 31) 224 32 22
Fax (0 41 31) 224 32 28
E-Mail: info@scala-kino.net
Kontaktformular

Schulkino im SCALA Programmkino in Zusammenarbeit mit:

Vision Kino       Film & Medienbüro Niedersachsen

Foto: photocase.com © giddy


— Mit einem Kinoprogrammpreis der Bundesregierung (BKM) als zweitbestes Programmkino in Deutschland ausgezeichnet! —