SCALA Programmkino | Apothekenstr. 17 | 21335 Lüneburg | Telefon: (0 41 31) 224 32 24

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SCALA Programmkino Lüneburg

Ein Name, viel Streit – die neue Komödie von Sönke Wortmann: DER VORNAME – ab 18. Oktober im SCALA Programmkino!

Programm in der Übersicht

Aktuelle Kinowoche:
18.10. – 24.10.2018

Heute in der SCALA

Samstag, 20.10.2018

Der Vorname
14:30 + 17:15 + 19:15
Girl
16:45 + 19:00
Nanouk
16:40
Dogman
21:30
Werk ohne Autor
16:15 + 20:00
Offenes Geheimnis
21:15
Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm
18:45
BlacKkKlansman
21:30
Ritter Trenk op Platt
mit hochdeutschen Untertiteln
14:30
Thilda & die beste Band der Welt
14:30

Kino macht Schule!

Mit der Schulklasse in die SCALA

Ob als filmkulturelle Veranstaltung, als Ergänzung zu aktuellen Unterrichtsthemen oder als Freizeitalternative mit Ihrer Schulklasse: Im SCALA Programmkino sind Sie und Ihre Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen und Jahrgänge herzlich willkommen! Sie können jeden Film aus dem laufenden Programm für Schulveranstaltungen buchen – fragen Sie uns auch gerne nach passenden Filmen für Ihr aktuelles Thema im Unterricht.

» Anmeldung per Online-Formular
» Kontakt: info@scala-kino.net oder Tel. (04131) 224 32 22

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Aktuelle Filmtipps von Vision Kino

BlacKkKlansman

BlacKkKlansman» Zum Auftakt erinnert eine Szene aus „Vom Winde verweht“ an die Ursprünge des Ku-Klux-Klans, den konföderierte Veteranen 1865 unmittelbar nach dem verlorenen Bürgerkrieg gründeten. Im Anschluss stellt ein nachgestellter „White Supremacy“-Spot die Frage: „Willst du dein wertvolles, weißes Kind mit Negern zur Schule schicken?“. Zuallererst liefert die historische Lehrstunde eine Basis für ein Gespräch über Rassismus und Antisemitismus sowie für eine Diskussion zum aktuellen politischen Rechtsruck. Spike Lee zieht eine Verbindungslinie vom Sezessionskrieg über die bis etwa 1950 vor allem in den US- Südstaaten verübten Lynchmorde an Afroamerikaner*innen bis hin zum rechten Terror in Charlottesville im August 2017. Wie schätzen die Schüler*innen diese Perspektive ein? Wo sehen sie Parallelen, wo Unterschiede zwischen damals und heute? Die inszenatorische Strategie – das Publikum sanft zu unterhalten, um es anschließend rabiat wachzurütteln – kann eine Unterrichteinheit zu filmischen Erzähltechniken anregen. In einer Parallelmontage prallen zornige „White Power“-Rufe auf ein ruhiges Treffen schwarzer Bürgerrechtler*innen. Der so betonte Kontrast spiegelt Lees Ansatz, dem Rassismus ein klares „Black is beautiful“ entgegen zu setzen. «


Girl

Girl» „Girl“ ist die Geschichte eines Mädchens, das um sein Ich kämpft. Dabei ist die Frage interessant, welche Rolle das Geschlecht in Bezug auf die eigene Identität spielt. Hierbei bietet es sich an, den Begriff des „Geschlechts“ biologisch, gesellschaftlich, kulturell und auch persönlich zu analysieren und in Abgrenzung zu „Gender“ zu definieren. Was bedeutet es, eine Frau, ein Mann oder wie Lara transident zu sein? Als Ausgangspunkt kann die Frage dienen, ob die Schülerinnen und Schüler Lara als Mädchen oder als Junge sehen, wobei diese Wahrnehmung begründet werden sollte. Es kann sinnvoll sein, den Plot von „Girl“ nicht vorab zu erläutern, damit die Zuschauer*innen sich unvoreingenommen auf die Hauptfigur einlassen können. Diskussionswürdig ist auch Laras Entscheidung, mit der sie unwiderruflich Fakten schafft. Wie kommt es dazu und was könnte das letzte Bild von Lara bedeuten? Darüber hinaus veranschaulicht der Film anhand des intensiven Balletttrainings auch die körperlichen und psychischen Anforderungen, die an Leistungssportler*innen gestellt werden, was im Plenum kritisch diskutiert besprochen werden kann. «


Girl (OmU, niederländisch/französisch)

Girl» „Girl“ ist die Geschichte eines Mädchens, das um sein Ich kämpft. Dabei ist die Frage interessant, welche Rolle das Geschlecht in Bezug auf die eigene Identität spielt. Hierbei bietet es sich an, den Begriff des „Geschlechts“ biologisch, gesellschaftlich, kulturell und auch persönlich zu analysieren und in Abgrenzung zu „Gender“ zu definieren. Was bedeutet es, eine Frau, ein Mann oder wie Lara transident zu sein? Als Ausgangspunkt kann die Frage dienen, ob die Schülerinnen und Schüler Lara als Mädchen oder als Junge sehen, wobei diese Wahrnehmung begründet werden sollte. Es kann sinnvoll sein, den Plot von „Girl“ nicht vorab zu erläutern, damit die Zuschauer*innen sich unvoreingenommen auf die Hauptfigur einlassen können. Diskussionswürdig ist auch Laras Entscheidung, mit der sie unwiderruflich Fakten schafft. Wie kommt es dazu und was könnte das letzte Bild von Lara bedeuten? Darüber hinaus veranschaulicht der Film anhand des intensiven Balletttrainings auch die körperlichen und psychischen Anforderungen, die an Leistungssportler*innen gestellt werden, was im Plenum kritisch diskutiert besprochen werden kann. «


Gundermann

Gundermann» Anhand der ambivalenten Person Gundermanns wird die Verstrickung eines Menschen in die Aktiviäten der Stasi deutlich. Zwar will er nur "das Gute", der Verantwortung für sein Handelns stellt er sich jedoch erst spät. Der Film gibt authentische Einblicke in die DDR und die Nachwendezeit und bietet viele Anknüpfungspunkte für den Unterricht: Wo beginnen persönliche Schuld und Verantwortung? Was verleiht einem die Gewissheit, auf der "richtigen Seite" zu stehen? Und welche Funktion kann die Kunst in der Gesellschaft haben? Gundermanns Lieder spiegeln die damalige Seelenlage vieler Menschen in der DDR differenziert wider. Sie zeigen einen sehr poetischen Umgang mit der deutschen Sprache. Zudem war Gundermann sich dessen bewusst, dass seine Arbeit im Tagebau die Umwelt zerstört. Gleichzeitig fußte sein künstlerisches Schaffen darauf, denn er entwarf einen Großteil seiner Texte während der monotonen Arbeit auf dem Bagger. Solche und ähnliche Widersprüche zwischen unserer Wirtschaftsweise (und unserem Konsumverhalten) und fortschreitender Umweltzerstörung finden sich überall in unserer Gesellschaft und können im Unterricht aufgegriffen werden. «


Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm

Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm» Der Film eignet sich sehr gut als Einstieg in das Konzept des epischen Theaters im Unterschied zu illusionistischen Darstellungen. Denn nicht nur das "Wie", auch das "Warum" wird anschaulich. Daran anknüpfend können Medienunterschiede und -umbrüche untersucht und ein Blick in die Zukunft gewagt werden: Wird die Illusionskraft einer virtuellen Realität derjenigen des Films einmal überlegen sein? Wird dann der Film - wie zuvor die Malerei und das Theater - nach neuen Ansätzen jenseits des Illusionismus suchen? Diskutiert werden kann auch die von Brecht sogenannte "Inszenierung der Wirklichkeit", als die er seinen Prozess gegen die Nero-Film AG sah. (Vergleiche dazu Brecht: "Der Dreigroschenprozeß") Heute finden Inszenierungen der Wirklichkeit vielfach statt. Wann tritt dadurch Wahrheit ans Licht, wie Brecht in seinem Fall meint, wann wird sie vertuscht? Musikalisch bietet sich ein Vergleich mit der Vorlage "The Beggar's Opera" an. «


Ploey – Du fliegst niemals allein

Ploey – Du fliegst niemals allein» Ploey verliert durch ein dramatisches Ereignis Mut und Lebensfreude, schafft es aber mit Hilfe von Freunden, diese zurückzugewinnen. Sehnsucht und Umgang mit Trauer können deshalb anhand von Ploeys Erfahrungen genauso im Unterricht besprochen und auf das eigene Leben übertragen werden wie das Thema Mut. Was ist wirklich mutig? In welchen Situationen brauchen wir Mut im Alltag? Im Sachunterricht kann behandelt werden, warum manche Vögel im Herbst nach Süden ziehen, während andere in Europa bleiben. Welche Fressfeinde haben Vögel und welche Vogelarten kennen die Kinder? Ferner kann untersucht werden, wie im Film Spannung erzeugt wird: Welche Szenen wirken besonders dramatisch? Welche Rolle spielt dabei die Musik, welchen Einfluss haben die Farben auf unser Filmerlebnis? Aus welcher Perspektive werden die Raubtiere gezeigt, aus welcher Perspektive z.B. die Maus oder Ploeys Eltern? «


Thilda & die beste Band der Welt

Thilda & die beste Band der Welt» Grim, Aksel und Thilda sind die Band „Los Bando Immortale“ und machen sich in diesem spannenden und abenteuerlichen Roadtrip-Film zusammen mit Martin auf den Weg quer durch Norwegen. Ihr Ziel ist der Auftritt beim Rockmusik-Wettbewerb, von dem sie schon lange träumen. Dass Aksel eigentlich nicht singen kann und Thilda die Erlaubnis ihrer Eltern gefälscht hat, sind nur ein Teil der Herausforderungen, denen sich die Band auf ihrer Reise stellen muss. «


Wildhexe

Wildhexe» Durch ihre neu gewonnenen, besonderen Fähigkeiten wird Clara in der Schule schnell zur Außenseiterin. Erst nachdem sie alle Abenteuer gut gemeistert hat, ist Clara in der Lage, zu ihrer Andersartigkeit zu stehen. Hier bietet sich ein Gespräch darüber an, wie eine Klasse mit der Unterschiedlichkeit von Mitschülerinnen und Mitschülern umgeht und wie vermieden werden kann, dass jemand in eine Außenseiterrolle gedrängt wird. Darüber hinaus regt der Film dazu an, weitere Informationen über Tier- und Pflanzenarten zu sammeln und sich mit der heimischen wilden Flora und Fauna zu beschäftigen. Ebenso bietet sich ein Vergleich der Buchvorlage mit dem Film an. Dabei können die Gestaltungselemente eines Fantasyfilms anhand einzelner Szenen herausgearbeitet werden. «


Allgemeine Informationen

Wir bieten Ihnen als Gruppe zu besonderen Konditionen auch alle Filme aus dem laufenden SCALA-Programm als Vorstellung am Vormittag nach Absprache an. Der normale Schulkino-Eintrittspreis beträgt dabei 4,50 Euro pro Person. Lehrkräfte haben freien Eintritt.

Sie haben besondere Wünsche, was die Filmauswahl angeht? Sie behandeln in der Schule ein Thema, das im laufenen Programm gerade nicht aktuell berücksichtigt ist? Sprechen Sie uns an – wir sind sicher, für Sie den richtigen Film (und oftmals auch begleitendes Unterrichtsmaterial) für Sie zu finden.

Kontakt, Information und Anmeldung
Anmeldung per Online-Formular

SCALA Programmkino
Tel. (0 41 31) 224 32 22
Fax (0 41 31) 224 32 28
E-Mail: info@scala-kino.net
Kontaktformular

Schulkino im SCALA Programmkino in Zusammenarbeit mit:

Vision Kino       Film & Medienbüro Niedersachsen

Foto: photocase.com © giddy


— Mit einem Kinoprogrammpreis der Bundesregierung (BKM) als eines der besten zehn Programmkinos in Deutschland ausgezeichnet! —