SCALA Programmkino | Apothekenstraße 17 | 21335 Lüneburg | Karten-Telefon: (0 41 31) 224 32 24

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SCALA Programmkino Lüneburg

Eine Familie unserer Zeit im moralischen Verfall. Nach LIEBE und DAS WEISSE BAND der neue Film von Michael Haneke: HAPPY END – ab 12. Oktober!

Programm in der Übersicht

Aktuelle Kinowoche:
19.10. – 25.10.2017

Kino macht Schule!

Mit der Schulklasse in die SCALA

Ob als filmkulturelle Veranstaltung, als Ergänzung zu aktuellen Unterrichtsthemen oder als Freizeitalternative mit Ihrer Schulklasse: Im SCALA Programmkino sind Sie und Ihre Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen und Jahrgänge herzlich willkommen! Sie können jeden Film aus dem laufenden Programm für Schulveranstaltungen buchen – fragen Sie uns auch gerne nach passenden Filmen für Ihr aktuelles Thema im Unterricht.

Anmeldung per Online-Formular
Kontakt: info@scala-kino.net oder Tel. (04131) 224 32 22

Aktuelle Filmtipps von Vision Kino

Das grüne Gold

Das grüne Gold» „Kaufen Sie Land. Es wird keines mehr gemacht“ stellte bereits Mark Twain fest und so ist „Grünes Gold“ nicht der erste Dokumentarfilm, der sich mit dem Themenkomplex globalisierte Landwirtschaft, Nahrungssicherheit und den Rechten der indigenen Bevölkerung befasst. Statt einen globalen Überblick zu geben wie z.B. „We feed the world“, „10 Milliarden – wie werden wir alle satt?“ „Landraub“ oder „Code of Survival“ konzentriert sich Demmer jedoch auf ein einziges Land und gibt so die Möglichkeit, im Unterricht detailliert am Beispiel Äthiopiens in die Materie einzusteigen, nachzuverfolgen, woher unsere Nahrungsmittel stammen und unter welch grausamen Umständen diese zum Teil produziert werden. Filmsprachlich lohnt die Auseinandersetzung mit der Frage, wie Demmer die Opfer des Landraubs inszeniert, wie die Kritiker sowie Befürworter und Profiteure der äthiopischen Agrarpolitik. «


Ein Sack voll Murmeln

Ein Sack voll Murmeln» Trotz der dramatischen Handlung eignet sich „Ein Sack voll Murmeln“ dank einer kindgerechten Mise en Scène, um Schüler/innen an das Thema Holocaust heranzuführen. Unabdinglich ist jedoch eine sorgfältige Vorbereitung, nicht nur wegen des schwierigen Themas, sondern auch weil wichtige Nebenfiguren ums Leben kommen und der Film eine Erschießungsszene zeigt. Ergänzend können Lebensgeschichten von anderen Kindern aus der NS-Zeit behandelt werden, etwa die von Anne Frank. Der Film wirft außerdem humanistische und ethische Fragen auf, die diskutiert werden sollten. Ab Klasse 8/9 kann die Darstellbarkeit des Holocausts im Film oder in anderen Künsten kritisch untersucht werden. Zum direkten Vergleich bietet sich die erste Verfilmung von Joffos Roman durch Jacques Doillon aus dem Jahr 1975 an. Romanvorlage und Verfilmungen greifen mit der deutsch-französischen Kollaboration darüber hinaus ein wenig bekanntes Kapitel der europäischen Geschichte auf, das u.a. anhand des Films „Die Kinder von Paris“ vertieft werden kann. «


Happy End

Happy End» Für eine anspruchsvolle filmpädagogische Arbeit im Oberstufenunterricht ergibt „Happy End“ durch seine Offenheit zur Interpretation und die herausfordernde Inszenierung vielfältige Anknüpfungspunkte. Ausgehend von den spontanen Reaktionen der Schüler/innen können die Themen besprochen werden, die ihrer Meinung nach vorrangig sind. Im Deutschunterricht lohnt eine Figurenanalyse der Familie, auf der basierend eine Auseinandersetzung mit der filmischen Form und insbesondere der Inszenierung emotionaler Kälte geschehen kann. Der Schauplatz des Films, die mit der Flüchtlingskrise auf besondere Weise konfrontierte Hafenstadt Calais, ermöglicht eine Diskussion darüber, welche Haltung Michael Haneke mit seinem Film zur Flüchtlingskrise einnimmt. Dabei gilt es, ethisch-moralische als auch politische Implikationen des Films herauszuarbeiten. Zugleich ergeben sich Diskussionsmöglichkeiten, auf welche klassenkulturellen Unterschiede in der französischen Gesellschaft der Film Bezug nimmt. «


Happy End (OmU, französisch)

Happy End» Für eine anspruchsvolle filmpädagogische Arbeit im Oberstufenunterricht ergibt „Happy End“ durch seine Offenheit zur Interpretation und die herausfordernde Inszenierung vielfältige Anknüpfungspunkte. Ausgehend von den spontanen Reaktionen der Schüler/innen können die Themen besprochen werden, die ihrer Meinung nach vorrangig sind. Im Deutschunterricht lohnt eine Figurenanalyse der Familie, auf der basierend eine Auseinandersetzung mit der filmischen Form und insbesondere der Inszenierung emotionaler Kälte geschehen kann. Der Schauplatz des Films, die mit der Flüchtlingskrise auf besondere Weise konfrontierte Hafenstadt Calais, ermöglicht eine Diskussion darüber, welche Haltung Michael Haneke mit seinem Film zur Flüchtlingskrise einnimmt. Dabei gilt es, ethisch-moralische als auch politische Implikationen des Films herauszuarbeiten. Zugleich ergeben sich Diskussionsmöglichkeiten, auf welche klassenkulturellen Unterschiede in der französischen Gesellschaft der Film Bezug nimmt. «


Immer noch eine unbequeme Wahrheit – Unsere Zeit läuft

Immer noch eine unbequeme Wahrheit – Unsere Zeit läuft» Die meisten thematischen Anknüpfungspunkte bietet der Film im Bereich der gesellschaftlichen Unterrichtsfächer wie Erdkunde, Politik/Wirtschaft oder Sozialkunde. Ausgehend von physikalischen Daten wird die Bedeutung des Klimawandels für Land und Ozeane, für verschiedene Lebensbereiche und Kulturräume erläutert. So entsteht viel Anschauungsmaterial zu den Themen Klimafolgen und Klimaanpassung. Interessante Impulse liefern die Sequenzen, in denen politische Prozesse erkennbar werden: Der Konflikt zwischen armen und reichen Ländern, das Abwägen zwischen eigenem Vorteil und einem Beitrag zur globalen Politik, der Einfluss von Lobbyisten und die Bedeutung des Klimawandels für die Demokratie. Der Film ist von der ersten bis zur letzten Minute ein energischer Apell – auch das kann medienkritisch thematisiert werden: Mit welchen, auch suggestiven Mitteln arbeitet der Film? Was ist legitim und angemessen, wann beginnt die Übertreibung? «


Karakum – Ein Abenteuer in der Wüste

Karakum – Ein Abenteuer in der Wüste» Karakum ist mit seiner positiven Haltung kultureller Vielfalt gegenüber und seinem Aufruf zu gegenseitigem Verständnis und Respekt heute mindestens so aktuell wie bei seinem Erscheinen 1994. Er fordert seine jungen Zuschauer/innen auf, neugierig zu sein und offen für Neues. Schüler*innen können von eigenen Erfahrungen mit anderen Kulturen berichten und reflektieren, inwiefern dies ihr Wissen und ihren Alltag bereichert hat. Überlegungen, auf welchen Wegen eine Verständigung ohne Worte möglich ist, können eine Vorbereitung zur Untersuchung filmsprachlicher Mittel sein. Wie erzählen Bilder? Wie können durch Gestik, Mimik, durch den Bildausschnitt, Einstellungsgrößen, Farbgebung, Lichtstimmung und andere Mittel Personen charakterisiert oder Stimmungen vermittelt werden? Schließlich kann „Karakum“ auch Ausgangspunkt für eine Länderkunde Turkmenistans oder für die Betrachtung der Ökologie von Wüsten sein. «


Louis & Luca – Das grosse Käserennen

Louis & Luca – Das grosse Käserennen» Ist Gewinnen wirklich alles? Wettkämpfe machen den selbstbewussten, prahlerischen Louis ganz kribbelig, während sein bester Freund, der Igel Luca, eher sorgenvoll und ängstlich auf Herausforderungen reagiert. Diese unterschiedlichen Charaktereigenschaften und Sichtweisen der beiden Tiere können mit den Kindern herausgearbeitet und auf ihre eigene Lebenswelt bezogen werden. Dabei kann auf den Zusammenhalt und die Freundschaft des Teams aus Flaklypa und auf die Veränderungen im Denken und Handeln von Louis und Luca eingegangen werden, die sich im Laufe des Wettkampfs zeigen. Die liebevolle Machart des Films kann in einzelnen Szenen genauer betrachtet und die Märchenelemente der Geschichte können herausgearbeitet werden. Darüber hinaus regt der Film dazu an, Wettrennen zu veranstalten, sich Erfindungen auszudenken und Landkarten selbst zu gestalten. «


Simpel

Simpel» Der Film stellt mit der Perspektive eines geistig behinderten jungen Mannes und dessen fürsorgenden Bruder zwei Außenseiterfiguren in den Mittelpunkt. Durch die ebenso einfühlsame wie unterhaltsame Inszenierung der Geschichte aus ihrer Sicht bieten sich Identifikationsmöglichkeiten für das Kinopublikum und Zugänge ab der Mittelstufe in allen Schulformen. Für den Einsatz im Unterricht liegt vor allem das Thema Vorurteile nahe. Wie begegnen wir im Alltag Menschen, die durch ihr Aussehen oder Verhalten auffallen? Wie sehen und empfinden die beiden Hauptfiguren im Film ihre Umwelt? Die Hintergründe von Simpels Behinderung werden im Film allerdings kaum beleuchtet. Eine vertiefende Auseinandersetzung mit geistiger Behinderung, ihren Ursachen und Folgen stellt deshalb eine sinnvolle Ergänzung dar, um Verständnis und Toleranz zu fördern. Auch die Möglichkeiten und Chancen einer inklusiven Gesellschaft können ausgehend vom Film untersucht und diskutiert werden. «


The Square

The Square» Die im Film beschriebene Kluft zwischen Arm und Reich bietet sich als Ausgangspunkt für eine Diskussion über das wachsende Auseinanderdriften der unterschiedlichen Schichten an. Spannend ist mit Blick auf das Umfeld, in dem sich Christian bewegt, auch die Frage, inwiefern die moderne Kunst Missstände glaubhaft anprangern kann. Helfen Ausstellungen wie „The Square“, die Menschen aufzurütteln? Oder kommt hier eher eine Abgehobenheit der elitären Klasse zum Ausdruck? Grundsätzlich regt die Satire dazu an, über die Diskrepanz zwischen guten Absichten und praktischer Umsetzung zu debattieren. Immerhin gibt sich die Hauptfigur betont humanistisch und tolerant, schleppt aber ebenso Vorurteile mit sich herum. Erörtern ließe sich des Weiteren die heute oft aggressive mediale Aufmerksamkeitserregung, die „The Square“ anhand einer absurd-grenzüberschreitenden Werbekampagne durchdekliniert. «


The Square (OmU, schwedisch/englisch)

The Square» Die im Film beschriebene Kluft zwischen Arm und Reich bietet sich als Ausgangspunkt für eine Diskussion über das wachsende Auseinanderdriften der unterschiedlichen Schichten an. Spannend ist mit Blick auf das Umfeld, in dem sich Christian bewegt, auch die Frage, inwiefern die moderne Kunst Missstände glaubhaft anprangern kann. Helfen Ausstellungen wie „The Square“, die Menschen aufzurütteln? Oder kommt hier eher eine Abgehobenheit der elitären Klasse zum Ausdruck? Grundsätzlich regt die Satire dazu an, über die Diskrepanz zwischen guten Absichten und praktischer Umsetzung zu debattieren. Immerhin gibt sich die Hauptfigur betont humanistisch und tolerant, schleppt aber ebenso Vorurteile mit sich herum. Erörtern ließe sich des Weiteren die heute oft aggressive mediale Aufmerksamkeitserregung, die „The Square“ anhand einer absurd-grenzüberschreitenden Werbekampagne durchdekliniert. «


Vorwärts immer!

Vorwärts immer!» Der Filmtitel bezieht sich auf die Losung "Vorwärts immer, rückwärts nimmer!", die Honecker in seiner Festansprache zum 40. Jahrestag der DDR am 7. Oktober 1989 ausgab. Im Unterricht können Arbeitsgruppen recherchieren und diskutieren, woher diese Maxime stammt, wie sie im Film ironisch gebrochen wird und wie Slogans bis heute die (partei-)politische Kommunikation prägen. Die Anstrengungen der Protagonisten zum Widerruf des Schießbefehls liefern in der Filmarbeit reichlich Anregungen zu Vergleichen zwischen filmischer Fiktion und den zeitgeschichtlichen Fakten während der letzten Tage der DDR. Einerseits zeigt der Film am Beispiel eines Spitzels in Ottos parodistischer Theatergruppe, wie weit der Arm des Geheimdienstes reicht, andererseits stilisiert der Film das SED-Führungspersonal zu Lachnummern. Läuft die Inszenierung damit Gefahr, das Unrechtsregime zu verharmlosen? «


Allgemeine Informationen

Wir bieten Ihnen als Gruppe zu besonderen Konditionen auch alle Filme aus dem laufenden SCALA-Programm als Vorstellung am Vormittag nach Absprache an. Der normale Schulkino-Eintrittspreis beträgt dabei 4,50 Euro pro Person (+0,50 Euro bei Überlänge). Pro Schulklasse hat eine Lehrkraft jeweils freien Eintritt.

Sie haben besondere Wünsche, was die Filmauswahl angeht? Sie behandeln in der Schule ein Thema, das im laufenen Programm gerade nicht aktuell berücksichtigt ist? Sprechen Sie uns an – wir sind sicher, für Sie den richtigen Film (und oftmals auch begleitendes Unterrichtsmaterial) für Sie zu finden.

Kontakt, Information und Anmeldung
Anmeldung per Online-Formular

SCALA Programmkino
Tel. (0 41 31) 224 32 22
Fax (0 41 31) 224 32 28
E-Mail: info@scala-kino.net
Kontaktformular

Schulkino im SCALA Programmkino in Zusammenarbeit mit:

Vision Kino       Film & Medienbüro Niedersachsen

Foto: photocase.com © giddy


— Mit einem Kinoprogrammpreis der Bundesregierung (BKM) als eines der besten zehn Programmkinos in Deutschland ausgezeichnet! —