Brown Girl Begins (OmeU)
Im Jahr 2049 trennt eine Mauer das wohlhabende Toronto von The Burn, einer vorgelagerten Insel, auf die die Armen verbannt wurden. Dort wächst die Heilerin Ti-Jeanne auf, der ein schweres Erbe bevorsteht…
Original mit englischen Untertiteln
Ti-Jeanne soll die Nachfolge ihrer Großmutter als Priesterin antreten und sich den Geistern öffnen, wie es zuvor schon ihre Mutter tat – die daran zerbrach. Sie verweigert sich und flieht, doch als ein Drogenboss die Bewohner:innen von The Burn bedroht, lässt sich ihre Bestimmung nicht länger aufschieben…
Der Film verbindet Coming-of-Age-Erzählung, Afrofuturismus, afro-karibische Spiritualität und magischen Realismus. Die Geister sind keine bloße Metapher, sondern Teil des Alltags. Verhandelt werden Segregation, ungleiche Ressourcenverteilung und Verdrängung. Brown Girl Begins fragt zudem, wie sich aus Trauma und diasporischem Wissen neue Formen von Zugehörigkeit und Selbstermächtigung gewinnen lassen. Die Tagline des Films „The Future is Her“ gibt eine mögliche Antwort auf die Frage, wem im Science-Fiction-Kino eine Zukunft zugesprochen wird und stellt dabei die Geschichte einer Schwarzen Heldin ins Zentrum. Über fünfzehn Jahre arbeitete Lewis daran, Nalo Hopkinsons Roman „Brown Girl in the Ring“ auf die Leinwand zu bringen. Ihr karibisch-kanadischer Film BROWN GIRL BEGINS erzählt dessen Vorgeschichte.
Einführung: LIAS Alumna Verena Adamik, Universität Potsdam, und Adyam Tesfamariam.
Dieser Film gehören zur LIAS-Filmreihe (Leuphana Institute for Advanced Studies (LIAS) in Culture and Society) in Kooperation mit dem SCALA Programmkino. Jeden Monat werden internationale Filme zu kultur- und sozialkritischen Themen von Einführungen und Diskussionen begleitet.
Eintritt frei