Das geträumte Abenteuer

Das geträumte Abenteuer

Nach WESTERN kehrt Valeska Grisebach an den Rand Europas zurück und findet dort einen Film über Begehren, Zugehörigkeit und die Frage, was ein Abenteuer eigentlich mit einem macht.

Das geträumte Abenteuer

Archäologin Veska ist für ein Ausgrabungsprojekt in ihre Heimatstadt Svilengrad zurückgekehrt, in die Grenzregion zwischen Bulgarien, Griechenland und der Türkei. Überraschend trifft sie auf Said, einen alten Bekannten aus den Rhodopen, den undurchsichtige Geschäfte nach Svilengrad geführt haben. Saids Auto ist gestohlen worden und Veska lädt ihn ein, den Tag mit ihr auf der Ausgrabungsstätte zu verbringen. Es ist ein glücklicher Tag voller Vertrautheit, ein Tag wie ein Versprechen. Am nächsten Morgen ist Said verschwunden. Veska folgt den Spuren Saids und dringt dabei immer tiefer in die verborgenen Schichten und Verhältnisse der Stadt und ihrer Menschen vor – Geschichten aus der Zeit des großen Umbruchs in den 1990er-Jahren, von Freiheit und geplatzten Träumen, Gewalt und schnellem Geld. Was hat Said mit Iliya zu tun, dem mächtigen Mann im Hintergrund, bei dem alle Fäden zusammenzulaufen scheinen? Veska ist gezwungen, sich ihren eigenen Erinnerungen zu stellen – und beginnt, ihre eigene Geschichte zu schreiben.

Das geträumte Abenteuer

ab 24. September im Programm

Auszeichnungen

Cannes 2026
— Preis der Jury