Palästina 36
Mit großer Wucht und Dringlichkeit erzählt der neue Film von Annemarie Jacir von einem jungen Mann, der inmitten politischer Umbrüche seinen Platz finden muss. Ein bildgewaltiges Historienepos über Widerstand, Identität und den Moment, in dem persönliches Schicksal und Geschichte untrennbar ineinandergreifen.
Palästina 1936: Immer mehr Dörfer erheben sich gegen die britische Kolonialmacht, die ihren Einfluss mit Gewalt durchsetzt. Gleichzeitig siedeln sich europäische Juden, die vor dem Nationalsozialismus geflohen sind, in der Region an. Zwischen seinem ländlichen Heimatdorf und dem zunehmend angespannten Jerusalem pendelt der unparteiische Yusuf. Nach einem folgenschweren Ereignis schlägt er sich auf die Seite des Widerstands und schließt sich Verbündeten wie dem Hafenarbeiter Khalid an, der angesichts der eskalierenden Situation keinen anderen Ausweg mehr sieht, als zur Waffe zu greifen. Während sich persönliche Schicksale und politische Umbrüche unaufhaltsam verweben, spitzt sich die Lage dramatisch zu – ein entscheidender Moment, der den Ursprung des Konflikts der gesamten Region markiert.
ab 14. Mai im Programm