Panzerkreuzer Potemkin (mit Einführung)
Nordöstliche Spuren im Kino in Kooperation mit dem Ostpreußischen Landesmuseum Lüneburg und dem Nordost-Institut.
Der Filmwissenschaftler, Regisseur und Autor Dr. Daniel Kulle vom Institut für Medienwissenschaft der Universität Hamburg führt in den Film ein.
Der Stummfilm PANZERKREUZER POTEMKIN spielt im Zarenreich des Jahres 1905. In ihm werden die Ereignisse der Russischen Revolution filmisch umgesetzt. Historischer Hintergrund sind die sozialen Unruhen und Proteste, die infolge des verlorenen Krieges gegen Japan ganz Russland erschütterten. Die Handlung spielt auf dem vor Odessa ankernden russischen Kriegsschiff Panzerkreuzer Potemkin. Essensknappheit wird hier zum auslösenden Faktor für eine Meuterei der Matrosen.
PANZERKREUZER POTEMKIN ist ein staatliches Auftragswerk, das 20 Jahre nach der Meuterei von Sergej Eisenstein umgesetzt wurde. Der Film wurde offen als propagandistischer Tendenzfilm produziert und beworben. Bei allen Schauspieler:innen handelt es sich um Laiendarsteller:innen, die Eisenstein stellvertretend für die unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen einsetzte.
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